Getreidemilch im Test endlich die perfekte Mischung gefunden!!!!

Wir haben ja schon alles an Getreidemilch selbermachen ausprobiert und aufgrund des Geschmacks und vorallem des Preises waren wir bei selbstgemachter Sojamilch gelandet.

Doch irgendwie kam es dazu, dass wir diese nur noch im Kaffee tranken und höchstens mal zum Kochen verwendeten. Wir nahmen eigentlich gar keine Milch mehr zu uns und die Kinder verweigerten die Selbstgemachte auch nach einiger Zeit konsequent, nichtmal im Müsli wurde getrunken. Woran lags? Nun wir haben immer wieder mal Tetra Packs Soja-Reis-Milch von Alnatura da. Das war unsere Reserve, wenn wir es mal nicht schafften, die Milch selber herzustellen. Tja und die Milch aus dem Tetra Pack schmeckte allen einfach viel besser. Vor allen den Kindern.

So könne das ja nicht weitergehen, dachte ich mir. Es müsse doch möglich sein, den Geschmack ähnlich hinzubekommen. Also hab ich es mal mit Fermentieren probiert, da ja die Tetra Pack Milch fermentiert wird. Das ist sowas von in die Hose gegangen …. egal welches Getreide ich hergenommen hatte, es wurde irgendwie ecklig. Es stank dann nach faulen Eiern oder so, brrrr. Nicht zu empfehlen. (mir ist immer noch ganz schlecht …)

Also hab ich mich mal an Lisas Artikel von Experiment Selbstversorgung gehalten und die Sojabohnen geschält. Ja das ist viel Aufwand, vor allem bei der Menge die wir für unsere Familie brauchen. Aber wenn man die Bohnen über Nacht eingeweicht hat und man diese aus dem Einweichwasser Stück für Stück herausnimmt, geht es dann doch ganz gut. Das ist halt ne Arbeit für den Abend zum DVDs schauen 😉

So sieht die Sojabohnenschale aus:

Schalen der Sojabohnen
Das Ergebnis konnte sich schon sehr gut sehen lassen – der Geschmack war VIEL milder. (wie man Sojamilch herstellt haben wir hier beschrieben https://zumursprungzurueck.com/2013/06/15/soja-im-test-teil-1-sojamilch/Ich habe dann noch mit Zucker gesüßt, denn die natürliche Süße vom Fermentieren fehlt ja leider. Das hat mir aber noch nicht genügt, wollte ich doch den Geschmack vom Alnatura Trink erreichen. Also hab ich flux noch Reismilch hergestellt. Auch nach unserem Rezept  https://zumursprungzurueck.com/2013/05/13/reismilch-mein-fazit-und-rhabarbermarmelade/, nur mit dem Unterschied, dass ich insgesamt nur 5 Tassen – anstatt 7 Tassen Wasser hergenommen habe und den Reis auch vor dem Kochen über Nacht eingeweicht hatte.Den Drink habe ich auch etwas gesüßt (Reismilch pur ist immer noch nicht mein Ding!) und dann einfach 60% Sojamilch mit 40% Reismilch gemischt… und was soll ich sagen

ENDLICH! Geschafft, die Milch schmeckt prrriiiimmmaaaa und wirklich fast so wie die aus dem Tetrapack.

Am nächsten Morgen gabs dann erstmal ne riesige Runde Müsli für alle und auch die Kinder haben die Milch mit Freude getrunken!

Die Kosten Billanz ist hier natürlich noch etwas besser als mit reiner Sojamilch, da Reismlich in der Herstellung etwas günstiger ist. Klar der Zeitaufwand für Beides ist schon um einiges höher, aber meiner Meinung nach rechnet sich die Ersparnis gegenüber dem Aufwand. Na und wenn man für Freunde und Nachbarn gleich noch was mitmacht, lohnt es sich sogar noch mehr!

Viel Spaß beim Nachmachen!

