Schnell, süß, lecker, vegan…

Das Kuchen backen ist mir das letzte halbe Jahr so gründlich vergangen.
Mit Großfamilie, ab und an Pflegekindern, einem eigenen 1-jährigen Racker unter den Kindern und dann der Arbeit rund um Haus, Garten, Selbermachen und Job – da blieb für Kuchen und Süßkram keine Zeit mehr. Zumal Kuchen im Speiseplan kein MUSS darstellt und bei gesunder Ernährung getrost weggelassen werden kann. Die Prioritäten lagen somit aus Zeit- und Lustgründen einfach woanders.
Dennoch: Da kündigt sich hier und da auch mal Besuch an und da fehlt er irgendwie der Kuchen. Klar, mal gabs Obst und „Fertigkekse“ oder uns wurde über den Tauschkreise ein Kuchen gebacken – aber das ist dennoch nicht das Selbe.

Also habe ich mal wieder herumprobiert und tatsächlich etwas gefunden, was schnell geht, süß, lecker, vegan UND natürlich güstig ist 😉
Etwas, was sich nach belieben variieren lässt und somit immer etwas anders schmeckt….
Das ganze nennt sich: CRUMBLE und kommt wie man unschwer erkennen kann aus dem englischsprachigen Raum. Berühmt ist der Apfelcrumble, aber natürlich lässt es sich mit wirklich jedem anderen Obst variieren.

Hier nun das Crumble Grundrezept:
Obst (kann auch gern gemischt sein und es ist egal ob süß oder säuerliches Obst!)
Vollkornmehl
Butter (Alsan)
Zucker

Mengenangaben gibt es hier nicht, denn man kann total frei nach Gefühl zusammen stellen und man kann dabei nix falsch machen.
Man nehme eine Auflaufform und befülle diese mit geschnittenen Obst, der Boden darf dabei gut bedeckt sein.
Aus dem frisch gemahlenen Mehl, der Butter (klein geschnitten) und dem Zucker knetet man mit den Händeln Streusel zusammen. Ideal ist es, wen das ganze etwas bröselig ist. Zucker dabei je nach Geschmack, über das Obst streuseln.
Dann kommt die Form für 25 Minuten bei 170 Grad in den Ofen: Fertig!

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Hört sich langweilig an, ist aber echt ein Geschmackserlebnis und natürlich kann man da noch einiges hinzufügen:
Zum Beispiel kann man in die Streusel noch gemahlene Nüsse oder Mandeln hineinkneten – oder man gibt leckere Gewürze wie Vanille, Zimt und Kakao hinzu.
Geschmacklich macht es dann natürlich einen Unterschied, welches Obst verwendet wird und so schmeckt Beerenobst natürlich anders als Äpfel, Birnen oder Rabarbar.
Oder man beträufelt das Obst noch mit selbstgemachten Sirup, bzw bei der Erwachsenenvariante mit Likör 😉 Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und die Zubereitung dauert (sofern nicht entkernt werden muss) nicht mehr als 5 Minuten!
Die Kostenbilanz

Die Kosten sind auch gering: wenn wir eine große! Auflaufform füllen (diese reicht für Kaffee und Kuchen bei 8 Personen!), benötigen wir 250 gr Alsan (1,20€), ca 400 gr Mehl (50 cent) und 150 gr Zucker (1 Euro): Die Ausgaben liegen hiermit bei nur 34  cent PRO Person!
Viel Spaß und guten Appetit!

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SüßLupinen im Test Teil 1 – Lupinenkaffee selbst gemacht

Einen Sack SüßLupinen habe ich geschenkt bekommt – 25kg – Wahnsinn!

SüßLupinen sind ein sehr wertvoller Eiweißlieferant, weiterhin reich an Eisen und vielen anderen wertvollen Inhaltsstoffen. Hier ein Interessanter Artikel darüber:
http://www.ugb.de/lupinen-suesslupinen/suesslupinen-fleischersatz-aus-lupinen/

SüßLupinen können sehr einfach auch selber angebaut werden. Aber wie verarbeitet man die Bohnen dann? Darüber findet man im großen WWW kaum einen Hinweis.
Also habe ich es gewagt, den großen Selbstversuch.
Irgendwo gab es den Hinweis: ähnlich verarbeiten wie Sojabohnen….. also hab ich jetzt mal eine Runde Bohnen eingeweicht. Das Ergebnis dazu seht ihr dann die kommenden Tage. Ich möchte Lupinenmilch, Lupinenmehl, Lupinentofu usw. ausprobieren. Wir werden sehen ob es schmeckt und funktioniert.

Was aber heute bereits prima funktioniert hat, ist das Herstellen von LupinenKAFFEE!

