Schoko-Erdnuss-Torte ohne backen und ohne Muhkuh

Schoko-Erdnuss-Torte ohne backen und ohne Muhkuh

Wir fahren heute eine Freundin besuchen und wollen dort natürlich nicht ohne Kuchen ankommen.

Meine Frau hat vor einigen Tagen ein tolles Rezept für eine Schokotorte entdeckt. Ja, wir haben hier einige Schoko-Junkies im Haus und das geht natürlich auch vegan. Das besondere an dieser Torte ist, dass diese ohne Backofen auskommt. Es handelt sich um eine roh-vegane Schoko-Erdnuss-Torte.

Allein schon das „backen“ macht schon so viel Spass, dass ich Lust auf mehr dieser Rezepte habe. Wenn ich mir anschaue, was da alles an Nüssen etc. drinnen ist, dann handelt es sich da weniger um ein Leckerli als vielmehr um ein Energiepaket für den Kaffeetisch!


Es handelt sich um das Rezept No-Bake Schoko-Erdnuss-Torte von VeganEyeCandy

Der Blog ist was das Thema „Vegan“ betrifft sicher für viele interessant!

Wie mein erstes veganes Tortenprojekt schmeckt, kann ich noch nicht sagen. Die einzelnen gemischten Schichten sind auf jeden Fall seeeeehr lecker.

Von diesem Blog und weiteren werde ich sicher noch so einiges mehr ausprobieren und ganz bestimmt davon berichten. Jetzt bin ich sicher ein Mensch der, auch wenn unser Blog so einiges gebackenes aufgeführt hat, das Backen nicht zu meinen Leidenschaften in der Küche zählt, so hat diese Torte zu herzustellen sehr viel Spass gemacht.

Aufpassen müsst Ihr bei den Mengenangaben, denn das Rezept ist auf eine 16cm Springform ausgelegt. Auf den ersten Blick wirkt der Kuchen winzig, doch ich bin sicher das davon ein kleines Stück genügt so viel Power wie da drinnen steckt.

Viel Spass beim nachmachen.

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Zucchini süß-sauer oder: der Anbau von Gemüse lohnt sich! und zwar richtig ;)

Wir sind wieder mitten drinnen: Mitten in der Erntezeit und somit auch beim Haltbarmachen für den Winter.
Dieses Jahr werden wir mit den Vorräten schon viel weiter kommen als noch letztes Jahr.
Und wir haben umgestellt: Denn aufgrund von Platzmangel und auch den Stromkosten werden wir vom Einfrieren absehen. Einfrieren kostet zum einen wirklich viel Strom – eine große Truhe/oder ein großer Gefrierschrank benötigen zudem viel Platz. Platz, den wir für ein selbstgebautes Lagerregal viel besser ausnutzen könnten. Und dann ist da noch die Problematik mit den offenen Türen. Einmal nicht aufgepasst – die Türe nicht richtig geschlossen – und schon hat man einen völlig vereisten Gefrierschrank vor sich stehen, wo man vor lauter Eis keine Lebensmittel mehr auf die schnell findet, bzw. diese erst mühsam frei schaufeln muss und was natürlich zudem noch mehr Strom verbraucht als es vorher eh schon der Fall war.
Also setzen wir dieses Jahr überwiegend auf EINMACHEN und als Ergänzung auf TROCKNEN. Für das Trocknen steht uns derzeit ein warmer Dachboden und bei fehlender Wärme dann ein Dörrautomat bereit und für das Einmachen wunderbar viele leckere Rezepte.
Heute geben wir – mit Kostenbilanz! – unser liebstes Rezept zum Einmachen für Gurken und Zucchini preis (was aber mit so gut wie jedem anderen Gemüse auch funktioniert!).
Und diesmal ist unsere Kosten-Bilanz besonders: Sie zeigt auf, dass sich der eigene Anbau von Gemüse absolut rentiert!