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Nie wieder Shampoo – oder wie Kopf und Zähne natürlich sauber bleiben…

…ich bin hin und weg…absolut fasziniert, begeistert und bin mir nun ganz sicher:

Ich kaufe ganz sicher nie wieder Shampoo!

Vor einiger Zeit bin ich auf Shampoo-Seife umgestiegen,  die ich mir bei jemandem bestellt hatte. Für den Körper war ich schon länger auf feste Seife umgestiegen, habe dafür das Seifen gelernt und eigene Olivenölseife hergestellt. Jetzt war meine Shampoo-Seife mal wieder leer und ich wollte auch dies lernen selber herzustellen. Doch wie es der Zufall so will, stieß ich zum wiederholten Male auf Artikel im Internet, die von „Lavaerde“ berichten.

Also rundherum gegoogelt (es hat nix mit dem Vulkan zu tun, sondern ist marokanische Erde) und viele Berichte gelesen, die fast nur Positives zu berichten hatten. Auch unsere Freunde von Experiment Selbstversorgung haben schon darüber geschrieben.
http://experimentselbstversorgung.net/von-kopf-bis-fuss/

Also fix Lavaerde gekauft und ausprobiert.
Für meine Haarlänge habe ich 2 gehäufte Teelöffel mit ca. der doppelten Menge Wasser und einem Teelöffel Olivenöl gemischt. (Olivenöl lass ich mittlerweile weg, wird zu fettig, wenn ihr trockenes Haar habt, erstmal ein paar wenige Tropfen probieren) So das eine schöne cremige Masse entstand. Kurz „quellen“ lassen und ab damit in die Dusche. In der Dusche dann die nassen Haare komplett damit einmassieren (ich hab festgestellt, dass das einmassieren echt wichtig istm damit das Fett weg geht), bis auf die Kopfhaut. Gut einwirken lassen und dann gründlich ausspülen.
Allein die Massage fand ich schon wunderbar, aber das Ausspülen das war wirklich der Hit. Meine Haare waren butterweich! Danach hab ich dann noch ne Apfelessig-Spülung drauf, ausgewaschen und was soll ich sagen: Nach dem Fönen wunderbar weiche, nicht fettige Hare, die sich perfekt kämmen ließen.

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Die Lavaerde bescherrt mir schönere Haare, als Shampoo und Seife und ist auch noch ein absolut natürlicher Rohstoff. Ich bin begeistert. Klar kann man sich darüber streiten, ob es ökokorrekt ist, dass er aus Marokko kommt aber ich bin überzeugt es ist ökokorrekter als jedes Shampoo mit den vielen Inhaltsstoffen und zudem stehe ich einfach auf saubere Haare (nicht waschen wär also nicht mein Ding). Auch ein Vorteil, dass – nach mindestens 2 Wochen Anwendung – die Haare viel weniger gewaschen werden müssen.

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Die Kosten-Nutzen-Billanz

Ich habe 1kg Lavaerde von Logona für 19€ gekauft. Für eine Waschladung benötige ich ca. 14gr Lavaerde.  Die Haarwäsche kostet mich somit ca 26 cent, 1-2 cent mehr wenn ich Öl hinzugebe, was kein Muss ist und sich eher bei trockenem Haar empfiehlt.
Im Grunde kann ich mit 1kg Lavaerde 71 mal die Haare waschen – was wenn man dies 1x die Woche macht,  hält diese dann somit 71 Wochen lang – also ca. 1,25 Jahre 😉 Irgendwie sagt mir mein Gefühl, dass ich in 1,25 Jahren für ein Ökoshampoo (oder mehre Shampoos!) mehr als nur 19€ ausgeben würde.
Die Lavaerde überzeugt also auch hier total!

und weils so schön ist, hab ich noch Zahnpasta mit Lavaerde hergestellt, gefunden in diesem Blog:
http://langsamerleben.wordpress.com/2013/05/21/zahnpasta-selber-machen/

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Ich hab es genau wie dort angegeben hersgestellt. Die Zahnpasta ist nicht so schlimm wie ich dachte, also man kann sie gut nutzen und nach dem Putzen sind die Zähne wirklich prima sauber. Die Haltbarkeit werde ich versuchen zu verlängern, indem ich etwas Graipfruitkernextrakt dazugebe, ich schreib Euch dann mal, ob es geklappt hat. Also werden wir auch keine Zahnpasta mehr kaufen. Die Selbst gemachte ist viel günstiger, genauso gesund wie die Weleda und man kann den Geschmack variieren.