Lupinenkaffee Rezept
Man nehme dazu eine Handvoll SüßLupinen (ich nehm an, frisch schmeckt es am Besten, daher stell ich nicht auf Vorrat her!), gebe diese in eine beschichtete Pfanne und röste diese ca. 3-4 Minuten gut an.
Schwarz werden sollten sie nicht, aber schön braun. Während dem Rösten springen die Bohnen ein wenig auf – dann sind sie auch schon so gut wie einsatzbereit.
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Danach ab in die Getreidemühle und mahlen. Je feiner es ist, desto intensiver wird dann der Kaffee. Es bietet sich hier vielleicht an, nochmal mit der Kaffeemühle zu mahlen.
Anschließend wird der Lupinenkaffee wie normaler Kaffee zubereitet – in der Maschine, per Hand, oder am leckersten_ Im Espressobereiter.
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Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es schmeckt natürlich nicht total nach Kaffee, aber schon stark in die Richtung. Das Röst-Aroma ist total lecker. Uns schmeckt es weit besser als der Getreidekaffee aus dem Handel!
Und hier die Kosten-Bilanz:
Bio-Lupinen-Kaffee aus dem Laden kosten 500 gr. ca. 5€!
Bio-Lupinen beim Bauern im Großpack liegt das Kilo je nach Region bei ca. 5 Euro oder gar günstiger.
Somit kostet die Herstellung von 500 gr. Lupinenkaffe gerade einmal 2,50€ – man spart also gut 50% und die Herstellung an sich geht wirklich schnell von statten.
Fazit: Lecker, schnell und günstig!

Und bitte beachtet, dass ihr nur die Süßlupinen hernehmt!

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Wir hoffen, dass unsere weitere Experimente mit der Lupine ähnlich ausfallen werden J

Der Status für den Monat Mai ;)

Derzeit könnten wir uns wirklich zerreissen und ich wünschte wirklich der Tag wäre doppelt so lag – natürlich mit doppelt so viel Energiehaushalt.
Ihr bemerkt es wohl daran, dass wir derzeit wahnsinnig selten Blogeinträge schreiben.
Das tut mir leid, wird sich aber sicherlich irgendwann mal wieder ändern. Aber nicht im Moment – es wird wohl beim seltenen Schreiben bleiben. Aufhören werden wir aber sicher nicht – keine Sorge!

Wir sind ja nun derzeit in unserem ersten richtigen Gartenjahr – in Richtung Selbstversorgung. Der ein Hektar große Garten bestand bis zum Februar aus einem Beet, einem kleinen Kastenbeet, einem Kleintiergehege und Wiese – nichts als Wiese.
Die letzten 3 Monate verbrachten wir also viele Stunden täglich draußen, um die Wiese nach und nach urbar zu machen. Noch sind wir WEIT davon entfernt damit fertig zu sein, oder gar in die Nähe der Selbstversorgung zu kommen – aber wir sind auf einem guten Weg.
Das Kleintiergehege wurde zu einem Gewächshaus umgebaut.

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Es kamen bisher ein großes Frühbeet und 4 sehr große weitere Beete dazu.

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Außerdem wurde der Spielbereich für die Kinder gebaut mit großem Sandkasten, Bettlaken-Tippi, Weidentippi, einem Spielhaus aus Recycling Material, Schaukel usw.2014-05-24 15.29.15_Bildgröße ändern

 

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Auch gibt es bei uns wieder Tiere: Es sind Laufenten eingezogen, die woanders nicht mehr erwünscht waren. Bei uns dürfen Sie derzeit gut einen halben Hektar Wiese Schneckenfrei halten und sie sind wirklich tolle Tiere. Und dankbar. Sie springen einem sogar auf den Schoss …..
Die Eier werden bei uns verwertet, auch wenn wir fast vegan leben, da wir keinen Nachwuchs und somit weiteres Leid erzeugen wollen.
Auch haben wir wieder ein großes Gehege gebaut- für Kaninchen. Ab Herbst werden hier Notfalltiere aufgenommen, aufgepäppelt und dann in artgerechte Haltung weiter vermittelt. Wir wollen und können nicht ohne Tiere leben und haben somit unseren Kompromiss geschlossen eben die Tiere auzunehmen, die woanders unerwünscht waren, denen es nicht gut ging.

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Ein Bienenhotel haben wir auch gebaut und tatsächlich sind schon die ersten Bewohner anzutreffen. Das freut uns natürlich riesig, ebenso, wie Eidechsen und Blindschleichen die zu HAUF in den Totholzhaufen und der neuen Benjes Hecke hausen.

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Vieles weiteres ist geplant, wie Hecken, Sträucher und Bäume pflanzen. Platz genug ist ja. Aber alles nach und nach- genauso wie 2 Teiche (einer für uns und einer für die Enten) oder der gewünschte Lehmbackofen braucht alles seine Zeit …
Neben diesem riesigen Projekt gehe ich nun auch halbtags arbeiten. Ich habe den perfekten Job in einem Laden mit regionaler und Bioware gefunden. Ein toller ausgleich zum trubeligen Leben mit meinen tollen 5 Kindern daheim. Und die Miete will ja auch trotz Selbstversorgung bezahlt werden.
Und die Kinder? Ja die sind mitten drinnen. Der Große etwas weniger. Mit fast 14 hat man gerade andere Interessen. Die anderen vier Kinder aber dafür umso mehr und vorallem der Kleinste ist bei Papa immer mit dabei. Meistens im Tragesack auf dem Rücken, denn so kann man wunderbar im Garten arbeiten, Sensen und Pflanzen. Ein richter Naturbursche eben 😉 Am liebsten isst er Sand und Erde *g*

