Reismilch, mein Fazit und Rhabarbermarmelade

Heute morgen habe ich mich nun an die Reismilch gewagt.
Nach folgendem Rezept habe ich gekocht ( Danke an http://verkocht.wordpress.com/):

Reismilch

Zutaten:

1 Tasse Bio – Reis (alles außer Risottoreis)
7 Tassen Wasser (ich habe hier gesamt nur 6 Tassen genommen)
Prise Salz
Prise Zucker
Honig oder ähnliches zum Süßen

Zubereitung:

Den Reis in einem Sieb gründlich waschen und eventuelle dunkle Körner oder Steinchen entfernen, dann in den Topf geben und mit zwei Tassen Wasser und einer Prise Salz und einer Prise Zucker so lange kochen, bis der Reis weich ist und alles Wasser vom Reis aufgesogen oder verdampft ist.
Wenn der Reis weich ist, zwei Tassen warmes Wasser zugeben und entweder mit dem Pürierstab oder im Standmixer zu einem weichen Brei pürieren. Dann nach und nach das weitere Wasser zugeben und weiterpürieren. Es soll wirklich ordentlich püriert sein! Wenn ihr denkt, es ist genug püriert, nochmal 30 Sekunden weiterpürieren!2 (3)

Hier wird im Original Rezept das Absieben empfohlen. Allerdings habe ich mich lieber wieder dem Küchentuch bedient und das ganze durchs Tuch gepresst – denn nur ein Krümel in der Milch und die Kinder werden es sicher verweigern.

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Die Herstellung dieser nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch und auch der Geschmack steht meiner Meinung nach Hafer- und Dinkelmilch hinten an. Trotz Süßen mit Honig empfinde ich sie als ziemlich fad und ich werde sie daher nun mit Hafermilch mischen, um etwas „pepp“ hineinzubekommen.

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Klasse ist allerdings die Reispampe, denn daraus lässt sich lecker Brei machen. Ich habe einfach 3 Löffel Löwenzahnhonig dazu, ein wenig Honig, Zimt und frische Äpfel, sowie ein Schuss Dinkelmilch. Hier das Ergebis, echt schmackhaft:

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Die Kosten – Billanz
bei Reismilch sieht hierbei allerdings wieder sehr interessant aus.
Ich kaufe 1kg Bio Reis zu je 3€ – im Rezept wurden ca. 250 gr verwendet, womit mich dies 0,75€ kostet. Dazu kommen dann 12 cent für Honig, Strom, Vanille je nach Bedarf. Ich komme bei 7 Tassen Wasser auf ca. 1,75L Reismilch, je Liter liegen wir hier nun also  bei nur 51 cent.
Ein guter Preis und wir würden uns wohl eine Menge sparen.

Fazit
Zwar ist die Reismilch in der Herstellung die günstigste Milch – allerdings gibt es 2 gravierende Nachteile: Die Herstellung ist weit aufwendiger, da ich nicht einfach über Nacht einweiche, sondern den Reis kochen muss. Außerdem empfinde ich die Reismilch als am wenigsten schmackhaft. Vorteilhaft wäre der entstandene Reisbreis, der sehr lecker ist – doch den kann man genauso auch mit Dinkel- und Hafterpampe herstellsten.
Mein Fazit ist daher, mich auf die Herstellung von Reis- und Haftermilch zu konzentrieren. Diese lässt sich nebenbei einweichen, erfordert nur 4 Minuten aktive „Arbeit“ , ist nicht viel teurer in der Herstellung, dafür aber weit schmackhafter.
Rezepte mit Mandelmilch und anderer werde ich nicht probieren, da die Rohstoffe dafür weit teurer sind.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Rharbarbermarmelade
Dann hab ich noch den gestern aufgesetzten Rharbarber zu Marmelade verarbeitet.

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Auf 900gr Rharbarber (mehr hatte ich leider nicht verfügbar), gabe es drei sehr große Marmeladengläser.
Hier das Rezept.
Zutaten:
1kg Rharbarber
0,5 kg Gelierzucker
Inhalt von 2 Vanilleschoten

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Den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit dem Gelierzucker und dem Vanillemark  vermischen und über Nacht stehen lassen.
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Am nächsten Morgen den Rhabarber unter Rühren zum Kochen bringen und ca. 10 Min. sprudelnd kochen lassen, dabei ständig rühren. Dann in vorher abgekochte Gläser füllen, verschließend und  abkühlen lassen.