Viel Spaß beim Matschen 😉

 

Mittlerweile haben wir eine noch bessere Alternative gefunden: https://zumursprungzurueck.com/2015/02/23/nie-wieder-shampoo-teil-2-oder-natron-ein-alleskonner/

Selbstgenähtes zum Verschenken..

Gerade zur Weihnachtszeit weiß manch einer oft nicht, was er verschenken kann.
Die Idee kam mir dan Letztens, als wir den ekligen Duftbaum aus unserem Auto schmissen und ich beschloss, ein eigenes Duftsäckchen herzustellen. Warum nicht gleich mehr machen, in einer besonderen Form und die dann verschenken? Und wenn schon Duftsäckchen fürs Auto, warum nicht auch gleich Duftsäkchen für die Kinder für den besseren Schlaf und Kirschkernkissen zum Aufwärmen?

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Eine liebe Freundin tat sich mit mir zusammen und so war sie geboren, die Idee unserer Duft-Monsterchen 🙂 Es sollte ja was Besonderes sein 😉
Also haben wir nicht nur welche für uns und zum Verschenken genäht, sondern auch gleich einige mehr zum Vertauschen.

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Die Form des Monsters ist ziemlich freihand gezeichnet, ähneln bereits existierenden Monstervorlagen leicht, aber sind doch so anders, dass sie keiner Genehmigung/Copyright unterliegen. Wenn man sich ein Monster oder eine andere Figur zeichnet, immer 1cm Nahtzugabe dazugeben und los kann es gehen: an drei Seiten mit der Maschine zunähen, danach nach belieben befüllen und die letzte Seite per Handnaht schließen. Wer mag kann die Stoffe vorher mit Gesichtern usw verzieren.

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Befüllt haben wir das ganze mit einer Mischung aus Dinkelspelz, getrockneten Kräutern und ätherischem Öl. Die Kirschkernkissen natürlich nur mit Kirschkernen. Lasst Eurer Fantasie bei Form/Figuren der Sackerl und auch bei der Mischung des Inhalts freien Lauf. Kirschkerne und Dinkelspelz haben wir 5kg für 10 Euro erhalten, wobei der Dinkelspelz jetzt nochmal weit günstiger wird, ein Direktlieferant verhandelt gerade mit uns. Man muss nur Fragen.

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Viel Spaß beim Nähen!

Kerzen selbst gemacht Teil 1 – Bienenwachsteelichter

Uns nervt es ja schon länger, dass wir zu lange „normale“ Teelichter benutzt haben.
Es war eben die günstigste Möglichkeit, bekommt man eine riesige Tüte Teelichter doch schon für wenige Euro.
Eine biologischere Alternative ist hier für uns die Bienenwachskerze, doch mit 50 cent je Bienenwachskerze Kosten im Geschäft, ist das doch eine wirklich teure Angelegenheit. Auch beim Selbermachen war uns klar, dass wir für eine biologische Variante mehr bezahlen, als für die gekauften Billig-Teelichter.
Also schoben wir das Thema immer wieder in die Zukunft, doch nun endlich war es soweit:
Wir wollten Teelichter selber machen, auch wenn diese Variante teurer ist- denn allein dass sie ökologischer ist, war uns den Versuch wert.

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Nicht nur, dass die Billigteelichter aus Erdöl bestehen, welches wir ja vermeiden wollen und auch giftige Gase frei lässt – die Teelichter sind dann ja auch noch in Alu gepackt. Keine Gute Sache also.
Wir haben uns dafür entschieden, unsere Kerzen in Zukunft aus Bienenwachs und alten Kerzenresten (Recycling) zu machen. Heute widmen wir uns dem Thema Bienenwachs- es folgt dann noch ein 2. Teil.

Viele Veganer lehnen ja auch Bienenprodukte für sich ab.
Wir sind da nicht ganz so streng allerdings mit folgendem Plan: Ab kommendem Jahr werden wir selber Bienen beheimaten. Und zwar die hier heimische „schwarze“Biene, nicht die anfällige Honigbiene und zudem werden wir diese „artgerecht“, halten und weder mit Zucker zufüttern, noch neue Königinnen töten um das Schwärmen zu verhindern usw.
Auch werden wir Honig, Wachs usw. in geringen Mengen entnehmen, hauptsächlich nur für unseren Bedarf. Und mit gering, meine ich gering – lieber beheimate ich mehrere Völker, als nur einen Bienenstock seiner Erzeugnisse zu berauben. Wir sehen es so, dass gerade bei dem großen Bienensterben jeder Imker wertvoll ist, wenn er ökologisch arbeitet und wir hoffen die Bienen damit zu unterstützen (klar da gibt es noch mehr Möglichkeiten!).

Und: Wir haben etwas Honig und auch den Wachs für unsere eigenen Kerzen 🙂

Soweit ist es aber leider noch nicht und daher kaufen wir den Bienenwachs zu.

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Wie macht man nun Bienenwachskerzen?
Es ist denkbar einfach:
Den Wachs sanft im Topf erhitzen, in eine mit Docht präperierte Form gießen, erkalten lassen, fertig.
Für Bienenwachskerzen gibt es besonders dicke Dochte, darauf sollte man achten. Auch gibt es tolle Silikonformen- da wir allerdings keine zur Verfügung hatten, haben wir einfach alte Aluteelicht-Becher hergenommen (recycelt) und Teelichtgläser gekauft. Aus den Gläsern kann man nicht ausformen, da bleiben sie dann drinnen- genau richtig für den Eigenbedarf.
Wie auf den Fotos zu sehen haben wir fertige Dochte mit Aluscheibe hergenommen. Das können wir in Zukunft sicher auch vermeiden und einen Docht ohne Aluscheibe benutzen. Dazu schreibe ich dann aber mehr, wenn es geklappt hat.

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Bienenwachskerzen brennen in etwa so lange wie Parafinkerzen.

Die Kostenbillanz sagt zwar, dass Bienenwachskerzen teurer als Prafinkerzen sind, ABER selbstgemacht spart man entgegen der gekauften Bienenwachskerzen dann doch ettliches.
Die Gekaufte liegt bei ca 50 cent und die Gelbstgemachte liegt bei 15 cent! Das ist für mich ein tolles Argument, so dass wir nun sicher problemlos umstellen können.
Bienenwachs haben wir das kg für 11 Euro erworben, dazu kommen 2cent je Docht und 2cent Porto, da ich es hier regional nicht auf die Schnelle erhalten konnte (aber wir suchen).

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Wir sind verliebt in die gelben Teelichter und sie riechen zudem wunderbar und sind ein tolles Geschenk.

Bald folgt dann Teil 2 zum Thema Kerzen selber machen 😉
viel Spaß beim Nachmachen!

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Heizkosten optimieren

Ich vermute das es vielen so geht, dass einem bei dem Thema Neben- bzw. Heizkosten nicht selten ein Schauer über den Rücken läuft und das liegt dann nicht daran, weil es gerade etwas kühl im Häuschen ist. Nachdem wir mit unserer Familie auf über 3.500 EUR Heizkosten im Jahr KAMEN, haben wir uns dies Jahr hingesetzt und überlegt, wie wir das reduzieren können. Es ist ja nicht allein der Kostenfaktor, sondern auch dass jeden Tag jede Menge fossiler Ressourcen aufgebraucht werden. Klar wir heizten zuvor schon viel mit unserem Holzofen im Wohnzimmer, nur hatten wir das Gefühl das das nicht viel gebracht hatte.

