Die größte Drecksau die ich kenne!

Die größte Drecksau die ich kenne!

Spannender Titel nicht wahr? Jeder, wirklich jeder kennt sie und grundsätzlich haben diese quickenden Lebenwesen es nicht verdient als derartiges „Schimpfwort“ missbraucht zu werden. Etwas besseres ist mir aber im Moment nicht ernsthaft eingefallen, um meinen heutigen Artikel zu beginnen.

Vor einem Jahr haben wir uns dazu entschieden vollständig auf eine vegane Ernährung umzusteigen und es war eine sehr sehr schöne Erfahrung. Denn wir fühlten uns fitter, gesünder und energiegeladener als je zuvor um Leben und doch…..

….. liegt wieder Wurst und Käse im Kühlschrank!

Wie kam das…. und vor allem warum?

Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht wirklich. Denn geplant war das nicht und gewollt auch nicht und deshalb werden wir das wieder ändern. Natürlich leben hier in unserem Haus viele Kinder die ihren eigenen Kopf haben und uns was bezüglich einer veganen Ernährung husten. Wir wollen weder uns noch die Kinder oder sonst jemanden zu einer bestimmten Ernährung zwingen oder überreden, denn das muss man schon selbst wollen.

schweinehund

Die Drecksau von der ich oben geschrieben habe ist der innere Schweinehund der in vielen Lebenslagen zum Ausdruck kommt. Ist es Faulheit? Gewohnheit? Immer wieder wird von alten Mustern gesprochen – auch wir tun das?

Wir setzen uns mit unseren Idealen und Werten auseinander, um diese dann nach ein paar Monaten wieder über Bord zu werfen. Naja, ganz so ist es nicht denn wir haben bis auf die oben genannten Dinge und ein paar Gerichte exklusiv für die Kids alles vegane beibehalten was wir in unser Leben integriert haben. Aber warum ist der Mensch so wechselhaft?

Geht es Euch damit auch so?

Heute so und morgen wieder anders?

In unserer ach so schnellebigen Welt und mit all unseren vielen Pflichten und Herausforderungen geht man dann doch irgendwie bei vielem Stress den einfacheren Weg und macht das alte Schema F wieder weiter. In etwas abgewandelter Form, aber nicht mehr wirklich das was einem „eigentlich“ (sch…. Wort) wichtig ist.

Maßgeblich eingeschlichen haben sich einige Dinge während unseres 5 wöchigem Urlaub in Schweden. Eine ungewohnte Umgebung und an jedem Ort mußte man sich erst einmal wieder zurechtfinden. Gefunden hatten wir dann schon immer wieder das was wir wollten, aber ebend dennoch irgendwie andere Produkte.

Hinzu kam, das das Jahr für uns als Familie mit einigen Herausforderungen bespickt war und uns das Leben nicht ganz so einfach gemacht hat. Das zehrt sehr an der Substanz und lässt einen phasenweise alles Egal werden. Wozu, wenn´s eh „Wurst“ ist…… kennt sicher jeder.

Aaaaaaaber….. dabei wollen wir nicht bleiben und nun sitze ich gerade förmlich meinem Schweinehund gegenüber. Auge in Auge und überlege mir gerade mit diesem Monster in mir ein Zwiegespräch zu beginnen, denn mir hat mein Leben vor einigen Monaten viel besser gefallen als jetzt.

Wie geht Ihr mit solchen Situationen und Phasen um?
Kennt Ihr sowas überhaupt?

…… ich geh jetzt mal meine veganen Kochbücher durchblättern.

P.s. Unser Weihnachtsessen war natürlich vegan so wie letztes Jahr auch schon und war extrem lecker!

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