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Hier aktuell unser Artikel zum Soja/ReisDrink, der noch besser schmeckt: http://wp.me/p3uFWE-aO

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Dinkelmilch und Karotten Aufstrich, der Muttertag war toll!

Welch ein toller TagMuttertag
Morgens von der lieben Familie mit Frühstück und lieben Bastelleien am Bett geweckt werden und am Nachmittag netten Großelternbesuch gehabt, die uns nicht nur leckersten Kuchen, sondern auch viellerlei Gaben aus dem Garten mitgebracht haben.
Dazu zählen Rhabarabar, den ich gerade über Nacht zu leckerer Marmelade verkoche, Schnittlauch und Petersilie, was wir aufgrund der Menge zum Teil kleingehackt und eingefroren haben und dann noch Öle und Getreide, für die sie selber keine Verwendung mehr haben. Das war wirklich eine gelungene Überraschung – vielen Dank!

Trotz Muttertag konnte ich es heute nicht lassen und habe wieder so einiges in der Küche kreeiert – nachdem das Wetter leider so regnerisch war, dass Gartenarbeit heute ausfiel.

Neben dem vorher beschriebenen Löwenzahnhonig machten wir uns heute noch an die Dinkelmilch.

Zur Dinkelmilch findet man im Internet wirklich kaum nennenswerte Rezepte.
Warum weiß ich nicht, also hab ich mich einfach an die Hafermilch gehalten und die Dinkelmilch im absolut identischen Verfahren hergestellt.
Abends die Körner eingeweicht, am nächsten Morgen mit Wasser gemixt und durch ein Sieb geseit.
Der einzige Unterschied hier war, dass ich noch etwas Vanille (die echte!) und mehr Honig dazugegeben habe. Dieser Drink sollte ruhig etwas süßer werden. Und siehe da: Auch Dinkelmilch schmeckt wunderbar!
Vor Gebraucht muss diese immer gut geschüttelt werden, da sie sich absetzt – aber ansonsten ist hier der Vorteil, dass diese auch zum Kochen verwendet werden kann. Rezepte mit Milch im Kuchen oder Soße können 1 zu 1 durch Dinkelmilch ersetzt werden.

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Fazit meiner Kinder bisher:
Es schmeckt ihnen Hafter – und Dinkelmilch sehr gut. Die Dinkelmilch ist etwas süßer und lässt sich gut pur trinken. Hafermilch schmeckt im Müsli besonders gut.
Der Große meint, ihm schmeck nur die „normale Müsli-Milch“- er hat aber noch nicht gespannt, dass diese schon zur Hälfte mit Dinkelmilch gemischt war *g* – ich weiß fies – aber da sieht man mal, wie sehr da die Einbildung mitspielt.

Von der Dinkelmilch lässt sich auch hier der Dinkelschrot wunderbar ins Müsli mischen und schmeckt keinesfalls herb oder bitter. Allerdings habe ich festgestellt, dass der Schrot tatsächlich nur einen Tag im Kühlschrank haltbar ist. Danach fängt er zu muffeln an.
Meine Idee daher nun, sollte der Schrot zum Müsli nicht ganz gegessen werden (denn es bleibt schon ne Menge übrig, die gut sättigt), so versuche ich mich das nächste mal an einem aufgekochten Getreidebrei, der dann auch am Abend noch sehr gut haltbar sein dürfte. Vielleicht lässt es sich auch in Brot und Kuchen gut weiterverwenden.
Ich werde wieder berichten.

Wie sieht es nun hier mit der Kosten-Billanz aus?
Nun 1kg Dinkel ist zu 2€ in Bioqualität erhältlich.
Beim Rezept gehen wir wieder von 1 Liter auf 250 Gr Dinkel aus.
Somit liegen wir bei 50 cent für den Dinkel und hoch gerechnet 5-7 cent für Honig und Vanille, Wasser.
Selbst wenn wir für Stromverbrauch nochmal  3-5 cent dazurechnen (ich hahb jetzt echt mal nachgesehen, was mein Mixer die Minute benötigt!) , liegen wir somit mit Ausgaben von rund 58- 60 cent.
Womit wir auch hier im Gegensatz zur Kuhmilch (zu 0,94 cent) sparen und zwar genau 34 cent je Liter. Unsere Familie würde sich hiermit somit bei einem Verbrauch von 15 Liter die Woche  5,10€ die Woche sparen. Im Vergleich zur kaufbaren Dinkelmilch, die bei Alnatura 1,65€ kostet spart man hier je Liter 1,05 cent. Das ist eine ganze Menge und lohnt die 4 Minuten Arbeit, die man beim Mixen und abseien hat.