Dies Jahr ist es anders!

Zum Einen haben wir feststellen müssen, dass wir das Haus zu hoch geheizt haben – es war weit wärmer, als es sein muss. Wir haben uns jetzt an „normale Temperaturen“ gewöhnt und verbrauchen damit allein schon 10-15% über den Winter hinweg weniger Energie. Dazu kam, dass wir merkten, dass es an der Eingangstür ordentlich zieht (und mit neuer Dichtung keine Besserung eintrat Also haben wir schlicht einen dicken Vorhang montiert (3oder 4 lagiger fester Stoff) und unten so ein nettes Zugluftkissen hingelegt. Somit sperren wir dieser Kältequelle einmal etwas aus und spüren das Ergebnis sofort. Die Wohnzimmertür (wo der Holzofen steht) kann nun offen bleiben, ohne dass es reinzieht.
Unten heizen wir also nun zu 95% nur mit dem Holzofen, mit Ausnahme der kleinen Toilette, da steht die Heizung auf 2, sonst friert man sich den Hintern ab 😉

Im ersten Stock kommt die Ofen auch in geringen Maße nach oben, lediglich das Bad und eines der Kinderzimmer müssen mit der Heizung beheizt werden. Überall anders bleibt sie noch aus. Klar wenn es sehr kalt wird, kann sich das noch ändern.

Was ich noch im Internet gefunden habe ist, dass man Fenster – die nicht so schick sein müssen – im Winter – auch mittels Luftpolsterfolie isoliert kann. Der Effekt dabei ist nicht so groß, bringt aber dennoch etwas und im Bad oder Waschküche etc. ist so eine Version der Energieeinsparung auch zu verkraften.

Wie Ihr seht, sind wir nach wie vor am Experimentieren und Herumbasteln. So wirklich sehen was es gebracht hat, werden wir eh erst im kommenden Jahr. Das was wir nun schon sagen können ist, dass wir stand heute im ganzen Haus nur drei Heizkörper in Betrieb haben und jetzt sind wir schon bald im Dezember 😉

Über jeden Tip und jedes eigene Experiment und dessen Erfahrungen in den Kommentaren freuen wir uns natürlich sehr.

Hier enthielt unser Artikel einige gefundene Videos zur sog. Topfheizung aus Youtube. Wir haben diesen Teil entfernt, da wir uns von diesen Experimenten distanzieren und diese aus risikogründen nicht weiter verbreiten wollen! Es hat bei einigen Experimenten gefährliche Situationen gegeben und deshalb müssen wir darauf hinweisen das diese Experimente sehr gefährlich sind und einen Brand verursachen können!

Da bei uns aufgrund der beiden Katzen im Moment noch einige Futterdosen anfallen, habe ich auch hier einmal recherchiert was man damit sinnvolles anstellen kann. Gefunden habe ich Solarheizungen die man aus Dosen herstellen kann und das wird auch noch ein Projekt in Sachen Recycling.

Habt ihr noch weitere Idee, wie man Heizkosten sparen kann?

Langzeitfazit zu unseren Selbstgemachten Spül-und Waschmitteln

Jetzt ist es nun fast ein halbes Jahr her, seitdem wir Euch unsere tollen Rezepte für Waschmittel, Spülmaschnenmittel und Handspülmittel vorgestellt haben. Es kamen viele Fragen dazu, manchmal auch bedenken und wir haben als fleißig weiter experimentiert.
Was hat sich nun auch auf Dauer im Kosten/Nutzen Faktor bewährt? Was würden wir weiter empfehlen, was eher nicht?

Waschmaschinenmittel
der Thread dazu: https://zumursprungzurueck.com/2013/05/15/biowaschmittel-selbst-gemacht/

Fangen wir mit umserem beliebtesten Rezept, dem Waschmaschinenmittel an (Wir haben hier täglich über 300 Zugriffe darauf!):
Bei uns hat sich dieses auch nach einem halben Jahr absolut bewährt. Die Wäsche wird bis auf starke Flecken (Grasflecken, Babystuhlflecken) ausnahmslos schön sauber. Und stärkere Flecken musste ich auch beim gekauften Biowaschmittel schon immer einweichen. Dies stellt also für mich keine Verschlechterung da, zumal ich nur 1x die Woche einweichen muss wegen heftigeren Flecken und bei 5 Kindern ist das jetzt eher selten.
Auch habe ich mit dem Duft herumexperimentiert und muss sagen: frische Düfte, wie Zitrus kommen weit besser zur Geltung als herbe, wie z.B. Lavendel. Auch gebe ich doch ein paar Tropfen mehr dazu, ich nehme an, ca 20 Tropfen. einfach weil ich es liebe, wenn die Kleidung gut riecht.
Auch ist es lange haltbar, wir machen – weil wir einfach etwas faul sind – immer gleich die doppelte bis dreifache Menge, damit kommen wir gut 2-3 Monate aus. Das Waschmittel ranzt nicht in dieser Zeit, kippt nicht und ist noch wunderbar im Duft. Einfach vor jedem Gebrauch die Flasche einmal kurz durchschütteln.

Alles in Allem bleibt mein Fazit von damals auch nach einem halben Jahr bestehen: Dieses Waschmittel lohnt sich vom Ergebnis und erst recht vom Kosten-Faktor und wird noch immer fleißig bei uns hergestellt.

Spülmaschinenmittel
der Thread dazu: https://zumursprungzurueck.com/2013/05/16/heute-im-test-selbstgemachtes-bio-spulmaschinenmittel/

Hier kamen von Euch wohl die größten Bedenken auf mit der Frage, ob der Essig die Heizstäbe usw in der Maschine nicht auf lange Sicht angreift….
Diese Bedenken konnten wir bisher NICHT ausräumen lassen, wenn man den Profi fragt kommt ein „Kann schon sein“.
Fakt ist auch, bei dem einen macht das Spülmaschinenmittel wunderbar sauber, bei dem anderen nicht – doch woran liegts? Im Vergleich mit Freunden und Bekannten stießen wir darauf, dass die Wasserqualität dafür verantwortlich sein könnte. Unter anderem scheint vorallem der Kalkgehalt im Wasser eine große Rolle zu spielen. Bei Wasser mit hohem Kalkgehalt scheint das Spülmaschinenmittel nicht so effektiv zu sein. Da wir außerdem die Bedenken bezüglich des Angreifens der Maschine nicht ausräumen konnten, haben wir jetzt 3 Monate lang eine weitere Variante probiert: Biowaschmittel in PULVER Form (keine Kapseln!) hernehmen und sehr weit herunter reduzieren im Verbrauch.
Das heißt, wir haben für eine Maschine anstatt der empfohlenen Menge nur noch einen halben TEElöffel hineingetan. Das Fazit kann sich sehen lassen: 1. wunderbar sauberes Geschirr und 2. reicht uns eine Packung Bio-Geschirrspülmittel nun 2,5 Monate. Also ist diese variante genausogünstig, wenn nicht sogar günstiger als unser Rezept! und 3. nicht schädlich für die Maschine
Unser Rezept ist also nur bei guter Wasserqualität zu empfehlen und man sollte sich vorher einmal mit einem Elektriker o.Ä. beraten – hier empfehlen wir dann lieber gekauftes Biopulver in geringen Mengen zu nutzen!

Handspülmittel
der Thread dazu: https://zumursprungzurueck.com/2013/05/25/spulmittel-fur-die-handwasche-biologisch-hergestellt/

Mit diesem haben wir im Grund gute Erfahrungen gemacht, bis auf kleines Mank, was wir leider nicht beheben konnten: Es ist nicht gut Fettlöslich. Im Grund benutzen wir das Spülmittel IMMER außer bei öligen/buttrigen Pfannen/Töpfen. Diese werden bei uns immer am Schluss mit einem Mini spritzer Bio Spülmittel aus dem Laden gewaschen. Da hatten wir so eine Mini-Probepackung mal da, diese hat jetzt 3 Monate gelangt -nachdem wir alles andere mit dem eigenen Spülmittel säubern konnten. Gerade um Flächen abzuwischen usw ist es wirklich ideal.
Fazit also: Wir stellen es weiter her und können es gut empfehlen, für alle fettige haben wir eine kleine Menge gekauftes Handspülmittel parat. Die Kosten sind also totzalledem weit reduziert worden.

