Der Status für den Monat Mai ;)

Derzeit könnten wir uns wirklich zerreissen und ich wünschte wirklich der Tag wäre doppelt so lag – natürlich mit doppelt so viel Energiehaushalt.
Ihr bemerkt es wohl daran, dass wir derzeit wahnsinnig selten Blogeinträge schreiben.
Das tut mir leid, wird sich aber sicherlich irgendwann mal wieder ändern. Aber nicht im Moment – es wird wohl beim seltenen Schreiben bleiben. Aufhören werden wir aber sicher nicht – keine Sorge!

Wir sind ja nun derzeit in unserem ersten richtigen Gartenjahr – in Richtung Selbstversorgung. Der ein Hektar große Garten bestand bis zum Februar aus einem Beet, einem kleinen Kastenbeet, einem Kleintiergehege und Wiese – nichts als Wiese.
Die letzten 3 Monate verbrachten wir also viele Stunden täglich draußen, um die Wiese nach und nach urbar zu machen. Noch sind wir WEIT davon entfernt damit fertig zu sein, oder gar in die Nähe der Selbstversorgung zu kommen – aber wir sind auf einem guten Weg.
Das Kleintiergehege wurde zu einem Gewächshaus umgebaut.

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Es kamen bisher ein großes Frühbeet und 4 sehr große weitere Beete dazu.

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Außerdem wurde der Spielbereich für die Kinder gebaut mit großem Sandkasten, Bettlaken-Tippi, Weidentippi, einem Spielhaus aus Recycling Material, Schaukel usw.2014-05-24 15.29.15_Bildgröße ändern

 

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Auch gibt es bei uns wieder Tiere: Es sind Laufenten eingezogen, die woanders nicht mehr erwünscht waren. Bei uns dürfen Sie derzeit gut einen halben Hektar Wiese Schneckenfrei halten und sie sind wirklich tolle Tiere. Und dankbar. Sie springen einem sogar auf den Schoss …..
Die Eier werden bei uns verwertet, auch wenn wir fast vegan leben, da wir keinen Nachwuchs und somit weiteres Leid erzeugen wollen.
Auch haben wir wieder ein großes Gehege gebaut- für Kaninchen. Ab Herbst werden hier Notfalltiere aufgenommen, aufgepäppelt und dann in artgerechte Haltung weiter vermittelt. Wir wollen und können nicht ohne Tiere leben und haben somit unseren Kompromiss geschlossen eben die Tiere auzunehmen, die woanders unerwünscht waren, denen es nicht gut ging.

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Ein Bienenhotel haben wir auch gebaut und tatsächlich sind schon die ersten Bewohner anzutreffen. Das freut uns natürlich riesig, ebenso, wie Eidechsen und Blindschleichen die zu HAUF in den Totholzhaufen und der neuen Benjes Hecke hausen.

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Vieles weiteres ist geplant, wie Hecken, Sträucher und Bäume pflanzen. Platz genug ist ja. Aber alles nach und nach- genauso wie 2 Teiche (einer für uns und einer für die Enten) oder der gewünschte Lehmbackofen braucht alles seine Zeit …
Neben diesem riesigen Projekt gehe ich nun auch halbtags arbeiten. Ich habe den perfekten Job in einem Laden mit regionaler und Bioware gefunden. Ein toller ausgleich zum trubeligen Leben mit meinen tollen 5 Kindern daheim. Und die Miete will ja auch trotz Selbstversorgung bezahlt werden.
Und die Kinder? Ja die sind mitten drinnen. Der Große etwas weniger. Mit fast 14 hat man gerade andere Interessen. Die anderen vier Kinder aber dafür umso mehr und vorallem der Kleinste ist bei Papa immer mit dabei. Meistens im Tragesack auf dem Rücken, denn so kann man wunderbar im Garten arbeiten, Sensen und Pflanzen. Ein richter Naturbursche eben 😉 Am liebsten isst er Sand und Erde *g*

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Und zu Guter letzt ist da dann auch noch der Tauschkreis, die Nachbarschaftshilfe, die wir in der Region aufgebaut haben…innerhalb von nur 3 Monaten fast 50 Mitglieder – das braucht auch Betreuungszeit. Aber ich mache das gern. Das ist für mich ein total erfüllender Lebensinhalt geworden. Mit vielen wunderbaren Menschen, wo sich Freundschaften entwickeln und man mittlerweile bei vielen schon ganz ohne Tauschscheine füreinander da ist.
Da haben wir auch gerade Besuchvom BR gehabt, wer mal schauen mag:
http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/nachbarn/geld-und-leben-nachbarschaftshilfe-100.html

 

Ihr sehr, wirklich viel zu tun. Ja oft frag ich mich, wo der Tag hin ist, ich wollte doch noch soooo viel machen.
Aber überfordert oder zu viel? Nein das ist es auf keinen Fall. Wir haben uns unser Leben ja so hingebastelt, weil wir es so wollen und wir sind überglücklich damit. Wir würden es immer wieder so machen und so lange ich mehrmals am Tag sagen kann: DANKE dass es uns so gut geht, ist ja auch wirklich alles bestens 🙂 Wir haben uns unser Glück nun selber geschmiedet sagt meine Freundin immer zu mir und sie hat Recht, denn was wir gerade tun, ob mit mal mehr oder weniger Stress ist Lebensfreude pur und genau das was wir wollen!
Das Leben in und mit der NAtur und all diesen wunderbaren Menschen um uns herum gefällt uns und daher werden wir sicher einiges davon in Zukunft wieder mit Euch teilen.