Hier nochmal das Rezept im Detail, vor allem für alle, die unser Haferrezept nicht gesehen haben:

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Rezept Dinkelmilch
Zutaten:
2 Tassen Dinkel (ganzes Korn, Bio)
2 Tassen Wasser (sehr warm, aber nicht kochend – ich habe es aus der Leitung genommen)
Wasser zum Weiter verarbeiten
1 Prise Salz
nach Geschmack Honig o.ä. (ich habe hier ca 3 Teelöffel Honig hinein)
nach Geschmack Vanille

Die Dinkelkörner werden mit der gleichen Menge sehr warmem Wasser über Nacht eingeweicht.
Am nächsten Morgen die Körner, die das meiste Wasser aufgesaugt haben, komplett mit dem Restwasser in einen Standmixer füllen. Vorher genau abmessen, wie viele Tassen gequollene Körner es sind. Dann nochmal so viel sehr warmes Wasser, wie die gequollene Menge, dazu gießen und  2 Minuten auf Stufe 1 mixen.
Wer mag kann auch etwas weniger Wasser dazu geben, dann schmeckt es noch mehr nach Dinkel.
Durch ein Küchentuch seihen, und fest ausdrücken. Es bleibt eine Art Schrot-Rest im Handtuch.
Diesen habe ich in ein Glas gefüllt, in den Kühlschrank gestellt und der wird am kommenden Morgen unter das Müsli gemischt. Mit etwas Honig und Früchten ausgesprochen lecker!
Die aufgefangene Milch je nach Geschmack süßen oder natur belassen. In beiden Fällen eine Prise Salz zufügen und gut verrühren.
In Flaschen füllen und ab damit in den Kühlschrank. Vor Gebrauch immer gut schütteln.
Dinkelmilch kann bestens auch heiß verkocht und in Kuchen und Pudding weiterberarbeitet werden.

Zum Abschluss des Tages habe ich uns dann noch einen leckeren Karottenaufstrich gemacht.
Dieser hält sich 2-4 Tage im Kühlschrank.

Karottenaufstrich – Rezept

Zutaten:
2 große Karotten geraspelt
2 Knoblauchzehen klein gehackt
2 Eßlöffel Öl
3 Eßlöffel Bio-Joghurt (Soja Joghurt tuts hier auch!)
Saft einer halben Zitrone (wahlweise auch Limette)
Salz, Pfeffer
Kräuter nach Belieben (wir haben Petersilienstengel und Bärlauch gehackt dazu)

Koblauch und Karotten im Öl anschitzen, bis die Karotten LEICHT brauch werden – ergibt einen nussigen Geschmack.
Abkühlen lassen, dann mit den restliche Zutaten vermischen – fertig. Super lecker aufs Brot.

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So und morgen berichte ich dann über den Versuch Reismilch selber herzustellen und ziehe eine erste Billanz welche Milch schmackhafter und günstiger + vorteilhafter in der Nutzung und einfacher in der Herstellung ist.
Weiterhin verarbeite ich in der Früh noch den Rhabarbar zu Marmelade und vielleicht schaffe ich es ja eeeeeendlich, meine erste Seife zu sieden. Das habe ich mir die letzten Tage Abends immer vorgenommen, aber ich bin ab 19 Uhr so müde, dass nichts mehr geht. Tja, der kleine Mann im Bauch fordert doch etwas mehr Energie ein, als ich dachte. 🙂

Hafermilch selbst gemacht

Meine Kinder sind alle „süchtig“ nach Milch.….
Unser 7-Personenhaushalt benötigt ca. 15 Liter Milch in der Woche, womit wir bei Ausgaben von rund 15€ die Woche nur für Milch liegen.
Die günstigste Bio-Milch bekommen wir bei unserer Bio-Kiste für 0,94 cent den Liter.
Alle veganen Alternativen sind gekauft sogar noch teurer und liegen zwischen 1,20-2,50€ der Liter.
Es gibt hier: Reis,- Mandel,- Hafer, Dinkel-, Soja-, Nussmilch und noch andere.