 

Topf mit Leckerreien 😉

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Zucchini süß-sauer Rezept

Man nehme:
5 kg Zucchini grob geschnitten und mit Schale (Alternativ Gurken!)
2 kg Paprika grob geschnitten – gelb und rot schmecken uns am Besten
2 kg Karotten in dünnen Scheibchen
2 kg Zwiebeln (rote passen sehr gut dazu)
und gebe dieses in einen großen Topf, welcher mit einem Sud aus
2 Liter Apfelsaft – naturtrüb ist hier super lecker
2 Liter Apfelessig
500 g Rohrohrzucker
3 -4 Eßl Salz
1 TL Kurkuma
2 Eßl weiße oder rote Pfefferkörner
und 2 Handvoll gehackten Dill (Alternativ geht auch Fenchelkraut!)
aufgefüllt wird.

Das ganze erwärmt man bis es kocht und köchelt es dann weitere 5 Minuten lang.
Noch heiß in vorher ausgekochte Gläser abfüllen – fertig.
Wer auf Nummer sicher gehen will, kann alle Gläser nochmal bei 100 Grad für 15 Minuten in den Ofen stellen. So hält sich das ganze mindestens 1 Jahr – erfahrungsgemäß ist es auch nach 2 Jahren noch super lecker.
Natürlich kann es mit anderem Gemüse kombiniert werden, wie z.B. Aubergine oder Knoblauch.
Es schmeckt nicht nur wunderbar zur Brotzeit, sondern stellt auch eine tolle Basis für Suppen und Soßen, bzw. Nudeln dar.
Gerade wenn man wie bei uns keinen Keller besitzt, um Karotten, Zucchini und Co bis zum Winter zu lagern, stellt diese Form des Einmachens eine tolle Alternative dar. Die Gläser müssen lediglich etwas Lichtgeschützt stehen und sollten natürlich nicht gerade Sauna-Temperaturen ausgesetzt sein.

 

Das Ergebnis 😉

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Kosten-Bilanz

Heute erstelle ich hier einmal eine andere Bilanz: Den Vergleich von Selbstgemacht mit Anteilen aus dem eigenen Garten gegenüber dem fertig gekauften Glas inklusive dem Zeitaufwand! Für den Zeitaufwand berechne ich einmal 15€ die Stunde, was ich in ca. in meinem Beruf verdienen würde.

5 kg Zucchini – 1,56€
(Kosten Saatgut: 1,20€ – Zeitaufwand der Pflege & Ernte: 2 Stunden (a 15€) – anteilig bei 4 Pflanzen mit einer Erntemenge von mindestens 100 kg )
2 kg Paprika – 1,30€
Kosten Saatgut: 2,40€ – Zeitaufwand der Pflege & Ernte: 2 Stunden (a 15€) – anteilig bei 30 Pflanzen mit einer Erntemenge von mindestens 50 kg )
2 kg Karotten – 4,25€
Kosten Saatgut: 1,90€ – Zeitaufwand der Pflege & Ernte: 2 Stunden (a 15€) – anteilig mit einer Erntemenge von mindestens 15 kg )
2 kg Zwiebeln – 3,20€
Kosten Saatgut: 2€ – Zeitaufwand der Pflege & Ernte: 2 Stunden (a 15€) – anteilig mit einer Erntemenge von mindestens 20 kg )
2 Liter Apfelsaft – 3€
(10 Liter Karton für 15€ über Dorfleute)
2 Liter Apfelessig (noch gekauft) – 7,80€ (1,95€ je 500ml Flasche beim dm – als Tipp: auch Essig kann man selber machen!)
500 g Rohrohrzucker (gekauft) – 1,38€ (2,75€ für 1kg beim dm)
3 -4 Eßl Salz (gekauft) – 0,01 cent (20kg Packung bei der Biomühle kosten 30 cent das kg!)
1 TL Kurkuma (gekauft) – 0,10 cent (aufgerundet geschätzt)
2 Eßl weiße oder schwarze Pfefferkörner (gekauft) – 0,91€ (2,75€ je 70g im dm)
2 Handvoll gehackten Dill (ohne € Angabe, da dies bei uns ein „Resteprodukt“ ist.)
Strom: 2,1 cent fürs Einkochen und 12,5 cent fürs Einkochen
(Verbrauch eine halbe Stunde Kochen (Leistungsaufnahme 100 Watt): rund 12,5 Cent
– herkömmlicher Backofen: 75 Cent pro Stunde (Leistungsaufnahme 3000 Watt), Umluft-Ofen: 50 Cent (ca. 2100 Watt)
Arbeitszeit ca. halbe Stunde (7,50€)

Gesamt in Euro: 30,25€
Gesamt in Menge: ca. 30 Stück 500ml Gläser (15 Liter)
Literpreis: 2,02€

Als Vergleich nehme ich einmal Essiggurken vom dm – diese sind Bio.
Eine Mischung mit Paprika usw. wäre natürlich nochmal teurer! Hier finde ich allerdings keinen Vergleich von einem Gemüsemix im Glas in Bioqualität.
Die Gurken genügen jedoch vollkommen als Vergleich, da auch hier die Einsparung schon enorm ist!
Gurken kosten im dm je Liter 5,42€. Somit sparen wir durch das Selbermachen 3,40€ je Liter.
Bei diesem Rezept sind dies alleine schon 51€, die wir gespart haben.

 

Das „Einmach“ – Team 😉

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Fazit:

Dieses Fazit bestätigt uns sehr auf unserem Weg zur Selbstversorgung!
Alleine bei diesem Rezept sparen wir je Liter 3,40€ ein (Preis dm 5,42€, Preis Selbermachen 2,02€), womit wir 51€ auf die Seite legen können.
Doch die Ersparnis ist in der Realität natürlich noch viel höher:
1. Würde der Liter eingemachtes Gemüse mit dieser Vielfalt (Karotten, Paprika, Zwiebeln) natürlich mehr kosten, als nur ein reines Gurkenglas
2. Haben wir hier nur die Mindest-Erntemenge der Pflanzen erörtert– diese könnte auch höher liegen
3. Kann der Ertrag in dieser Rechnung von Jahr zu Jahr gesteigert werden, da sich dann unser Boden verbessert (angebaut wurde auf einer Fläche, die letztes Jahr noch eine Ackerwiese war)
4. Spart man natürlich durch die Gartenarbeit wieder Zeit für Spazieren gehen und Fitnessstudio, bzw. meditieren, weil man genau dies bei der Arbeit mit den Pflanzen schon erledigt. 😉

Es lohnt sich damit nicht nur das Selbermachen – sondern gerade auch das Selber ANBAUEN.
Oft wurden wir gefragt, ob der zeitliche Einsatz denn in Relation zum Nutzen steht. Wie man anhand dieses Beispiels sehen kann, können wir dies bejahen: Wir leben nicht nur naturnaher, bewusster und gesünder, nein wir machen das, was uns Spaß macht UND sparen damit einige hundert Euro im Monat!
Ich werde immer wieder Beispiele aufzeigen und ausrechnen, woran man dies gut nachvollziehen kann.

Bis bald J

Nie wieder Shampoo Teil 2 oder „Natron ein Alleskönner“

Vor über einem Jahr berichtete ich auf unserem Blog bezüglich eines Shampoo-Ersatzes: https://zumursprungzurueck.com/2013/12/17/nie-wieder-shampoo-oder-wie-kopf-und-zahne-naturlich-sauber-bleiben/
Mein Erfahrungen mit Lavaerde waren durchweg gut, aber nicht bei jedem der Mitleser schlug es so erfolgreich an. Also machte ich mich nun vor Kurzem wieder ans Ausprobieren von verschiedenen Alternativen.
Hängen geblieben bin ich zum einen bei selbstgemachter Shampoo-Seife. Diese kann man – wie auch Seife zum Händewaschen – selber sieden und je nach Rezeptur ist sie genauso erfolgreich wie „herkömmliches“ Shampoo.
Doch ich dachte mir, es müsse doch auch möglich sein, Shampoo / oder eine Alternative mit weniger Einsatz herstellen zu können, denn Seife sieden ist schon eine etwas aufwendigere und ja auch nicht komplett ungefährliche Prozedur.
Also machte ich mich aufgrund einiger Hinweise durch Kommentare unserer Blogleser auf die Recherche und fand es schließlich – die meiner Meinung nach – UNSCHLAGBARE Alternative.
Die Alternative, die schnell und Problemlos hergestellt ist, die gesund ist und das Haar nach der Wäsche weder fettig, noch strohig und vor allem gewaschen und glänzend wirken lässt:

NATRON

Die Lösung für das Haar herzustellen, ist ganz einfach:
Man nehme 250 ml warmen Wasser, nicht mehr als 50 Grad! und vermenge dies mit 2 Eßlöffel Natron.
Gemeint ist hier im Übrigen das Natron, welches auch als Backnatron oder Kaisernatron bekannt ist (Natriumhydrogenkarbonat).
Das Ganze muss etwas länger umgerührt werden und wird dann beim Duschen einfach ins Haar gegossen und etwas einmassiert. Es ist flüssig und schäumt nicht, was für den ein oder anderen etwas gewöhnungsbedürftig sein kann.
Danach wäscht man es aus und spült unbedingt mit saurer Rinse nach. Denn ohne saure Rinse würden die Haare nun total strohig werden.
Rinse stelle ich her, indem ich auf 1 Liter Wasser einfach 2 Esslöffel Apfelessig gebe, gut mische und davon nach Gefühl einiges ins Haar einarbeite.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: die Haare sind weich, einfach kämmbar, sehr sauber, glänzen und es ist kein fettiger Ansatz mehr zu erkennen.

Natürlich kann die Menge auch variiert werden, probiert es doch einfach aus.

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Wie sieht es aber nun mit der Kosten-Bilanz aus?
Wie immer ausgezeichnet:

 

Kosten-Bilanz:
Natron kann man online für 12 Euro inklusive Porto im 5 Liter Eimer erwerben.
Dies macht auch Sinn, da es noch in vielen weiteren Bereichen eingesetzt werden kann.
2 Esslöffel Natron haben ein Gewicht von ca. 20 Gramm (grob geschätzt), umgerechnet sind dies somit Kosten von 4,8 Cent plus 0,02 Cent für Wasser und Strom, gleich 5 Cent.
Ein Naturprodukt von Alverde kostet ca 2,75€, reicht ca 30 Haarwäschen lang, womit die Haarwäsche bei umgerechnet 9,1 Cent liegt.
Fazit
Somit wäre hier das selbstgemachte „Shampoo“ nicht nur gesünder, sondern auch günstiger.
Klar bei der Menge keine riesige Ersparnis, aber darauf kommt es uns ja nicht an!
Somit ist diese Variante günstiger, als mit Lavaerde zu waschen, macht weit weniger Schweinerei und dürfte auch im ökologischen Sinne vorteilhafter sein!

 

Mit Natron kann man übrigens noch weit mehr anstellen. Wir werden die kommende Zeit nun alle Möglichkeiten ausprobieren und darüber berichten!
Ein Möglichkeit ist es mit Natron ein Deo herzustellen.

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Rezept Deo:
100ml abgekochtes und wieder abgekühltes Wasser mit 2 Teelöffel Natron und ätherischem Öl, wie z.B. Teebaumöl und Limettenöl mischen. In einen Zerstäuber geben und fertig.
Einfach, gesund und wirkt wirklich prima.

 

Viel Spaß beim Nachmachen und wir freuen uns über Eure Erfahrungen!

Schnell, süß, lecker, vegan…

Das Kuchen backen ist mir das letzte halbe Jahr so gründlich vergangen.
Mit Großfamilie, ab und an Pflegekindern, einem eigenen 1-jährigen Racker unter den Kindern und dann der Arbeit rund um Haus, Garten, Selbermachen und Job – da blieb für Kuchen und Süßkram keine Zeit mehr. Zumal Kuchen im Speiseplan kein MUSS darstellt und bei gesunder Ernährung getrost weggelassen werden kann. Die Prioritäten lagen somit aus Zeit- und Lustgründen einfach woanders.
Dennoch: Da kündigt sich hier und da auch mal Besuch an und da fehlt er irgendwie der Kuchen. Klar, mal gabs Obst und „Fertigkekse“ oder uns wurde über den Tauschkreise ein Kuchen gebacken – aber das ist dennoch nicht das Selbe.

Also habe ich mal wieder herumprobiert und tatsächlich etwas gefunden, was schnell geht, süß, lecker, vegan UND natürlich güstig ist 😉
Etwas, was sich nach belieben variieren lässt und somit immer etwas anders schmeckt….
Das ganze nennt sich: CRUMBLE und kommt wie man unschwer erkennen kann aus dem englischsprachigen Raum. Berühmt ist der Apfelcrumble, aber natürlich lässt es sich mit wirklich jedem anderen Obst variieren.

Hier nun das Crumble Grundrezept:
Obst (kann auch gern gemischt sein und es ist egal ob süß oder säuerliches Obst!)
Vollkornmehl
Butter (Alsan)
Zucker

Mengenangaben gibt es hier nicht, denn man kann total frei nach Gefühl zusammen stellen und man kann dabei nix falsch machen.
Man nehme eine Auflaufform und befülle diese mit geschnittenen Obst, der Boden darf dabei gut bedeckt sein.
Aus dem frisch gemahlenen Mehl, der Butter (klein geschnitten) und dem Zucker knetet man mit den Händeln Streusel zusammen. Ideal ist es, wen das ganze etwas bröselig ist. Zucker dabei je nach Geschmack, über das Obst streuseln.
Dann kommt die Form für 25 Minuten bei 170 Grad in den Ofen: Fertig!

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Hört sich langweilig an, ist aber echt ein Geschmackserlebnis und natürlich kann man da noch einiges hinzufügen:
Zum Beispiel kann man in die Streusel noch gemahlene Nüsse oder Mandeln hineinkneten – oder man gibt leckere Gewürze wie Vanille, Zimt und Kakao hinzu.
Geschmacklich macht es dann natürlich einen Unterschied, welches Obst verwendet wird und so schmeckt Beerenobst natürlich anders als Äpfel, Birnen oder Rabarbar.
Oder man beträufelt das Obst noch mit selbstgemachten Sirup, bzw bei der Erwachsenenvariante mit Likör 😉 Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und die Zubereitung dauert (sofern nicht entkernt werden muss) nicht mehr als 5 Minuten!
Die Kostenbilanz

Die Kosten sind auch gering: wenn wir eine große! Auflaufform füllen (diese reicht für Kaffee und Kuchen bei 8 Personen!), benötigen wir 250 gr Alsan (1,20€), ca 400 gr Mehl (50 cent) und 150 gr Zucker (1 Euro): Die Ausgaben liegen hiermit bei nur 34  cent PRO Person!
Viel Spaß und guten Appetit!

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SüßLupinen im Test Teil 1 – Lupinenkaffee selbst gemacht

Einen Sack SüßLupinen habe ich geschenkt bekommt – 25kg – Wahnsinn!

SüßLupinen sind ein sehr wertvoller Eiweißlieferant, weiterhin reich an Eisen und vielen anderen wertvollen Inhaltsstoffen. Hier ein Interessanter Artikel darüber:
http://www.ugb.de/lupinen-suesslupinen/suesslupinen-fleischersatz-aus-lupinen/

SüßLupinen können sehr einfach auch selber angebaut werden. Aber wie verarbeitet man die Bohnen dann? Darüber findet man im großen WWW kaum einen Hinweis.
Also habe ich es gewagt, den großen Selbstversuch.
Irgendwo gab es den Hinweis: ähnlich verarbeiten wie Sojabohnen….. also hab ich jetzt mal eine Runde Bohnen eingeweicht. Das Ergebnis dazu seht ihr dann die kommenden Tage. Ich möchte Lupinenmilch, Lupinenmehl, Lupinentofu usw. ausprobieren. Wir werden sehen ob es schmeckt und funktioniert.

Was aber heute bereits prima funktioniert hat, ist das Herstellen von LupinenKAFFEE!

Lupinenkaffee Rezept
Man nehme dazu eine Handvoll SüßLupinen (ich nehm an, frisch schmeckt es am Besten, daher stell ich nicht auf Vorrat her!), gebe diese in eine beschichtete Pfanne und röste diese ca. 3-4 Minuten gut an.
Schwarz werden sollten sie nicht, aber schön braun. Während dem Rösten springen die Bohnen ein wenig auf – dann sind sie auch schon so gut wie einsatzbereit.
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Danach ab in die Getreidemühle und mahlen. Je feiner es ist, desto intensiver wird dann der Kaffee. Es bietet sich hier vielleicht an, nochmal mit der Kaffeemühle zu mahlen.
Anschließend wird der Lupinenkaffee wie normaler Kaffee zubereitet – in der Maschine, per Hand, oder am leckersten_ Im Espressobereiter.
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Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es schmeckt natürlich nicht total nach Kaffee, aber schon stark in die Richtung. Das Röst-Aroma ist total lecker. Uns schmeckt es weit besser als der Getreidekaffee aus dem Handel!
Und hier die Kosten-Bilanz:
Bio-Lupinen-Kaffee aus dem Laden kosten 500 gr. ca. 5€!
Bio-Lupinen beim Bauern im Großpack liegt das Kilo je nach Region bei ca. 5 Euro oder gar günstiger.
Somit kostet die Herstellung von 500 gr. Lupinenkaffe gerade einmal 2,50€ – man spart also gut 50% und die Herstellung an sich geht wirklich schnell von statten.
Fazit: Lecker, schnell und günstig!

Und bitte beachtet, dass ihr nur die Süßlupinen hernehmt!

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Wir hoffen, dass unsere weitere Experimente mit der Lupine ähnlich ausfallen werden J

Die WildKräutersaison ist eröffnet – raus mit Euch!

Endlich scheint es so weit zu sein, der Frühling steht der Tür. Konnte man im Winter überwiegend nur Wurzeln sammeln, so sind nun seit wenigen Tagen die ersten Frühlingskräuter auf den Wiesen und an den Waldrändern zu finden. Wir finden jetzt schon so viel, dass wir jeden Tag eine riesige Schüssel Wildkräutersalat für die ganze Familie zusammen bekommen.

Zu finden sind unter anderen junge Löwenzahnblätter, Spitzwegerich, Gundermann, Gänseblümchen und vor allem so richtig viel leckere Vogelmiere.
Vogelmiere ist mein absoluter Lieblingssalat, schmeckt nach einer Mischung aus Kopfsalat und Feldsalat, nur etwas aromatischer. Von meinen Freunden und Bekannten würde Vogelmiere kaum jemand kennen, was sehr schade ist. Nicht nur, dass Vogelmiere wächst wie Sand am Meer und wirklich prima schmeckt, er ist auch noch ein idealer Vitalstofflieferant.
Wusstet ihr dass Vogelmiere doppelt so viel Calcium, 3x so viel Magnesium und Kalium, 7x so viel Eisen und  bis zu 8x so wie Vitamin A und C enthält wie Kopfsalat? Medizinisch wird Vogelmiere auch gerne eingesetzt zur Reinigung des Körpers und zur Kräftigung, außerdem soll sie entzündungshemmend, schmerzlindernde Wirkung.

Vogelmiere ist eine krautähnliche Pflanze, die den Boden bedeckt und mit Blättern, Stengeln und Blüten komplett verzerrt wird. Wenn man sie erntet, hält man gleich viele Pflanzen in der Hand, da diese miteinander verwoben sind. Bei uns wächst sie vor allem auf der Wiese am Waldrand. Sie breitet sich relativ weit aus und vor allem wächst sie schnell nach. Wenn man nie eine Stelle komplett aberntet, sondern überall nur ein wenig wegnimmt, hat man nach einigen Tagen dort schon wieder die volle Fülle vor Augen.
Wir lieben Vogelmiere so sehr, dass es sie fast täglich gibt. Im Salat, im Smoothie, gedünstet und püriert als Spinat, als Beilage im Gemüse und Auflauf.

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So gesund, so vielfältig, so lecker und vor allem gratis – daher mein absoluter Favorit!
Hier ein Link mit Details:
http://www.kraeuterschule.com/Kr%C3%A4uterschule-Lexikon_Vogelmiere.html

Am liebsten schmeckt uns Vogelmiere in Salaten entweder mit Tomaten, Zwiebeln, anderen Wildkräutern und mit Zitrone, Leinöl und Kräutersalz gewürzt – oder mit gleichem Dressing aber dafür mit geraspelter Karotte und viel gehackten Knoblauch und Nüssen 😉 Probiert einfach aus, was euch am besten schmeckt.
Wir freuen uns auf jeden Fall total über den Frühling. Nicht nur viel im Garten ist geplant, sondern auch das Wissen um Wildkräuter wird dieses Jahr intensiv erweitert werden. Frische Luft tut nicht nur uns gut, auch die Kinder sind begeistert bei der Sache und freuen sich sehr wieder neue „Lebensmittel“ in der Natur kennenzulernen.

Heute erst haben wir uns gefragt, warum man überhaupt noch etwas „kauft“, es ist irre, was an Essbaren da draußen wächst – schade dass wir das nur nicht mehr wissen. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass man auch komplett ohne Kulturpflanzen „überleben“ könnte (wenn man muss natürlich …), sofern man sich das Wissen darum aneignet.

Wir berichten weiter, was sich vor unserer Haustüre so leckeres finden lässt 😉

Dörren und ein bißchen mehr Rohkost bitte …

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Hin und her habe ich überlegt, brauch ich ein Dörrgerät – oder brauche ich keines? Kaum zu glauben, aber meine Überlegungen haben tatsächlich fast 5 Jahre lang gedauert.
Abschreckend war für mich zum einen immer der Preis oder bei den günstigeren Alternativen dann die Größe. Denn mal ehrlich, was sollen wir als Großfamilie mit einem Dörrgerät, wo gerade mal 2 Handvoll Obst hineinpasst?

Bisher kamen wir ohne Dörrgerät aus – allerdings lag dies wohl eher zum einen daran, dass wir bis Mai letzten Jahres kaum etwas selber machten und somit nichts haltbar machen mussten und zum anderen auch an unseren Ernährungsgewohnheiten – ach ja und auch daran, dass eine Gefriertruhe sehr gemütlich sein kann 😉

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Da wir derzeit einen großen Gefrierschrank und zwei kleine Schränke in Betrieb haben, kam der Gedanke auf, dass das Trocknen von Obst, Gemüse usw. evtl. trotz Stromverbrauch beim Dörrgerät günstiger sein würde, als eine oder gar drei Gefrierschränke zu betreiben. Kurz ausgerechnet: und siehe da: Gefrierschränke und Truhen sind wohl die größten Energiemonster im ganzen Haushalt und kommen noch kurz vorm Stromschlucker Backofen – der damit als Dörrgerät auch ausfällt.
Nach bereits einem Jahr haben wir rechnerisch die Ausgaben des Dörrgeräts wieder drinnen, wenn wir dafür zwei unserer kleinen Gefrierschränke abschalten, den Ofen fürs Trocknen nicht mehr benutzen und natürlich weniger Gemüse und Obst im Winter kaufen müssen (da man ja seine Sachen aus dem Garten damit haltbar macht).
Also habe ich mich nun vor einer Woche endlich zur Anschaffung eines großes Dörrgerätes entschieden und stelle fest: ich bin süchtig!
Es ist so toll und spannend, was man alles an Leckereien damit kredenzen kann, dass man wirklich Lust hat jeden 2. Tag etwas Neues auszuprobieren.
Klar im Vordergrund steht das Haltbar machen und so verarbeite ich derzeit alle Lageräpfel, die es wohl nicht mehr lange machen, nun zu leckeren Apfelchips. Auch Gemüse (derzeit Kohl), der noch übrig ist wird mit einer prima Marinade getrocknet und somit haltbar gemacht.

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Hier mein Rezept dazu:

Marinade für Kohlblätter / Gemüse:
(Mengenangaben folgen des nächste mal!):
Sonnenblumenkerne malen, mit Hefeflocken, Salz, Paprikapulver  und Pfeffer mischen. Danach Wasser und Zitronensaft dazugeben- es sollte eine cremige Kontinenz haben. Damit das Gemüse bestreichen und ab in den Dörrer.

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Den Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Tomaten, rote Beete, Sellerie, alles lässt sich trocknen, sogar getrocknete Gemüsebrühe herstellen, Kürbiskerne trocknen, Hefe gehen lassen und mehr.

Noch einen Vorteil hat das Gerät: man kann so schonend dörren, dass es immer noch als Rohkost gilt (bis 40 Grad ist es Rohkost)und somit werden wertvolle Inhaltsstoffe nicht durch übermäßige Hitze vernichtet.
Rohkost ist ein weiteres Thema, weshalb ich um den Dörrautomat froh bin. Wir haben festgestellt, dass trotz Vollwerternährung viel zu viel Getreide in unseren Gerichten vorkam. Zieht doch mal Bilanz bei Euch selber: Morgens Semmeln oder Müsli zum Frühstück, mittags oft Getreide in einem Gericht in Form von Nudeln und abends Getreide in Form von Brot. … ausgewogen ist etwas anderes.
Und da es mir körperlich nicht gut ging, haben wir nun alle umgestellt: 70-80% der Nahrung sind Gemüse und Obst und der Rest eben Anderes. Und der Dörrautomat hilft da eine gewisse Vielfalt im Geschmack aufrecht zu erhalten, ohne nur noch an Karotten knabbern zu müssen. Z.B. kann man GESUNDE und leckere Müsliriegel dörren, hier mein liebstes Rezept:

Müsliriegel
500 Gramm reife Bananen klein schnippeln und mit 500 Gramm geschälten und geraspelten Äpfeln, sowie 100 Gramm Sonnenblumenkerne und 50 Gramm Mandeln (oder Nüsse) klein gehackt vermischen. Separat im Mixer 150 Gramm Datteln mit 90ml Wasser zum Püree mixen. Das Ganze nun gut mischen auf das Gitter vom Dörrautomat 1cm dick schmieren (da hab ich so ne Paraflexfolie für nasse Sachen) oder auf einem Blech in der Sonne trocknen lassen. Vorher mit einem Messer die Riegel einschneiden. Den Dörrer stellt man auf ca. 8 Stunden ein. Fertig!

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Und anstatt Chips am Abend vorm Fernseher (haha), kann man sich super leckere Leinsamenkräcker selber herstellen, hier mein bisher liebstes Rezept:
http://www.dasein.at/essenerbrot-co/leinsamen-cracker
Diese lassen sich auch noch kunterbunt variieren!

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Und dann habe ich noch eine wunderbare Seite für leckere Rohkostrezepte gefunden, unter anderem ist da auch ein Hammer Schokoladenkuchen beschrieben – den probier ich morgen mal aus 😉
http://www.rohkost-rezepte.com/schokoladentorte.html

Mit dem Dörrer kann man seine Fantasie voll ausleben. Welches Gemüse schmeckt getrocknet gut? Mit Marinade aus Öl und Salz oder ohne? Welche leckeren Knabbereien kann man herstellen, die einen davon abhalten teure und / oder ungesunde Schokolade zu kaufen?

Und da wir das Gerät ab und zu schonen wollen und Strom sparen möchten, werden wir im Frühling für die Sonnenmonate ein Solar-Dörrgerät selber bauen- dann geht unser Strom-Dörrer in den Sommerschlaf. Wir werden berichten, wie es sich dann damit arbeiten lässt!
Habt ihr auch tolle Rezepte? Dann her damit!