Vielleicht lässt sich der ein oder andere ja inspirieren…..

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Der Saatzieher – Altes Wissen, neue Landwirtschaft

Hin und wieder möchte ich auch mal interessante Videos auf unserem Blog veröffentlichen, die zu unserem Thema sehr gut passen und für mich persönlich einfach eine Bedeutung haben die ich weitergeben möchte. Bisher haben wir das noch nicht so oft getan. Warum weiß ich auch nicht 😉

Heute möchte ich Euch das Video „Der Saatzieher – Altes Wissen, neue Landwirtschaft“ empfehlen. Es handelt sich hierbei um einen Landwirt in Südtirol der nach einer Reise nach Indien begonnen hat den eigenen Hof, dem er zuvor kaum Bedeutung beigemessen hat, nach seinem gut dünken bewirtschaftet. Aus Arbeit wurde Leben, Urlaub, Meditation – wie er selbst sagt.

Seht selbt:

Der Tag des Dankes – was mal gesagt werden muss!

Schon lange möchte ich einmal einen „Brief“ an meine Freunde schreiben, an meine Bekannten und Wegbegleiter. Einen Brief, der ihnen sagt, wie froh wir sind sie getroffen zu haben, wie froh wir sind, dass sie Teil unseres Lebens sind, wie toll es ist, dass sie da sind – einfach mal ein DANKE. Denn wir finden, dass sagt man viel zu selten, man teilt seinen Mitmenschen zu selten mit, was toll ist, worum man dankbar ist. Das sollte doch genauso dazugehören, wie zu sagen, wenn mal etwas nicht passt.
Natürlich sprechen wir auch direkt mit unseren Freunden und teilen ihnen mit, was wir empfinden.
Allerdings sind sie ein so großer Teil unseres Wandels und wirklich auf wunderbarste Weise für uns da gewesen, dass es nun an der Zeit ist, es mal in alle Welt hinauszuschreien!
DANKE dass ihr so für uns da seid.

(Die Reihenfolge der Namen hat keine Wertigkeit, sondern wurde beliebig herunter geschrieben!).

Danke an Hanne und Anton für Euer offenes Ohr, nach unserer großen Krise letztes Jahr, danke für den tollen Zuspruch und Eure tiefe Freundschaft, die uns bei Euch immer heimisch fühlen lässt.
Danke an Mary, die Du eine zweite Oma für unsere Kinder geworden bist und danke für Deine ehrliche offene Art und Deine bedingungslose Hilfe, die keine Gegenhilfe erwartet.
Danke an Heike, die Du uns eine große mentale Stütze warst, uns positiv nach vorne hast blicken lassen und immer ein offenes Ohr für uns hast. Wir lieben es, Zeit mit Dir zu verbringen!
Danke an Guido, dass Du in unser Leben getreten bist, für Deine lockere Art und für die Freundschaft, die sich gerade mit Andi entwickelt, das tut ihm sooo gut.
Danke an Michael und Lisa, dass wir eine so tiefe Freundschaft führen. Ihr ward einer der größten Antriebe für unser ökologisch, selbstbestimmtes Leben. Wir lieben die Diskurse mit Euch und freuen uns auf unsere vierteljährlichen Treffen! Ihr seid Familie für uns!
Danke an Lara, dass Du so stark bist und die Vergangenheit hinter Dir lassen konntest, danke dafür dass Du ein großes Herz hast und verzeihen kannst und danke für die unkomplizierte enge Freundschaft, die wir nun haben.
Danke Siegi für Deine offene und direkte Art, für die tollen stundenlangen Gespräche – nicht jeder kann sagen was er denkt und das wertschätzen wir unendlich!
Danke an Andi und Anja für unsere tolle gemeinsame Entwicklung in der Region, für die ehrliche Freundschaft mit Power und Rückgrat, wir freuen uns auf das was da noch kommt!
Danke an Bettina für das jahrelange Engagement in unsere Freundschaft, Du hast uns so wahnsinnig intensiv unterstützt, dass Dir eigentlich schon ein solcher Artikel allein gebührt. Was Du für unsere Familie geleistet hast, ist nicht in Worte zu fassen. Toll dass es Dich gibt!
Danke an Maria und Richard für Eure Geduld und dafür dass ihr mit unserem Lebenswandel kein Problem habt. Wir fühlen uns hier mittlerweile so tief verbunden mit Haus und Garten, dass wir uns vorstellen können, hier alt zu werden….
Danke Franka für den tollen Kontakt und unsere bereichernde Treffen – es hat uns als Familie enorm geholfen und den Horizont erweitert, Euch als tolle Familie zu sehen. Wir haben viel von Euch gelernt.
Danke Erna und Georg für die tollen Einsätze und Tauschmöglichkeiten, die wir im Sommer und Herbst bei Euch haben durften. Wir sind sicher, dass ihr mehr gegeben habt, als von uns erhalten und das hat uns in dieser Zeit sehr geholfen.
Danke an Gerhard und Manfred für Euer gemeinsames Engagement bei unseren mittlerweile mindestens 2 wöchentlichen Spieletreffen. Dieses Hobby ist uns sehr wichtig und es klappt nur mit Menschen um uns herum wie Euch! Wir haben viel Spaß mit Euch allen!
Danke an Kerstin für Deine regelmäßigen Gaben. Wir wertschätzen das enorm und hoffen, dass wir auch Dir etwas Gutes tun können.
Danke an Marion dass Du in unser Leben getreten bist. Wir lieben Deine lebendige lockere und ehrliche Art und genießen es, sehr so oft mit Dir zusammen zu sein. Danke für Deine Freundschaft.
Danke Nicole für Dein Engagement auch über diese vielen Kilometer hinweg. Wir kennen uns nun schon so viele Jahre, das ist echt toll.
Danke an Pamela für die tiefe Verbundenheit und Freundschaft sogar über die Weltkugel hinweg. Wir hoffen sehr, dass wir uns dieses Jahr wieder in die Arme schließen dürfen. Du bist Teil unserer Familie!
Danke an Tobias für Deine Grandiose Idee. Sie ist ein Teil unseres Lebens geworden und hilft so vielen die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Danke an Marie und Andreas, dass wir nach so vielen Jahren noch beisammen sind. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit tollen Gesprächen.
Danke an unsere Eltern und Papa, dass ihr für uns da seid und uns nicht nur nehmt, wie wir sind, sondern uns sogar mit Worten und Taten toll unterstützt. Familie ist soooo wichtig!

Danke an Euch alle, dass ihr über all die Jahre immer für uns da gewesen seid, unsere Veränderungen immer wohlwollend begleitet habt und uns tolle Zuhörer ward. Eure Hilfe gerade im letzten Jahr schätzen wir unendlich und sie war ein Grund dafür, dass es uns so schnell nun so gut geht. Ihr habt dazu beigetragen, dass wir uns nicht vergraben haben, sondern unser Leben in die Hand genommen haben und nun endlich das tun, was wir immer tun wollten. Das Leben ist wunderbar, macht Spaß, wir sind unendlich glücklich und IHR habt alle dazu beigetragen.
DANKE

(und danke an jeden, den wir vielleicht vergessen haben …)

Gründung einer Tauschkreisgruppe

Logo WIR GEMEINSAM mit Text 1280x0500

Wir haben ja bereits in den letzten Monaten immer wieder über unsere Erfahrungen in Tauschkreisen berichtet. Nun haben wir uns vor einiger Zeit dazu entschlossen, hier bei uns eine weitere Regionalgruppe unseres Vereins zu gründen. WIR GEMEINSAM  – Nachbarschaftshilfe ist ein Verein, der sich überwiegend um die Bedürfnisse der Menschen die sich daran beteiligen, kümmert. Netzwerke entstehen und es kommt wieder dazu, das sich Menschen in der umliegenden Umgebung gegenseitig helfen und mit selbsterzeugten Produkten bereichern. Es wird sich getroffen, getauscht, gearbeitet und natürlich auch gefeiert.

Bei unserem Konzept wird mit der Währung „Zeit“ getauscht. Einer Währung die JEDER in gleicher Menge zur Verfügung hat, die nicht verzinst werden kann und auch nicht an Wert verliert. Eine Stunde Lebenszeit eines Menschen, bleibt eine Stunde Lebenszeit. Genau dieses Prinzip gilt in der Nacharschaftshilfe. Eine Stunde Rasen mähen ist genauso viel Wert, wie eine Stunde Reifenwechseln, Kinder betreuen oder Geschichten vorlesen. Es geht um das Miteinander und das Erfüllen von Bedürfnissen und nicht um die Tätigkeit die jeder ausübt. Jeder hat Fähigkeiten und jeder kann was brauchen…. jeder der aktiv mitwirkt hilft der Gemeinschaft und damit wiederum sich selbst und das macht riesigen Spass.

Unsere Gruppe beginnt am 7.2.2014 mit einer Startveranstaltung in der Montessorischule Eggenfelden, ab 17.30 Uhr.

Hier haben wir bereits das Interesse der Medien geweckt und dürfen Euch ein Radiointerview und einen Fernsehbeitrag präsentieren. Na… ratet mal wer wir wohl sind in dem Fernsehbeitrag 😉

Link zum Fernsehbeitrag:
http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau-der-sueden/nachbarschaftshilfe-wir-gemeinsam-100.html

Link zum Radio Interview:
https://soundcloud.com/zumursprung-zurueck/interview-auf-radio-isw
Schaut Euch in Eurer Nähe um, welche Tauschkreise es evtl. schon gibt. Gibt es keine? Dann nehmt es selber in die Hand und eröffnet eine Regionalgruppe eines bereits bestehenden Tauschkreises.

Hier ein paar Links von WIR GEMEINSAM:

Hauptseite: http://www.wirgemeinsam.net ( auf der Startseite seht ihr, ob es bereits eine Gruppe in Eurer Nähe gibt)
WIR GEMEINSAM auf Facebook: https://www.facebook.com/WIR.Gemeinsam?fref=ts

WIR GEMEINSAM Eggenfelden auf Facebook: https://www.facebook.com/wirgemeinsam.eggenfelden (wir freuen uns über jedes LIKE )

Tauschen statt kaufen

Der Herbst ist da und es gibt jede Menge Überfluss an Erntegut in den meisten Gärten. Nicht selten viel mehr, als die Familie sehr benötigt oder verarbeiten kann. Im Umkehrschluss gibt es aber auch viele die keinen Garten oder Obstbäume haben und gerne Äpfel hätten. Vielleicht lebst Du aber auch in der Stadt und hast erst garkeinen Garten und würdest jedoch gerne Äpfel haben die nicht aus dem Supermarkt und der Industrie kommen.

Uns geht es da ähnlich, obwohl wir einen großen Garten haben. Nur hat bei uns mehr die Schnecke zu fressen bekommen als wir 😉

Weiterhin geht das auch mit vielen anderen Dingen die nicht immer gebraucht werden. Oder eben im einen Haus zu viel sind und dafür in einem anderen im Moment gebraucht werden. Was nützt einem ein Gegenstand der 360 Tage im Jahr herumsteht und das vielleicht in den meisten Haushalten.

Wir haben vielleicht schon darüber geschrieben, dass wir in dieser Hinsicht vieles ertauschen. Dafür nutzen wir in unserer Region einen sog. Tauschkreis. Bei uns heißt er „WIR GEMEINSAM – Nachbarschaftshilfe“ und vernetzen uns hier regional mit vielen anderen Menschen die ebenso Mitglied in diesem Verein sind. Getauscht wird auf Basis von Zeit und dafür gibt es dann Gutscheine für 1/4, 1/2 und einer vollen Stunde, ja nachdem was gebraucht wird. Auf diese Weise schaffen wir uns hier eine Gemeinschaft die sich regelmäßig trifft und sich gegenseitig hilft ohne dafür Geld benutzen zu müssen. Naja, dass heißt wir nutzen keine EUROs, sondern ein anderes Geld dafür das nicht von Banken „erschaffen“ wurde… jedoch ist das ein anderes sehr spannendes Thema.

Letztes Wochenende hatten wir vom Verein ein Regionentreffen, an dem sich die Gruppenleiter der verschiedenen Regionen zum halbjährlichen Austausch treffen und es war ein sehr schöner Tag. Man spürt richtig, dass viele Menschen wieder mehr den Schritt aufeinander zu gehen und zusammen etwas tun wollen, statt einfach ohne zu überlegen das von der Industrie hergestellte Zeug zu kaufen.

Das verstehe ich unter gelebte Nachhaltigkeit, denn es schont die Umwelt, nutzt lokale Ressourcen, schont Mitmenschen die bei anderen Produkten unter sklavenähnlichen Bedingungen die Produkte für die westliche Welt herstellen und man stärkt die Gemeinschaft in seinem lokalen Umfeld.

Diese Tauschkreise oder Gruppen die alternative und damit regionale Währungen nutzen gibt es überall. Es gibt auch einige Initiativen die bereits versuchen ganz auf Währungen oder ähnlichem zu verzichten und in der Gruppe alles „umsonst“ machen. Auch das funktioniert, wenn das Geben und Nehmen sich immer wieder ausgleicht und Achtsamkeit unter den Menschen herrscht.

Ein gutes Beispiel ist ein Buch von Mark Boyle, dem Mann ohne Geld. Er hatte einen selbstversuch gestartet und lebte ein Jahr ohne Geld. Er stellte für sich ein paar Regeln auf, damit sein Selbstversuch auch authentisch und unter realen Bedingungen stattfindet. Er hat vor einigen Jahren die Freeconomy ins Leben gerufen und dort wird nur geschenkt bzw. geteilt. Es gibt dazu auch regelmäßig Veranstaltungen die ebenso frei für alle sind und dort kann man sich dann neue Fähigkeiten aneignen. Der Veranstalter selbst ist dann jemand der etwas sehr gut kann und bringt es den anderen entsprechend bei.

All diese Dinge begeistern mich im Moment sehr, denn alles was auf diesem Wege passiert ist selbstbestimmt und von und für Menschen gemacht und nicht aufgrund von Profitgier der Unternehmen entstanden.

Jeder kann es und in fast jeder Region gibt es solche Gruppen.

 

Man tut was man kann – jeder Schritt zählt!

Kennt Ihr das Gefühl, dass Ihr etwas kauft obwohl Ihr eigentlich auf bestimmte Produkte aufgrund Eures Ge- und Wissens verzichten wolltet und dann Euch dabei irgendwie schlecht fühlt? Wir hatten das sehr lange immer wieder mal, dieses komische Gefühl das einen selbst unter Druck setzt.

Gerade in stressigen Lebensphasen kommt es durchaus vor, dass man ohne darüber nachzudenken in alte Muster verfällt und sich von Produkten angezogen fühlt, die man eigentlich garnicht (mehr) kaufen möchte. Das ist eine von häufigeren Situationen die Einige sicherlich kennen dürften und oft kommen da so komische Gefühle auf wie, man schafft es nie sein Leben grundlegend zu ändern oder Niedergeschlagenheit weil man nicht hin bekommt seine eigenen Ideale einzuhalten. Meist ist das Conclusio daraus, dass sich die Welt ja nie ändern kann, wenn es keiner schafft bei dem dabei zu bleiben, was zu einem besseren Leben bei sich und damit in der Umwelt führt.

Die Schwierigkeit der langanhaltenden Konsequenz

Wenn wir beschließen etwas in unserem Leben zu ändern, dann ist es erst einmal ungewohnt. Zu Beginn begleitet von der Begeisterung und vielem Neuen, wird es normal, zum Alltag und später zur Gewohntheit. Kommt jedoch etwas dazwischen geraten manche Dinge schnell wieder in den Hintergrund und es kommt das ach was-Gefühl hinzu.
Ach was, dass eine Mal zum Fast-Food-Tempel gehen schadet doch nicht. So besänftigen wir uns damit selbst gegenüber diese Entscheidung zu  legalisieren. Nicht selten folgen daraufhin ähnliche Situationen und es kommt dazu das eben das alte Leben wieder zur Normalität wird, obwohl das eigentlich garnicht gewünscht ist.

Wisst Ihr, dass allein in den USA jährlich rund 150 Milliarden Dollar für Werbung und nochmal rund 100 Milliarden Dollar für PR der Unternehmen ausgegeben werden? Das ist fast das Doppelte als was z.b im gesamten Bildungssektor an Geld rein fließt. Warum wohl? Weil es sich lohnt die Menschen auf diese Art und Weise zu manipulieren und vom Bürger zum Konsumenten zurecht zu basteln.

Wir sind in unserer Konsumgesellschaft bereits so eingelullt, dass es nicht einfach ist, solche Dinge wie eine vegane Ernährung oder anderes – gerade zu Beginn – konsequent und 100%ig ins sein Leben zu integrieren. Daher machen wir uns dann selbst Vorwürfe, dass wir es eh nicht schaffen könnten oder reden uns ein schlechtes Gewissen ein, wenn es zu einem Übertritt der eigenen gesetzten Grenzen kommt.

Genau da aber liegt der eigentlich Haken. Zumindest stellen wir das so fest, denn wir pendeln zwischen ökologischorientiertem Konsum und dem Konsum wie es die überwiegende Bevölkerung tut häufig hin und her. Das heißt bis vor einigen Monaten war es so, denn mit seinen selbst gemachten Regeln kommt es nicht selten dann auch zur Selbstkasteiung und dann folgt daraus Druck dem man sich auf diese Weise selbst aussetzt. Geschieht das, funktioniert der gewünschte Lebenswandel nur so lange bis der Druck zu groß wird und alle oder viele Bemühungen waren für die Katz. Ich habe das selbst erlebt, weil ich im Grunde sehr sehr gerne Fleisch gegessen habe und es eigentlich auch immer noch tue – nur ebend bewußt und sehr selten. Lange redete ich mir ein, ohne geht´s nicht. Auch heute kommt es hin und wieder mal vor, dass ich welches esse, nur tue ich es heute mit einem anderen Bewußtsein und das fühlt sich völlig anders an. Früher habe ich es nicht geschafft einige Wochen ohne Fleischkonsum zu leben. Heute gibt es bei uns zu Hause bewußt gewählt alle 4-6 oder mal 8 Wochen ein Fleischgericht, dass sich die Kinder wünschen. Das wird im Bauernmarkt gekauft wo wir wissen, das das Tier zuvor gut gelebt hat, gesund war und nicht in der Massenschlachterei unsägliche Qualen erleben musste. Wir machen das natürlich auch in dem Bewußtsein, dass ein Tier dafür sein Leben gelassen hat und schließen auf diese Weise unseren Frieden damit. Das machen wir solange bis wir es einfach nicht mehr brauchen oder schlichtweg vergessen ein Fleischgericht „zu planen“.

Das meiste ist schlichtweg Gewohnheit und wenn der Fokus nicht beim Verzicht von etwas liegt, sondern auf der Vielfalt dessen was gerade rund ums Thema Ernährung aktuell vorhanden ist und mit dem sich beschäftigt wird, wird aus einem Verzicht ein schlichtes und einfaches Weglassen von Dingen die nicht mehr wichtig sind. Die Aufmerksamkeit liegt nicht mehr auf dem was uns zuvor wichtig war. Das geht mit allen Dingen so. Ziemlich genauso lief es auch mit der Umstellung auf mehr Radl fahren.

Deshalb ist es auch nicht nötig irgend etwas in dieser Richtung zu dogmatisieren, denn das funktioniert aus unserer Sicht einfach nicht.

Dogmen bei einem nachhaltigen Lebensstil

Gerade wenn es um Nachhaltigkeit geht, herrschen viele Dogmen in den Köpfen der Menschen, die einen selbst dann auch wieder komische Gefühle bereiten. Warum fliegen Ökoaktivisten oder Friedensbeweger rund um den Globus, um Ihrer Tätigkeit nach zu gehen? Warum verwenden wir Strom, wenn dessen Herstellung so schädlich für die Umwelt ist etc.

Diese Punkte könnten wir zu einer kilometerlangen Liste erweitern, weil diese Dinge oft der grundsätzlichen Ideologie eines nachhaltigen Lebensstils widersprechen. Es ist nunmal so, dass wir gewisse Kompromisse eingehen müssen um einen Mehrwert zu erzielen der uns und andere weiterbringt. Fakt ist, dass wir nunmal nicht auf einer kleinen Insel leben, in der wir alles selbst in der Hand haben, sondern in einem bunten Meer das sich globalisierte Konsumgesellschaft nennt und zu 98% anders tickt als es ein lebenserhaltender und lebensfördernder Lebensstil von der Menscheit eigentlich verlangt.

Die Aufgabe ist aus unserer Sicht nicht die, dass es um einen sofortigen Wechsel von ALLEM geht, sondern darum wie ich Stück für Stück und fortwährend mein Leben und den Zustand meiner Umwelt verbessere.

Einfaches Beispiel das Thema Mobilität. Wir leben ca. 6 km von der nächsten Stadt entfernt in einer Aussiedlung eines Dorfes. Der Kindergarten unserer Jüngsten, sowie die Schule der Kinder ist also nicht in unmittelbarer Umgebung. Zuerst haben wir die Kinder – auch die Schulkinder – täglich gefahren. Jeden Tag mehrmals das Auto bewegt, um die Kinder zur Schule und zum Kindergarten zu befördern. Es war einfacher, denn so hatten die Kinder noch mehr Zeit am Morgen und mussten nicht um kurz nach sieben das Haus verlassen um den Bus zu erreichen.
Die erste Umstellung war, das die Kinder auf den Bus gewechselt haben. Natürlich blieb da noch unser Kindergartenkind das gefahren wurde und das verbanden wir mit der täglichen Fahrt ins eigene Büro. Naja, zumindest am Morgen denn mittags musste dann extra gefahren werden damit die Kleine nach Hause zur Kinderbetreuung kam.
Seit Monaten hat sich dies jedoch bei uns grundlegend geändert und so habe ich die Kindergartenfahrt auf´s Fahrrad verlegt. Wir fanden einen günstigen Anhänger und so fahre ich seit Längeren nun die insgesamt 20-25km täglich mit dem Rad zum Kindergarten hin und her. Ich fand damit heraus, dass diese Entfernung überhaupt kein Thema ist um diese einfach mit dem Rad zu erledigen, wobei ich nun dank des schönen Wetters noch nicht bei miesem und saukaltem Regenwetter unterwegs war 😉 Aber das kommt ja jetzt gerade 🙂

Was folgt daraus?

Ich habe mehrere Kilo abgenommen und bin auf dem Weg zu einer wirklich guten Kondition. Meine körperliche Leistungsfähigkeit steigt, ohne Geld in ein Fitnessprogramm zu investieren und spare im Monat damit über 50EUR Sprit ein. Bedeutet ich spare beim Fitnessprogramm, beim Benzin und bei meiner Gesundheitsvorsorge, weil ich an der frischen Luft täglich in Bewegung bin.

Auch unsere Kinder sehen das und wir leben Ihnen damit ein anders Leben vor, als es bei vielen Familien gerade auf dem Land der Fall ist. Dort stehen zumeist mindestens zwei Auto´s auf dem Hof. Oft noch Roller und sonstige Fortbewegungsmittel die auch als Freizeitspass dienen sollen.

Für mich tut es das Rad und versuche damit zusehends meinen Aktionsradius zu erweitern. Letzte Woche hatten wir bereits unseren Wocheneinkauf in der Stadt mit dem Rad erledigt. Da fuhr ich mit meinen drei Töchtern und zwei Radlanhängern in die Stadt zum einkaufen. Gut wir haben ca. 3,5 Stunden für alles benötigt, doch es war eines sehr entspannte und für uns als Familie bereichernde Einkaufstour durch die Natur.

Es geht und ich bin sehr gespannt wie das wird, wenn so langsam der Herbst kommt 😉

Was ich damit sagen will ist, es gibt immer Alternativen die ausprobiert werden können und auf diese Weise sich Stück für Stück ins eigene Leben integrieren lässt. Natürlich besitzen wir ein Auto. Für einige Dinge ist es einfach notwendig und nützlich. Auch müssen wir nun auf einen Bus sparen, weil wir sonst als Familie nicht mehr gemeinsam fahren können und das könnte man sagen würde meiner Ideologie wiedersprechen.
Zum Teil vielleicht, denn wir setzen das Auto sehr bewußt ein und kaufen bspw. auch kein neues Fahrzeug. Wir besorgen uns ein Gefährt das schon sehr lange existiert, damit kein neues gebaut werden muss. Bestenfalls eines das bereits bewiesen hat, dass es sehr lange hält und in Stand gehalten werden kann. Auch kann ich mir gut vorstellen, dieses oder andere Fahrzeuge als Gemeinschaftsfahrzeuge zu nutzen. Das ist auch wiederum ein Prozess der zu gegebener Zeit passend ist und umgesetzt werden kann. Falls nein, muss unsere Familie damit leben so einen Gegenstand zu unterhalten auch wenn er vielleicht nur 1-2 mal in der Woche gebraucht wird. Entscheidend dabei ist immer wie viel Ressourcen muss ich reinstecken. Wir planen ein altes Gerät das sich aber doch gut in Stand halten kann zu verwenden, dass schon mal viel weniger bindet als ein sehr teures und neues Auto.

Viel lamentiert…. auch hier will ich sagen: Jeder Schritt zählt und ist Nachhaltig, wenn man sich nicht unter Druck setzt. Jetzt wo unser Baby auf der Welt ist, wurde das Auto wieder mehr bewegt und das muss auch ok sein – eben im Bewußtsein, dass sich diese Situation auch einspielt.

Bewertungen und Verurteilungen in der Gesellschaft

Was ist heute schon perfekt? Es gibt nichts was man als perfekt bezeichnen könnte, außer der Tatsache das alles so wie es ist  perfekt ist.

Gerade beim Thema Ernährung ist es häufig so, dass die einen die anderen Verurteilen oder zum Beispiel Unverständis herrscht, wenn ein Vegetarier jedoch noch Fisch zu sich nimmt und sich dennoch so nennt. Mal ehrlich, diese Kategorisierung von Ich bin …. whatever, bringt uns in unserer heutigen Gesellschaft häufiger in solche Situationen der Bewertung von anderen.
Oft erlebt man dann sowas wie, Du bist doch kein Vegetatier wenn Du noch Fleisch in Form von Fisch isst. Warum kritisieren, statt froh darüber zu sein dass dieser Mensch viele andere tierische Produkte nicht mehr zu sich nimmt. Das ist doch viel wichtiger und fördernder als das Hinweisen auf die Tatsache das Fisch auch Fleisch ist, dass wir derjenige meist selbst wissen.

Jeder Mensch hat den Wunsch sich weiter zu entwickeln und jeder steht bei vielen Dingen schlussendlich auf einem anderen Punkt.

Wir bezeichnen uns auch nicht als „Veganer“ obwohl wir seit Monaten fast keine tierischen Produkte mehr verwenden. Im eigenen Haus findet sich derzeit glaub ich auch keines mehr, doch wenn wir eingeladen sind oder Besuch bekommen, dann essen wir was da ist und machen da kein hehl daraus wenn dort mit Milchprodukten gearbeitet wird oder wie auch immer.

Wenn jeder für sich beginnt bewußt darüber nachzudenken, was ich da zu mir nehme und was da hinten dran hängt, beginnt sowieso eine Umwälzung in der eigenen Einstellung und wenn das bedeutet das der Konsum von tierischen Produkten dadurch mit der Zeit insgesamt in der Gesellschaft zurück geht sind wir alle auf einem guten Weg.

Seht Euch mal an wie sich die Ernährung in den letzten 20 Jahren in Deutschland verändert hat? Wie viele Biomärkte gibt es heute? Wie stark ist der Anteil der Vegetarier und Veganer gestiegen? Wie viele junge Menschen beginnen heute noch zu rauchen? und vieles mehr…. die Gesellschaft wandelt sich 😉

Auch wenn ich hier und heute sehr stark auf dem Thema Ernährung herumreite, kann man diese Entwicklung auf viele Bereiche umlegen. Strom, Mobilität, Umgang mit den Medien, Familienthemen, Schule und vieles mehr gibt eine weites Spektrum an Dingen und Möglichkeiten in denen es Dinge gibt die man ändern, verbessern oder anders machen kann. Wichtig dabei ist man tut es gern und perfekt ist im Grunde alles was wir tun – in dem Moment und für den den es betrifft.

Verurteilt Euch nicht gegenseitig, was ihr noch nicht tut, sondern lobt Euch gegenseitg für jeden Schritt in die richtige Richtung, sei er noch so winzig – wenn das jeder tut, können wir die Welt wirklich ändern – ohne Kriege zu führen 😉

sparen durch „Großpacks“ und gute Bezugsquellen

Oft werden wir gefragt, wie wir auf die Preise bei der Kosten-Billanz mancher Produkte kommen.
Diese erscheinen manch Leser zu niedrig zu sein…
Die Preise sind allerdings wirklich reell und bemessen sich daran, dass wir Grundnahrungsmittel, die in der veganen/vegetarischen Ernährung beim selbermachen viel benötigt werden, in Großpacks kaufen und dafür natürlich auch gut recherchieren, wo der Preis am Besten ist.

Am Meisten zahlt sich das beim Getreide aus!
Hier kaufen wir 25 kg Säcke und sparen gegenüber kleineren Gebinden zwischen 50cent und 1 Euro je Kilo. Noch mehr wirkt sich das bei den Sojabohnen aus, hier sind es fast 2 Euro, die wir je kg sparen und das obwohl dieser aus deutschem Bioanbau kommt.
Unsere Hauptbezugsquelle für Getreide Großpacks (BIO) ist:
http://bio-rittmeyer.rakuten-shop.de/

Gerade wenn man sammelt und mehr bestellt, lohnt es sich, da dann das Porto entfällt.
Getreide lässt sich in sogenannten Futtertonnen an einem dunklen Ort fast unbegrenzt lagern.
Wir haben uns bei den Großpacks auf Weizen, Roggen (beides je 1,20 Euro je kg), sowie Dinkel und Soja konzentriert. Aber auch der Kauf von großen Gebinden an Reis und Saaten wie Sonnenblumenkernen, Leinsamen, Rosinen usw. lohnt dort absolut.
Alles Dinge, die wir oft und regelmäig benötigen!

Ein weiterer großer Kostenfaktor ist der Kauf von Öl.
Bio-kaltgepresstes Öl, egal ob Sonnenblume oder gar Olive ist wirklich teuer.
Auch hier haben wir nun eine Bezugsquelle gefunden und kaufen über einen Händler direkt bei einer Ölmühle ein.  Wir haben uns auf Raps und Sonnenblume je 25 Liter konzentriert.
25 Liter Öl erscheinen viel, doch je 25 Liter spart man gesamt 75!! (ja richtig gelesen 75!) Euro gegenüber dem Kauf des gleichen Öls bei z.B. Alnatura. Öl ist ca. 1 Jahr haltbar, wenn kühl und dunkel gelagert. Hier bietet sich evtl. an es mit Freunden zu teilen – wobei wir als große Familie die Menge sicher aufbrauchen.
Bestellt haben wir uns 25Liter Raps und 25 Liter Sonnenblumenöl. Rapsöl ist das wohl reichhaltigste und gesündeste Öl und lässt sich wunderbar für alles verwenden, was man erhitzt. KALT mag ICH Rapsöl nicht so, es hat einen starken Eigengeschmack. Bei kalten Gerichten, wie Salate oder wenn ich Sojasahne oder Eis selber mache, benutze ich dann lieber das absolut geschmacksneutrale Sonnenblumenöl.

Hier die Bezugsquellen:
http://www.amazon.de/gp/product/B007Y4VA7M/ref=oh_details_o06_s00_i00?ie=UTF8&psc=1
http://www.amazon.de/gp/product/B007Y4VDSI/ref=oh_details_o00_s00_i00?ie=UTF8&psc=1

Normalerweise verlinke ich A.ma.zo.n nicht, aber anders ist das Öl nicht erhältlich und hier ist weiterhin das Porto gratis.
Es mag auf den erste Blick viel Geld erscheinen, doch wenn man es herunter rechnet, ist der Preis echt super. Lieber also 2-3 Monate auf das Öl sparen und dann 1 Jahr oder länger kein Geld mehr dafür in die Hand nehmen müssen.
Und so kann man bei vielen Dingen sparen, die man wirklich oft braucht: Preise von kleinen und großen Gebinden vergleichen und dann gerade bei ewig haltbaren Dingen sich für das große und günstigere Gebinde entscheiden.

Auch lohnt es sich immer vor Ort die Preise zu vergleichen. Je nach Region gibt es mehrere Bioläden oder Hofläden und da kann man schon viel sparen, wenn man z.B. für das kg Tomaten nur 3,50€ anstatt 4,99€ zahlt.

Am meisten spart man natürlich immer noch durch eigenen Anbau und ertauschen. Nüsse z.B. müssen wir gar nicht mehr kaufen (und die sind echt SEHR teuer), sondern wir helfen bei der Nussernte im Tauschkreis und erhalten dafür Erntgut mit. Das gleiche beim Obst: Außer mal ne Banane ist bis Herbst keinerlei Zukauf nötig – und den Winter werden wir evtl. mit eingemachten Obst überbrücken können.

Viel Spaß Euch beim recherchieren und wenn ihr Bezugsquellen habt, die günstig sind: her damit!