Nun habe ich die Idee, die Getreidemilch einfach selber herzustellen.
Die Kinder werde ich damit nicht sofort begeistern können, also mische ich die selbst hergestellte Milch unter die Kuhmilch einfach drunter, jede Woche ein wenig mehr, bis sich der Gaumen der Kinderbande daran gewöhnt hat.
Das macht alles natürlich nur Sinn, wenn die Herstellung der Getreidemilch in Eigenproduktion auch wirklich günstiger ist. Und zwar nicht nur günstiger als die selbige gekaufte Getreidemilch, sondern auch günstiger als unsere Bio-Kuhmilch.

Also habe ich mich heute an Hafermilch versucht und muss sagen: Das Ergebnis ist wirklich ausgezeichnet und sehr sehr schmackhaft.
Im Internet gibt es viele Rezepte, wo der Hafter gekocht wird, doch wird hier über eine meist zu hohe Schleimbildung geklagt. Also habe ich dieses Rezept versucht und das Ergebnis war wirklich ideal.

 

Rezept Hafermilch
Zutaten:
2 Tassen Hafer (ganzes Korn, Bio)
2 Tassen Wasser (sehr warm, aber nicht kochend – ich habe es aus der Leitung genommen)
Wasser zum Weiter verarbeiten
1 Prise Salz
nach Geschmack Honig o.ä. (ich habe hier nur 2 Messerspitzen Honig hinein)

Die Haferkörner werden mit der gleichen Menge sehr warmem Wasser über Nacht eingeweicht.
Am nächsten Morgen die Körner, die das meiste Wasser aufgesaugt haben, komplett mit dem Restwasser in einen Standmixer füllen. Vorher genau abmessen, wie viele Tassen gequollene Körner es sind. Dann nochmal so viel sehr warmes Wasser, wie die gequollene Menge, dazu gießen und  2 Minuten auf Stufe 1 mixen.
Wer mag kann auch etwas weniger Wasser dazu geben, dann schmeckt es noch mehr nach Hafer.
Durch ein Küchentuch seihen, und fest ausdrücken. Es bleibt eine Art Schrot-Rest im Handtuch.
Diesen habe ich in ein Glas gefüllt, in den Kühlschrank gestellt und der wird am kommenden Morgen unter das Müsli gemischt. Mit etwas Honig und Früchten ausgesprochen lecker!
Die aufgefangene Milch je nach Geschmack süßen oder natur belassen. In beiden Fällen eine Prise Salz zufügen und gut verrühren.
In Flaschen füllen und ab damit in den Kühlschrank. Vor Gebrauch immer gut schütteln und was noch ganz wichtig ist: Hafermilch ist nicht zum Kochen geeignet, wie z.B: Dinkelmilch. Also für kalte und lauwarme Weiterverarbeitung verwenden.

Heute habe ich noch Dinkel eingeweicht und werde noch Reismilch ausprobieren. Mal sehen, ob das Ergebnis genauso lecker ist.
Vorteil bei den beiden Varianten wäre, dass man diese Milch auch wunderbar zum Kuchen backen, Pudding herstellen und kochen von Soßen hernehmen kann.

Wie sieht nun meine Kosten-Billanz der Hafermilch aus?
Nun, Bio Hafer 250 Gr sind ca. für 53 cent erhältlich, 1 cent kommt für Honig/Salz dazu.
Aus 250 gr Hafer erhalte ist grob einen Liter Hafermilch, evtl. etwas weniger, wenn ich es mit mehr Geschmack mag.
Ausgehend bei einem Liter spare ich im Gegensatz zu gekaufter Hafermilch (1,75€ bei Alnatura)  nun also 1,20€ je Liter – im Gegensatz zur günstigen Kuhmilch aber auch noch 40 cent.
In der Zeit, wo ich nun Hafer- und Kuhmilch mische, habe ich auch immerhin noch eine Ersparnis von 0,22 cent – was bei unserem Verbrauch pro Woche schon 3,30€ sind. Sollte ich die Kinder mal komplett umgewöhnt bekommen, sparen wir in der Woche schon 6€ und im Monat somit gut 24€ – das ist eine ganze Menge. Der gesundheitliche Aspekt (da Kuhmilch wirklich nicht ideal ist!) kommt dann da natürlich noch hinzu.

Zusatz: eigentlich ist die Ersparnis sogar noch günstiger: denn aus dem Hafer erhalte ich ja noch ein komplettes Gurkenglas voll leckere Haferpampe fürs Müsli – das normale Müsli damit gemischt und schon benötigt man für die gleiche Portion Müsli nur noch die Hälfte der Müslimischung. 😉

Morgen gehts weiter und dann berichte ich mal, wie den Kindern das Frühstück mit der gemischten Milch geschmeckt hat.