Ein soziales Projekt entsteht und so geht es uns

Nein der Blog ist nicht am Auslaufen! Es wird weiter gehen. Und zwar aktiver wie bisher. Das ist nun fest beschlossen. Es ist wunderbar zu sehen, dass fast 1000 Menschen täglich auf diese Seite finden und sich von den Rezepten und auch unserem Leben inspirieren lassen. Das wollen wir gerne weiter fördern und unterstützen.
Warum war es dann die letzte Zeit so ruhig? Das lag an unserer Gesamt-Situation der Familie. Ich habe mit Studium und meiner Arbeit als Betreuerin eine 50 Stunden Woche und Andreas ist mit Haus und den derzeit 7 Kids gut ausgelastet. Das Thema Selbstversorgung musste daher ein wenig in den Hintergrund rücken. Ja. Leider haben wir auch den Garten zurückbauen müssen. Ein 120qm Gewächshaus hat uns mit der derzeitigen Situation schlicht überfordert. Ganz aufgegeben haben wir den Garten natürlich nicht. Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir weiterhin Kräuter und werden im nächsten Jahr auch einige Hochbeete bepflanzen. Aber so, dass es uns nicht überfordert.
Das Selbermachen ist uns nach wie vor wichtig. Regelmäßig landen selbst gemachte Aufstriche auf dem Tisch, wir waschen uns nach wie vor mit der eigenen Seife und achten auf eine gesunde Ernährung. Sogar Vegan bekomme ich seit einigen Wochen (eigentlich seit dem ich aus Schweden zurück bin) wieder zu 90% hin. Und das mit Erfolg. Vorgestern war ich erst beim Arzt, der ein großes Blutbild gemacht hatte. Er war begeistert. Selten so einen guten Eisen- und Eiweißwert gesehen und der Zuckerwert weit unter dem Durchschnitt. Wahnsinn. Aber darüber schreibe ich die nächsten Tage noch genauer. Denn meine Erkrankung hatte mich dazu bewegt, komplett umzustellen.

Außerdem wollte ich Euch heute mein geplantes Projekt vorstellen. Ich habe vor ein Sozial-Projekt zu iniitieren. Das größte Hobby unserer Famillie ist das Brettspiele spielen. Man kommuniziert miteinander, muss den Kopf benutzen, hilft sich gegenseitig und taucht auch mal in schöne Fantasywelten ein. Ja ich gebe zu, Spiele kaufen ist vielleicht nicht nachhaltig – das Spielen dafür umso mehr…Fernsehen ist bei uns kein Thema, da wir spielen (auch die Kids) und wenn dann die Teenager sogar das Handy fürs Spielen vernachlässigen und sie gerne ein tolles Hobby mit den Eltern teilen (was mit 14 und 16 schon ungewöhnlich ist), dann kann man vielleicht schon von Nachhaltigkeit sprechen. Oder was meint ihr?

Ok, ich schweife ab. Auf jeden Fall kam mir im Zuge meines Studiums als Sozialpädagogin und in Verbindung mit unserem Hobby nun die Idee ein eigenen soziales Projekt zu gründen.
Es gibt Mütter- und Familienzentren, Rentnertreffen, Generationenhäuser usw. warum also nicht auch ein:

Spielecafé der Generationen
Ein Ort, andem sich Jung und Alt zum spielen trifft, gerade Ältere wieder in die Mitte der Gesellschaft geholt werden und auch Jugendliche und Familie einen Ort der Begegnung haben. Auch sogenannte Viel-Spieler sollen sich da treffen dürfen. Ein Projekt, dass idealerweise an die Stadt angebunden und mit Räumlichkeiten und Sozialpädagogen unterstützt wird – ansonsten aber in einen gemeinnützigen Verein eingegliedert ist.
Es würde mich feuen, wenn ihr Euch das Projekt einmal anschaut:

http://www.jungundaltspielt.de

Und noch mehr würde es mich freuen, wenn ihr kommentiert, teilt und liked – wenn ihr mir Fragen stellt und natürlich – wenn der ein oder andere Teil des Vereines werden will. Denn das geht überregional. Die langfristige Vision ist nämlich dass Vereinsmitglieder dieses Projekt auch an anderen Orten umsetzen.
Vielleicht hat der ein oder andere auch Spiele im Keller, die er nicht mehr braucht usw. Es gäbe viele Möglichkeiten, sich einzubringen. Und wenn es nur mit einem Kommentar auf der Projektseite ist.
Ich freue mich von Euch zu erfahren, wie ihr die Idee findet.