Do it yourself – Salben für die Gesundheitsapotheke

Selbermachen rentiert sich vorallem in der Küche, das haben wir ja schon festgestellt. Aber eben nicht nur.

Sehr lohnenswert und einfach ist z.B: auch das Herstellen von Salben, die gerade in der Natur-Hausapotheke nicht fehlen sollten. Und auch kleine Mitbringsel und für die eigenen Verwendung genähte Kirschkernkissen und Kräutersäckchen sind ein toller Hingucker. (dazu das nächste mal mehr)
Die letzten Wochen habe ich da – während mein Baby mal schlief – ein wenig herumprobiert und wirklich tolle Ergebnisse erzielt- na und Spaß hat es auch noch gemacht 🙂

Totaler Fan bin ich davon Salben herzustellen. An Tinkturen und Öle hatte ich mich ja schon gewagt und diese nutzen wir auch regelmäßig bei so allerlei „Aua’s“ in der Familie.

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Auf dem letzten Regionalleitertreffen der Tauschbörse „Wir gemeinsam“ gab es dann ein paar Salben zu ertauschen: Ringelblumensalbe z.B. und ich war sofort ganz angetan. Also gegoogelt, was und wie man das so selber machen kann und schon war ich angefixt. Das ist nämlich wirklich einfach!
Wichtig ist halt auf gute Rohstoffe, am besten Bio und absolute Hygiene zu achten. Dann kann schon fast nix mehr schief gehen.
Hergestellt habe ich in letzter Zeit: Brandsalbe, Atmewohlbalsam in sanft und in stärker, Ringelblumensalbe, Beinwellsalbe und Kamillensalbe.
Den Salben zugrunde liegt immer diese Grundmischung: 4gr Bienenwachs und 40ml Olivenöl (oder Ölauszug)
Beides wird im Wasserbad erhitzt, bis der Bienenwachs geschmolzen ist, lässt es leicht abkühlen und dann mit ätherischen Ölen, je nach Rezept, versetzt.
Wenn man mit Kamillenöl, Johanniskrautöl, Ringelblumenöl (am beste nauch selber herstellen!) usw arbeitet- wird eben dieses anstatt des Olivenöls hinzugegeben (nicht zusätzlich!).
Das ganze warm abfüllen, am besten in Braunglas-Tigel und nach dem abkühlen ist sie schon fertig die eigene Salbe. Diese ist mehrere Monate kühl gelagert haltbar. Wenn man die Haltbarkeit verlängern will, kann man noch Graipfruitkernextrakt beigeben.

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Wenn man schaut, was die Dinge in der Apotheke fertig kosten, lohnt sich die Herstellung auf jeden Fall.
Bio-Bienenwachs haben wir 500gr für 13,50 Euro inkl. Porto erhalten – das sind dann Ausgaben von je Herstellung von 10 cent je 4 gr. Dazu kommt Olivenöl, (Bio erhalten wir das im Großpack für 7 Euro den Liter) im Wert von 28 cent für 40ml und grob veranschlagt 30 cent für ätherisches Öl/ und oder Kräuter.
Aus einer Herstellung bekomme ich 3x je 30ml Tigel fertige Salbe heraus. Die Salbe hat mich dann also je Glas nur 23 cent gekostet.
Na wenn das mal nicht günstig ist 😉

Für Rezepte kann ich Euch noch diese Seite empfehlen:
http://www.heilkraeuter.de/salben/

Und ansonsten lohnt sich sehr: eigene Rezepturen herstellen. Ich überlege mal noch, ob ich meine preisgebe 😉