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Und zu Guter letzt ist da dann auch noch der Tauschkreis, die Nachbarschaftshilfe, die wir in der Region aufgebaut haben…innerhalb von nur 3 Monaten fast 50 Mitglieder – das braucht auch Betreuungszeit. Aber ich mache das gern. Das ist für mich ein total erfüllender Lebensinhalt geworden. Mit vielen wunderbaren Menschen, wo sich Freundschaften entwickeln und man mittlerweile bei vielen schon ganz ohne Tauschscheine füreinander da ist.
Da haben wir auch gerade Besuchvom BR gehabt, wer mal schauen mag:
http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/nachbarn/geld-und-leben-nachbarschaftshilfe-100.html

 

Ihr sehr, wirklich viel zu tun. Ja oft frag ich mich, wo der Tag hin ist, ich wollte doch noch soooo viel machen.
Aber überfordert oder zu viel? Nein das ist es auf keinen Fall. Wir haben uns unser Leben ja so hingebastelt, weil wir es so wollen und wir sind überglücklich damit. Wir würden es immer wieder so machen und so lange ich mehrmals am Tag sagen kann: DANKE dass es uns so gut geht, ist ja auch wirklich alles bestens 🙂 Wir haben uns unser Glück nun selber geschmiedet sagt meine Freundin immer zu mir und sie hat Recht, denn was wir gerade tun, ob mit mal mehr oder weniger Stress ist Lebensfreude pur und genau das was wir wollen!
Das Leben in und mit der NAtur und all diesen wunderbaren Menschen um uns herum gefällt uns und daher werden wir sicher einiges davon in Zukunft wieder mit Euch teilen.

Vielleicht lässt sich der ein oder andere ja inspirieren…..

Der Tag des Dankes – was mal gesagt werden muss!

Schon lange möchte ich einmal einen „Brief“ an meine Freunde schreiben, an meine Bekannten und Wegbegleiter. Einen Brief, der ihnen sagt, wie froh wir sind sie getroffen zu haben, wie froh wir sind, dass sie Teil unseres Lebens sind, wie toll es ist, dass sie da sind – einfach mal ein DANKE. Denn wir finden, dass sagt man viel zu selten, man teilt seinen Mitmenschen zu selten mit, was toll ist, worum man dankbar ist. Das sollte doch genauso dazugehören, wie zu sagen, wenn mal etwas nicht passt.
Natürlich sprechen wir auch direkt mit unseren Freunden und teilen ihnen mit, was wir empfinden.
Allerdings sind sie ein so großer Teil unseres Wandels und wirklich auf wunderbarste Weise für uns da gewesen, dass es nun an der Zeit ist, es mal in alle Welt hinauszuschreien!
DANKE dass ihr so für uns da seid.

(Die Reihenfolge der Namen hat keine Wertigkeit, sondern wurde beliebig herunter geschrieben!).

Danke an Hanne und Anton für Euer offenes Ohr, nach unserer großen Krise letztes Jahr, danke für den tollen Zuspruch und Eure tiefe Freundschaft, die uns bei Euch immer heimisch fühlen lässt.
Danke an Mary, die Du eine zweite Oma für unsere Kinder geworden bist und danke für Deine ehrliche offene Art und Deine bedingungslose Hilfe, die keine Gegenhilfe erwartet.
Danke an Heike, die Du uns eine große mentale Stütze warst, uns positiv nach vorne hast blicken lassen und immer ein offenes Ohr für uns hast. Wir lieben es, Zeit mit Dir zu verbringen!
Danke an Guido, dass Du in unser Leben getreten bist, für Deine lockere Art und für die Freundschaft, die sich gerade mit Andi entwickelt, das tut ihm sooo gut.
Danke an Michael und Lisa, dass wir eine so tiefe Freundschaft führen. Ihr ward einer der größten Antriebe für unser ökologisch, selbstbestimmtes Leben. Wir lieben die Diskurse mit Euch und freuen uns auf unsere vierteljährlichen Treffen! Ihr seid Familie für uns!
Danke an Lara, dass Du so stark bist und die Vergangenheit hinter Dir lassen konntest, danke dafür dass Du ein großes Herz hast und verzeihen kannst und danke für die unkomplizierte enge Freundschaft, die wir nun haben.
Danke Siegi für Deine offene und direkte Art, für die tollen stundenlangen Gespräche – nicht jeder kann sagen was er denkt und das wertschätzen wir unendlich!
Danke an Andi und Anja für unsere tolle gemeinsame Entwicklung in der Region, für die ehrliche Freundschaft mit Power und Rückgrat, wir freuen uns auf das was da noch kommt!
Danke an Bettina für das jahrelange Engagement in unsere Freundschaft, Du hast uns so wahnsinnig intensiv unterstützt, dass Dir eigentlich schon ein solcher Artikel allein gebührt. Was Du für unsere Familie geleistet hast, ist nicht in Worte zu fassen. Toll dass es Dich gibt!
Danke an Maria und Richard für Eure Geduld und dafür dass ihr mit unserem Lebenswandel kein Problem habt. Wir fühlen uns hier mittlerweile so tief verbunden mit Haus und Garten, dass wir uns vorstellen können, hier alt zu werden….
Danke Franka für den tollen Kontakt und unsere bereichernde Treffen – es hat uns als Familie enorm geholfen und den Horizont erweitert, Euch als tolle Familie zu sehen. Wir haben viel von Euch gelernt.
Danke Erna und Georg für die tollen Einsätze und Tauschmöglichkeiten, die wir im Sommer und Herbst bei Euch haben durften. Wir sind sicher, dass ihr mehr gegeben habt, als von uns erhalten und das hat uns in dieser Zeit sehr geholfen.
Danke an Gerhard und Manfred für Euer gemeinsames Engagement bei unseren mittlerweile mindestens 2 wöchentlichen Spieletreffen. Dieses Hobby ist uns sehr wichtig und es klappt nur mit Menschen um uns herum wie Euch! Wir haben viel Spaß mit Euch allen!
Danke an Kerstin für Deine regelmäßigen Gaben. Wir wertschätzen das enorm und hoffen, dass wir auch Dir etwas Gutes tun können.
Danke an Marion dass Du in unser Leben getreten bist. Wir lieben Deine lebendige lockere und ehrliche Art und genießen es, sehr so oft mit Dir zusammen zu sein. Danke für Deine Freundschaft.
Danke Nicole für Dein Engagement auch über diese vielen Kilometer hinweg. Wir kennen uns nun schon so viele Jahre, das ist echt toll.
Danke an Pamela für die tiefe Verbundenheit und Freundschaft sogar über die Weltkugel hinweg. Wir hoffen sehr, dass wir uns dieses Jahr wieder in die Arme schließen dürfen. Du bist Teil unserer Familie!
Danke an Tobias für Deine Grandiose Idee. Sie ist ein Teil unseres Lebens geworden und hilft so vielen die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Danke an Marie und Andreas, dass wir nach so vielen Jahren noch beisammen sind. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit tollen Gesprächen.
Danke an unsere Eltern und Papa, dass ihr für uns da seid und uns nicht nur nehmt, wie wir sind, sondern uns sogar mit Worten und Taten toll unterstützt. Familie ist soooo wichtig!

Danke an Euch alle, dass ihr über all die Jahre immer für uns da gewesen seid, unsere Veränderungen immer wohlwollend begleitet habt und uns tolle Zuhörer ward. Eure Hilfe gerade im letzten Jahr schätzen wir unendlich und sie war ein Grund dafür, dass es uns so schnell nun so gut geht. Ihr habt dazu beigetragen, dass wir uns nicht vergraben haben, sondern unser Leben in die Hand genommen haben und nun endlich das tun, was wir immer tun wollten. Das Leben ist wunderbar, macht Spaß, wir sind unendlich glücklich und IHR habt alle dazu beigetragen.
DANKE

(und danke an jeden, den wir vielleicht vergessen haben …)

Die WildKräutersaison ist eröffnet – raus mit Euch!

Endlich scheint es so weit zu sein, der Frühling steht der Tür. Konnte man im Winter überwiegend nur Wurzeln sammeln, so sind nun seit wenigen Tagen die ersten Frühlingskräuter auf den Wiesen und an den Waldrändern zu finden. Wir finden jetzt schon so viel, dass wir jeden Tag eine riesige Schüssel Wildkräutersalat für die ganze Familie zusammen bekommen.

Zu finden sind unter anderen junge Löwenzahnblätter, Spitzwegerich, Gundermann, Gänseblümchen und vor allem so richtig viel leckere Vogelmiere.
Vogelmiere ist mein absoluter Lieblingssalat, schmeckt nach einer Mischung aus Kopfsalat und Feldsalat, nur etwas aromatischer. Von meinen Freunden und Bekannten würde Vogelmiere kaum jemand kennen, was sehr schade ist. Nicht nur, dass Vogelmiere wächst wie Sand am Meer und wirklich prima schmeckt, er ist auch noch ein idealer Vitalstofflieferant.
Wusstet ihr dass Vogelmiere doppelt so viel Calcium, 3x so viel Magnesium und Kalium, 7x so viel Eisen und  bis zu 8x so wie Vitamin A und C enthält wie Kopfsalat? Medizinisch wird Vogelmiere auch gerne eingesetzt zur Reinigung des Körpers und zur Kräftigung, außerdem soll sie entzündungshemmend, schmerzlindernde Wirkung.

Vogelmiere ist eine krautähnliche Pflanze, die den Boden bedeckt und mit Blättern, Stengeln und Blüten komplett verzerrt wird. Wenn man sie erntet, hält man gleich viele Pflanzen in der Hand, da diese miteinander verwoben sind. Bei uns wächst sie vor allem auf der Wiese am Waldrand. Sie breitet sich relativ weit aus und vor allem wächst sie schnell nach. Wenn man nie eine Stelle komplett aberntet, sondern überall nur ein wenig wegnimmt, hat man nach einigen Tagen dort schon wieder die volle Fülle vor Augen.
Wir lieben Vogelmiere so sehr, dass es sie fast täglich gibt. Im Salat, im Smoothie, gedünstet und püriert als Spinat, als Beilage im Gemüse und Auflauf.

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So gesund, so vielfältig, so lecker und vor allem gratis – daher mein absoluter Favorit!
Hier ein Link mit Details:
http://www.kraeuterschule.com/Kr%C3%A4uterschule-Lexikon_Vogelmiere.html

Am liebsten schmeckt uns Vogelmiere in Salaten entweder mit Tomaten, Zwiebeln, anderen Wildkräutern und mit Zitrone, Leinöl und Kräutersalz gewürzt – oder mit gleichem Dressing aber dafür mit geraspelter Karotte und viel gehackten Knoblauch und Nüssen 😉 Probiert einfach aus, was euch am besten schmeckt.
Wir freuen uns auf jeden Fall total über den Frühling. Nicht nur viel im Garten ist geplant, sondern auch das Wissen um Wildkräuter wird dieses Jahr intensiv erweitert werden. Frische Luft tut nicht nur uns gut, auch die Kinder sind begeistert bei der Sache und freuen sich sehr wieder neue „Lebensmittel“ in der Natur kennenzulernen.

Heute erst haben wir uns gefragt, warum man überhaupt noch etwas „kauft“, es ist irre, was an Essbaren da draußen wächst – schade dass wir das nur nicht mehr wissen. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass man auch komplett ohne Kulturpflanzen „überleben“ könnte (wenn man muss natürlich …), sofern man sich das Wissen darum aneignet.

Wir berichten weiter, was sich vor unserer Haustüre so leckeres finden lässt 😉

Dörren und ein bißchen mehr Rohkost bitte …

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Hin und her habe ich überlegt, brauch ich ein Dörrgerät – oder brauche ich keines? Kaum zu glauben, aber meine Überlegungen haben tatsächlich fast 5 Jahre lang gedauert.
Abschreckend war für mich zum einen immer der Preis oder bei den günstigeren Alternativen dann die Größe. Denn mal ehrlich, was sollen wir als Großfamilie mit einem Dörrgerät, wo gerade mal 2 Handvoll Obst hineinpasst?

Bisher kamen wir ohne Dörrgerät aus – allerdings lag dies wohl eher zum einen daran, dass wir bis Mai letzten Jahres kaum etwas selber machten und somit nichts haltbar machen mussten und zum anderen auch an unseren Ernährungsgewohnheiten – ach ja und auch daran, dass eine Gefriertruhe sehr gemütlich sein kann 😉

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Da wir derzeit einen großen Gefrierschrank und zwei kleine Schränke in Betrieb haben, kam der Gedanke auf, dass das Trocknen von Obst, Gemüse usw. evtl. trotz Stromverbrauch beim Dörrgerät günstiger sein würde, als eine oder gar drei Gefrierschränke zu betreiben. Kurz ausgerechnet: und siehe da: Gefrierschränke und Truhen sind wohl die größten Energiemonster im ganzen Haushalt und kommen noch kurz vorm Stromschlucker Backofen – der damit als Dörrgerät auch ausfällt.
Nach bereits einem Jahr haben wir rechnerisch die Ausgaben des Dörrgeräts wieder drinnen, wenn wir dafür zwei unserer kleinen Gefrierschränke abschalten, den Ofen fürs Trocknen nicht mehr benutzen und natürlich weniger Gemüse und Obst im Winter kaufen müssen (da man ja seine Sachen aus dem Garten damit haltbar macht).
Also habe ich mich nun vor einer Woche endlich zur Anschaffung eines großes Dörrgerätes entschieden und stelle fest: ich bin süchtig!
Es ist so toll und spannend, was man alles an Leckereien damit kredenzen kann, dass man wirklich Lust hat jeden 2. Tag etwas Neues auszuprobieren.
Klar im Vordergrund steht das Haltbar machen und so verarbeite ich derzeit alle Lageräpfel, die es wohl nicht mehr lange machen, nun zu leckeren Apfelchips. Auch Gemüse (derzeit Kohl), der noch übrig ist wird mit einer prima Marinade getrocknet und somit haltbar gemacht.

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Hier mein Rezept dazu:

Marinade für Kohlblätter / Gemüse:
(Mengenangaben folgen des nächste mal!):
Sonnenblumenkerne malen, mit Hefeflocken, Salz, Paprikapulver  und Pfeffer mischen. Danach Wasser und Zitronensaft dazugeben- es sollte eine cremige Kontinenz haben. Damit das Gemüse bestreichen und ab in den Dörrer.

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Den Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Tomaten, rote Beete, Sellerie, alles lässt sich trocknen, sogar getrocknete Gemüsebrühe herstellen, Kürbiskerne trocknen, Hefe gehen lassen und mehr.

Noch einen Vorteil hat das Gerät: man kann so schonend dörren, dass es immer noch als Rohkost gilt (bis 40 Grad ist es Rohkost)und somit werden wertvolle Inhaltsstoffe nicht durch übermäßige Hitze vernichtet.
Rohkost ist ein weiteres Thema, weshalb ich um den Dörrautomat froh bin. Wir haben festgestellt, dass trotz Vollwerternährung viel zu viel Getreide in unseren Gerichten vorkam. Zieht doch mal Bilanz bei Euch selber: Morgens Semmeln oder Müsli zum Frühstück, mittags oft Getreide in einem Gericht in Form von Nudeln und abends Getreide in Form von Brot. … ausgewogen ist etwas anderes.
Und da es mir körperlich nicht gut ging, haben wir nun alle umgestellt: 70-80% der Nahrung sind Gemüse und Obst und der Rest eben Anderes. Und der Dörrautomat hilft da eine gewisse Vielfalt im Geschmack aufrecht zu erhalten, ohne nur noch an Karotten knabbern zu müssen. Z.B. kann man GESUNDE und leckere Müsliriegel dörren, hier mein liebstes Rezept:

Müsliriegel
500 Gramm reife Bananen klein schnippeln und mit 500 Gramm geschälten und geraspelten Äpfeln, sowie 100 Gramm Sonnenblumenkerne und 50 Gramm Mandeln (oder Nüsse) klein gehackt vermischen. Separat im Mixer 150 Gramm Datteln mit 90ml Wasser zum Püree mixen. Das Ganze nun gut mischen auf das Gitter vom Dörrautomat 1cm dick schmieren (da hab ich so ne Paraflexfolie für nasse Sachen) oder auf einem Blech in der Sonne trocknen lassen. Vorher mit einem Messer die Riegel einschneiden. Den Dörrer stellt man auf ca. 8 Stunden ein. Fertig!

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Und anstatt Chips am Abend vorm Fernseher (haha), kann man sich super leckere Leinsamenkräcker selber herstellen, hier mein bisher liebstes Rezept:
http://www.dasein.at/essenerbrot-co/leinsamen-cracker
Diese lassen sich auch noch kunterbunt variieren!

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Und dann habe ich noch eine wunderbare Seite für leckere Rohkostrezepte gefunden, unter anderem ist da auch ein Hammer Schokoladenkuchen beschrieben – den probier ich morgen mal aus 😉
http://www.rohkost-rezepte.com/schokoladentorte.html

Mit dem Dörrer kann man seine Fantasie voll ausleben. Welches Gemüse schmeckt getrocknet gut? Mit Marinade aus Öl und Salz oder ohne? Welche leckeren Knabbereien kann man herstellen, die einen davon abhalten teure und / oder ungesunde Schokolade zu kaufen?

Und da wir das Gerät ab und zu schonen wollen und Strom sparen möchten, werden wir im Frühling für die Sonnenmonate ein Solar-Dörrgerät selber bauen- dann geht unser Strom-Dörrer in den Sommerschlaf. Wir werden berichten, wie es sich dann damit arbeiten lässt!
Habt ihr auch tolle Rezepte? Dann her damit!

Gründung einer Tauschkreisgruppe

Logo WIR GEMEINSAM mit Text 1280x0500

Wir haben ja bereits in den letzten Monaten immer wieder über unsere Erfahrungen in Tauschkreisen berichtet. Nun haben wir uns vor einiger Zeit dazu entschlossen, hier bei uns eine weitere Regionalgruppe unseres Vereins zu gründen. WIR GEMEINSAM  – Nachbarschaftshilfe ist ein Verein, der sich überwiegend um die Bedürfnisse der Menschen die sich daran beteiligen, kümmert. Netzwerke entstehen und es kommt wieder dazu, das sich Menschen in der umliegenden Umgebung gegenseitig helfen und mit selbsterzeugten Produkten bereichern. Es wird sich getroffen, getauscht, gearbeitet und natürlich auch gefeiert.

Bei unserem Konzept wird mit der Währung „Zeit“ getauscht. Einer Währung die JEDER in gleicher Menge zur Verfügung hat, die nicht verzinst werden kann und auch nicht an Wert verliert. Eine Stunde Lebenszeit eines Menschen, bleibt eine Stunde Lebenszeit. Genau dieses Prinzip gilt in der Nacharschaftshilfe. Eine Stunde Rasen mähen ist genauso viel Wert, wie eine Stunde Reifenwechseln, Kinder betreuen oder Geschichten vorlesen. Es geht um das Miteinander und das Erfüllen von Bedürfnissen und nicht um die Tätigkeit die jeder ausübt. Jeder hat Fähigkeiten und jeder kann was brauchen…. jeder der aktiv mitwirkt hilft der Gemeinschaft und damit wiederum sich selbst und das macht riesigen Spass.

Unsere Gruppe beginnt am 7.2.2014 mit einer Startveranstaltung in der Montessorischule Eggenfelden, ab 17.30 Uhr.

Hier haben wir bereits das Interesse der Medien geweckt und dürfen Euch ein Radiointerview und einen Fernsehbeitrag präsentieren. Na… ratet mal wer wir wohl sind in dem Fernsehbeitrag 😉

Link zum Fernsehbeitrag:
http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau-der-sueden/nachbarschaftshilfe-wir-gemeinsam-100.html

Link zum Radio Interview:
https://soundcloud.com/zumursprung-zurueck/interview-auf-radio-isw
Schaut Euch in Eurer Nähe um, welche Tauschkreise es evtl. schon gibt. Gibt es keine? Dann nehmt es selber in die Hand und eröffnet eine Regionalgruppe eines bereits bestehenden Tauschkreises.

Hier ein paar Links von WIR GEMEINSAM:

Hauptseite: http://www.wirgemeinsam.net ( auf der Startseite seht ihr, ob es bereits eine Gruppe in Eurer Nähe gibt)
WIR GEMEINSAM auf Facebook: https://www.facebook.com/WIR.Gemeinsam?fref=ts

WIR GEMEINSAM Eggenfelden auf Facebook: https://www.facebook.com/wirgemeinsam.eggenfelden (wir freuen uns über jedes LIKE )

Getreidemilch im Test endlich die perfekte Mischung gefunden!!!!

Wir haben ja schon alles an Getreidemilch selbermachen ausprobiert und aufgrund des Geschmacks und vorallem des Preises waren wir bei selbstgemachter Sojamilch gelandet.

Doch irgendwie kam es dazu, dass wir diese nur noch im Kaffee tranken und höchstens mal zum Kochen verwendeten. Wir nahmen eigentlich gar keine Milch mehr zu uns und die Kinder verweigerten die Selbstgemachte auch nach einiger Zeit konsequent, nichtmal im Müsli wurde getrunken. Woran lags? Nun wir haben immer wieder mal Tetra Packs Soja-Reis-Milch von Alnatura da. Das war unsere Reserve, wenn wir es mal nicht schafften, die Milch selber herzustellen. Tja und die Milch aus dem Tetra Pack schmeckte allen einfach viel besser. Vor allen den Kindern.

So könne das ja nicht weitergehen, dachte ich mir. Es müsse doch möglich sein, den Geschmack ähnlich hinzubekommen. Also hab ich es mal mit Fermentieren probiert, da ja die Tetra Pack Milch fermentiert wird. Das ist sowas von in die Hose gegangen …. egal welches Getreide ich hergenommen hatte, es wurde irgendwie ecklig. Es stank dann nach faulen Eiern oder so, brrrr. Nicht zu empfehlen. (mir ist immer noch ganz schlecht …)

Also hab ich mich mal an Lisas Artikel von Experiment Selbstversorgung gehalten und die Sojabohnen geschält. Ja das ist viel Aufwand, vor allem bei der Menge die wir für unsere Familie brauchen. Aber wenn man die Bohnen über Nacht eingeweicht hat und man diese aus dem Einweichwasser Stück für Stück herausnimmt, geht es dann doch ganz gut. Das ist halt ne Arbeit für den Abend zum DVDs schauen 😉

So sieht die Sojabohnenschale aus:

Schalen der Sojabohnen
Das Ergebnis konnte sich schon sehr gut sehen lassen – der Geschmack war VIEL milder. (wie man Sojamilch herstellt haben wir hier beschrieben https://zumursprungzurueck.com/2013/06/15/soja-im-test-teil-1-sojamilch/Ich habe dann noch mit Zucker gesüßt, denn die natürliche Süße vom Fermentieren fehlt ja leider. Das hat mir aber noch nicht genügt, wollte ich doch den Geschmack vom Alnatura Trink erreichen. Also hab ich flux noch Reismilch hergestellt. Auch nach unserem Rezept  https://zumursprungzurueck.com/2013/05/13/reismilch-mein-fazit-und-rhabarbermarmelade/, nur mit dem Unterschied, dass ich insgesamt nur 5 Tassen – anstatt 7 Tassen Wasser hergenommen habe und den Reis auch vor dem Kochen über Nacht eingeweicht hatte.Den Drink habe ich auch etwas gesüßt (Reismilch pur ist immer noch nicht mein Ding!) und dann einfach 60% Sojamilch mit 40% Reismilch gemischt… und was soll ich sagen

ENDLICH! Geschafft, die Milch schmeckt prrriiiimmmaaaa und wirklich fast so wie die aus dem Tetrapack.

Am nächsten Morgen gabs dann erstmal ne riesige Runde Müsli für alle und auch die Kinder haben die Milch mit Freude getrunken!

Die Kosten Billanz ist hier natürlich noch etwas besser als mit reiner Sojamilch, da Reismlich in der Herstellung etwas günstiger ist. Klar der Zeitaufwand für Beides ist schon um einiges höher, aber meiner Meinung nach rechnet sich die Ersparnis gegenüber dem Aufwand. Na und wenn man für Freunde und Nachbarn gleich noch was mitmacht, lohnt es sich sogar noch mehr!

Viel Spaß beim Nachmachen!

Nie wieder Shampoo – oder wie Kopf und Zähne natürlich sauber bleiben…

…ich bin hin und weg…absolut fasziniert, begeistert und bin mir nun ganz sicher:

Ich kaufe ganz sicher nie wieder Shampoo!

Vor einiger Zeit bin ich auf Shampoo-Seife umgestiegen,  die ich mir bei jemandem bestellt hatte. Für den Körper war ich schon länger auf feste Seife umgestiegen, habe dafür das Seifen gelernt und eigene Olivenölseife hergestellt. Jetzt war meine Shampoo-Seife mal wieder leer und ich wollte auch dies lernen selber herzustellen. Doch wie es der Zufall so will, stieß ich zum wiederholten Male auf Artikel im Internet, die von „Lavaerde“ berichten.

Also rundherum gegoogelt (es hat nix mit dem Vulkan zu tun, sondern ist marokanische Erde) und viele Berichte gelesen, die fast nur Positives zu berichten hatten. Auch unsere Freunde von Experiment Selbstversorgung haben schon darüber geschrieben.
http://experimentselbstversorgung.net/von-kopf-bis-fuss/

Also fix Lavaerde gekauft und ausprobiert.
Für meine Haarlänge habe ich 2 gehäufte Teelöffel mit ca. der doppelten Menge Wasser und einem Teelöffel Olivenöl gemischt. (Olivenöl lass ich mittlerweile weg, wird zu fettig, wenn ihr trockenes Haar habt, erstmal ein paar wenige Tropfen probieren) So das eine schöne cremige Masse entstand. Kurz „quellen“ lassen und ab damit in die Dusche. In der Dusche dann die nassen Haare komplett damit einmassieren (ich hab festgestellt, dass das einmassieren echt wichtig istm damit das Fett weg geht), bis auf die Kopfhaut. Gut einwirken lassen und dann gründlich ausspülen.
Allein die Massage fand ich schon wunderbar, aber das Ausspülen das war wirklich der Hit. Meine Haare waren butterweich! Danach hab ich dann noch ne Apfelessig-Spülung drauf, ausgewaschen und was soll ich sagen: Nach dem Fönen wunderbar weiche, nicht fettige Hare, die sich perfekt kämmen ließen.

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Die Lavaerde bescherrt mir schönere Haare, als Shampoo und Seife und ist auch noch ein absolut natürlicher Rohstoff. Ich bin begeistert. Klar kann man sich darüber streiten, ob es ökokorrekt ist, dass er aus Marokko kommt aber ich bin überzeugt es ist ökokorrekter als jedes Shampoo mit den vielen Inhaltsstoffen und zudem stehe ich einfach auf saubere Haare (nicht waschen wär also nicht mein Ding). Auch ein Vorteil, dass – nach mindestens 2 Wochen Anwendung – die Haare viel weniger gewaschen werden müssen.

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Die Kosten-Nutzen-Billanz

Ich habe 1kg Lavaerde von Logona für 19€ gekauft. Für eine Waschladung benötige ich ca. 14gr Lavaerde.  Die Haarwäsche kostet mich somit ca 26 cent, 1-2 cent mehr wenn ich Öl hinzugebe, was kein Muss ist und sich eher bei trockenem Haar empfiehlt.
Im Grunde kann ich mit 1kg Lavaerde 71 mal die Haare waschen – was wenn man dies 1x die Woche macht,  hält diese dann somit 71 Wochen lang – also ca. 1,25 Jahre 😉 Irgendwie sagt mir mein Gefühl, dass ich in 1,25 Jahren für ein Ökoshampoo (oder mehre Shampoos!) mehr als nur 19€ ausgeben würde.
Die Lavaerde überzeugt also auch hier total!

und weils so schön ist, hab ich noch Zahnpasta mit Lavaerde hergestellt, gefunden in diesem Blog:
http://langsamerleben.wordpress.com/2013/05/21/zahnpasta-selber-machen/

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Ich hab es genau wie dort angegeben hersgestellt. Die Zahnpasta ist nicht so schlimm wie ich dachte, also man kann sie gut nutzen und nach dem Putzen sind die Zähne wirklich prima sauber. Die Haltbarkeit werde ich versuchen zu verlängern, indem ich etwas Graipfruitkernextrakt dazugebe, ich schreib Euch dann mal, ob es geklappt hat. Also werden wir auch keine Zahnpasta mehr kaufen. Die Selbst gemachte ist viel günstiger, genauso gesund wie die Weleda und man kann den Geschmack variieren.

Viel Spaß beim Matschen 😉

 

Mittlerweile haben wir eine noch bessere Alternative gefunden: https://zumursprungzurueck.com/2015/02/23/nie-wieder-shampoo-teil-2-oder-natron-ein-alleskonner/

Selbstgenähtes zum Verschenken..

Gerade zur Weihnachtszeit weiß manch einer oft nicht, was er verschenken kann.
Die Idee kam mir dan Letztens, als wir den ekligen Duftbaum aus unserem Auto schmissen und ich beschloss, ein eigenes Duftsäckchen herzustellen. Warum nicht gleich mehr machen, in einer besonderen Form und die dann verschenken? Und wenn schon Duftsäckchen fürs Auto, warum nicht auch gleich Duftsäkchen für die Kinder für den besseren Schlaf und Kirschkernkissen zum Aufwärmen?

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Eine liebe Freundin tat sich mit mir zusammen und so war sie geboren, die Idee unserer Duft-Monsterchen 🙂 Es sollte ja was Besonderes sein 😉
Also haben wir nicht nur welche für uns und zum Verschenken genäht, sondern auch gleich einige mehr zum Vertauschen.

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Die Form des Monsters ist ziemlich freihand gezeichnet, ähneln bereits existierenden Monstervorlagen leicht, aber sind doch so anders, dass sie keiner Genehmigung/Copyright unterliegen. Wenn man sich ein Monster oder eine andere Figur zeichnet, immer 1cm Nahtzugabe dazugeben und los kann es gehen: an drei Seiten mit der Maschine zunähen, danach nach belieben befüllen und die letzte Seite per Handnaht schließen. Wer mag kann die Stoffe vorher mit Gesichtern usw verzieren.

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Befüllt haben wir das ganze mit einer Mischung aus Dinkelspelz, getrockneten Kräutern und ätherischem Öl. Die Kirschkernkissen natürlich nur mit Kirschkernen. Lasst Eurer Fantasie bei Form/Figuren der Sackerl und auch bei der Mischung des Inhalts freien Lauf. Kirschkerne und Dinkelspelz haben wir 5kg für 10 Euro erhalten, wobei der Dinkelspelz jetzt nochmal weit günstiger wird, ein Direktlieferant verhandelt gerade mit uns. Man muss nur Fragen.

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Viel Spaß beim Nähen!