Jetzt wisst ihr, was uns derzeit beschäftigt. Wir können das planen von Projekten einfach nicht lassen. Der Gedanke der Gesellschaft einen Mehrwert zu bieten, gefällt uns einfach zu gut. Auch wenn ich ab und zu hier über den Stand des Projektes berichten werde, so wird der Fokus der Selbstversorgung und des nachhaltigen Lebens nicht verloren gehen. Versprochen.
Eure Petra

Gartenupdate April 2015

Der Frühling geht los und wir sind jeden Tag im Garten am Werk. Oder sollte ich besser sagen, Sommer? Die letzten Tage waren so heiß, dass unsere Kinder bereits täglich zum Bach zum baden gegangen sind. Die Höchstemperatur der letzten Tage lag bei 28 Grad.

Da die Nächte jedoch noch sehr kalt sind und insbesondere auf unserem Grundstück der Boden dadurch oft kalt ist, steht noch nicht so viel drauf. Aber es gibt einige neue Flächen. Wir haben eine 150qm Fläche für eine Reihenmischkultur vorbereitet. Dazu kommen 100qm Bestvorbereitung für ein Gewächshaus das wir Anfang Mai aufstellen werden. Am Grundstücksrand haben wir eine Reihe für Obststräucher und andere Kulturen gezogen. Zu guter Letzt kam noch eine wirklich schöne Kräuterspirale dazu.

Dieses Jahr lässt uns unser Jüngster auch fleißig garteln und werkt mit. Er hat eine kleine Schubkarre und fährt damit jeden Tag unser Milchmaterial oder Grasnarbe spazieren. Sehr lustig 😉

Ja, was haben wir in diesem Jahr geplant….

Das größte Projekt wird das Gewächshaus sein. Es ist ein 5×17 Meter großes Foliengewächshaus mit einer Stahlrahmenkonstruktion. Wir haben es geschenkt bekommen und müssen hier nur noch eine Folie neu aufziehen und Holzbalken einbauen. Sicherlich ist das nicht die ökologischste Variante, doch für unsere Möglichkeiten die beste. Ein Glasgewächshaus in der Größe ist zwar zu bekommen, doch ohne Fundament geht das nicht und das dürfen wir dort nicht betonieren.

Das zweite wichtige Thema, neben dem eigentlichen Anbau natürlich, ist die Wasserversorgung auf dem Grundstück. Hier bin ich noch am rätseln was wir am besten machen. Regenwasser sammeln und über Tanks verteilen oder mit einem Hydraulischen Widder das Wasser aus dem Bach „ernten“. Oder vielleicht beides?

Nun gut jetzt habe ich Euch lange genug auf die Folter gespannt…. hier kommen die Bilder 😉

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Minierdbeerfeld

 

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Kompostplatz, wird noch ausgebaut 😉

 

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Unsere Kräuterspirale

 

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Kastenbeet, kaltes Frühbeet mit Glasabdeckung

 

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Anzucht im GW (Kürbis, Zucchini, Gurken, Melonen, Kohlsorten)… und das ist erst der Anfang

 

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Minianzuchtstation, Großteil ist im Haus

 

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Blick auf den Garten

 

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Weidentipi 2. Jahr

 

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Lecker Wiesenschaumkraut in rauen Mengen

 

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Wildwiese, noch ungenutzter Bereich. Grundstück geht bis zum Ende der blühenden „Zone“

 

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Laufis betteln nach Futter

 

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Schneckenpolizei – keine Schnecke auf 5000qm

 

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Tippi, nicht nur für Kinder zum entspannen 😉

 

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Freilandfläche für Reihenmischkultur (10 Beete 1,5m Breit, ca. 5m lang)

 

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Exentsivbereich hinten, Vorne Beet für´s Gewächshaus

 

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Unsere Zwiebelabteilung 😉

 

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Kleines Beet, Paletten für Geräteschuppen

 

Unsere Beeren wachsen schon

Unsere Beeren wachsen schon

Beerenhecke

Beerenhecke

Blick auf den Garten

Blick auf den Garten

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Garten mit Kräuterspirale und Kompostplatz

 

Wildkirschbaum in der Hecke

Wildkirschbaum in der Hecke

Der Saatzieher – Altes Wissen, neue Landwirtschaft

Hin und wieder möchte ich auch mal interessante Videos auf unserem Blog veröffentlichen, die zu unserem Thema sehr gut passen und für mich persönlich einfach eine Bedeutung haben die ich weitergeben möchte. Bisher haben wir das noch nicht so oft getan. Warum weiß ich auch nicht 😉

Heute möchte ich Euch das Video „Der Saatzieher – Altes Wissen, neue Landwirtschaft“ empfehlen. Es handelt sich hierbei um einen Landwirt in Südtirol der nach einer Reise nach Indien begonnen hat den eigenen Hof, dem er zuvor kaum Bedeutung beigemessen hat, nach seinem gut dünken bewirtschaftet. Aus Arbeit wurde Leben, Urlaub, Meditation – wie er selbst sagt.

Seht selbt: