Nie wieder Shampoo Teil 2 oder „Natron ein Alleskönner“

Vor über einem Jahr berichtete ich auf unserem Blog bezüglich eines Shampoo-Ersatzes: https://zumursprungzurueck.com/2013/12/17/nie-wieder-shampoo-oder-wie-kopf-und-zahne-naturlich-sauber-bleiben/
Mein Erfahrungen mit Lavaerde waren durchweg gut, aber nicht bei jedem der Mitleser schlug es so erfolgreich an. Also machte ich mich nun vor Kurzem wieder ans Ausprobieren von verschiedenen Alternativen.
Hängen geblieben bin ich zum einen bei selbstgemachter Shampoo-Seife. Diese kann man – wie auch Seife zum Händewaschen – selber sieden und je nach Rezeptur ist sie genauso erfolgreich wie „herkömmliches“ Shampoo.
Doch ich dachte mir, es müsse doch auch möglich sein, Shampoo / oder eine Alternative mit weniger Einsatz herstellen zu können, denn Seife sieden ist schon eine etwas aufwendigere und ja auch nicht komplett ungefährliche Prozedur.
Also machte ich mich aufgrund einiger Hinweise durch Kommentare unserer Blogleser auf die Recherche und fand es schließlich – die meiner Meinung nach – UNSCHLAGBARE Alternative.
Die Alternative, die schnell und Problemlos hergestellt ist, die gesund ist und das Haar nach der Wäsche weder fettig, noch strohig und vor allem gewaschen und glänzend wirken lässt:

NATRON

Die Lösung für das Haar herzustellen, ist ganz einfach:
Man nehme 250 ml warmen Wasser, nicht mehr als 50 Grad! und vermenge dies mit 2 Eßlöffel Natron.
Gemeint ist hier im Übrigen das Natron, welches auch als Backnatron oder Kaisernatron bekannt ist (Natriumhydrogenkarbonat).
Das Ganze muss etwas länger umgerührt werden und wird dann beim Duschen einfach ins Haar gegossen und etwas einmassiert. Es ist flüssig und schäumt nicht, was für den ein oder anderen etwas gewöhnungsbedürftig sein kann.
Danach wäscht man es aus und spült unbedingt mit saurer Rinse nach. Denn ohne saure Rinse würden die Haare nun total strohig werden.
Rinse stelle ich her, indem ich auf 1 Liter Wasser einfach 2 Esslöffel Apfelessig gebe, gut mische und davon nach Gefühl einiges ins Haar einarbeite.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: die Haare sind weich, einfach kämmbar, sehr sauber, glänzen und es ist kein fettiger Ansatz mehr zu erkennen.

Natürlich kann die Menge auch variiert werden, probiert es doch einfach aus.

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Wie sieht es aber nun mit der Kosten-Bilanz aus?
Wie immer ausgezeichnet:

 

Kosten-Bilanz:
Natron kann man online für 12 Euro inklusive Porto im 5 Liter Eimer erwerben.
Dies macht auch Sinn, da es noch in vielen weiteren Bereichen eingesetzt werden kann.
2 Esslöffel Natron haben ein Gewicht von ca. 20 Gramm (grob geschätzt), umgerechnet sind dies somit Kosten von 4,8 Cent plus 0,02 Cent für Wasser und Strom, gleich 5 Cent.
Ein Naturprodukt von Alverde kostet ca 2,75€, reicht ca 30 Haarwäschen lang, womit die Haarwäsche bei umgerechnet 9,1 Cent liegt.
Fazit
Somit wäre hier das selbstgemachte „Shampoo“ nicht nur gesünder, sondern auch günstiger.
Klar bei der Menge keine riesige Ersparnis, aber darauf kommt es uns ja nicht an!
Somit ist diese Variante günstiger, als mit Lavaerde zu waschen, macht weit weniger Schweinerei und dürfte auch im ökologischen Sinne vorteilhafter sein!

 

Mit Natron kann man übrigens noch weit mehr anstellen. Wir werden die kommende Zeit nun alle Möglichkeiten ausprobieren und darüber berichten!
Ein Möglichkeit ist es mit Natron ein Deo herzustellen.

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Rezept Deo:
100ml abgekochtes und wieder abgekühltes Wasser mit 2 Teelöffel Natron und ätherischem Öl, wie z.B. Teebaumöl und Limettenöl mischen. In einen Zerstäuber geben und fertig.
Einfach, gesund und wirkt wirklich prima.

 

Viel Spaß beim Nachmachen und wir freuen uns über Eure Erfahrungen!

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Unser „unsichtbares Dorf“ wächst immer weiter….

Fast täglich werden wir mit Fragen „bombadiert“: Wie macht ihr das? Wie geht das nur?

Fünf Kinder … Pflegefamilie … Job … Studium ….großes Haus … Tiere ….Selbstversorgung mit Garten…vieles selber machen … Tauschkreisleitung … Engagement für soziale Projekte….
Oft schlägt uns Bewunderung entgegen und man kann es kaum glauben, wie das gehen kann.
Und da wird es doch mal Zeit, zu sagen, dass wir keine Wundermenschen sind, dass wir so Besonderes nicht leisten…wir sind vor allem eines:

WIR SIND NICHT ALLEIN!

Wir leben in einer unheimlich großen und stetig wachsenden Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft, die sich über viele Kilometer erstreckt und doch schon etwas ist, wie ein Teil unserer Familie. Diese Gemeinschaft ist füreinander da, unterstützt sich gegenseitig und somit muss niemand! wirklich niemand, alles alleine machen!

Angefangen hat es neben schon bestehenden Freundschaften vor einem Jahr mit der Gründung unserer Tauschkreisgruppe hier in der Region:
WIR GEMEINSAM (www.wirgemeinsam.net) gibt es seit bereits 8 Jahren und wurde in Ried gegründet, breitete sich vor allem in Österreich von Linz bis Braunau aus und ist nun seit gut 2 Jahren in Deutschland vertreten, so in Passau, Simbach, Eggenfelden, Rotthalmünster und Altötting/Mühldorf. Es ist eine Idee, die so wundervoll ist, dass bereits 26 WIR GEMEINSAM Regionalgruppen existieren, die untereinander mit über 2000 Mitgliedern tauschen können.
Doch es ist nicht nur ein Tauschkreis, sondern es ist aktive Nachbarschaftshilfe, die dort gelebt wird. Man findet Hilfe bei Dingen, die einem nicht so liegen, oder die einem zu viel sind und man kann genau das anbieten, was man gerne tut.
Im letzten Jahr haben nun fast 60 Mitglieder zu uns gefunden und der Austausch ist aktiv und rege. So haben wir uns mit vielen Menschen angenähert, Freundschaften sind entstanden und eben eine lebendige Nachbarschaft.
Auch diese Menschen haben Teil daran, dass wir alle und auch sie ihren Weg gehen können. Hilfe erhalten wir z.B. indem immer wieder eine liebe Dame zu uns kommt und bei der Wäsche hilft und auch im Haushalt bekommen wir ab und an Unterstützung. Renovieren oder bauen wir wieder etwas, passiert dies nicht mehr alleine, sondern meist mit 2-3 fleissigen Helfern aus dem Freundeskreis oder unserem „unsichtbaren“ Dorf. Es macht einfach mehr Spaß, man arbeitet schneller und kann sich dabei toll austauschen. Im Gegenzug können wir dann bei den Dingen helfen, die uns liegen. Fahrdienst z.B. übernehmen, Babysitten oder vorallem bei allem rund um das Thema Garten Unterstützung anbieten.

Selbstversorgung heißt NICHT, alles alleine zu tun! Selbstversorgung heißt auch, sich zu vernetzen und sich auszutauschen. Warum sollte ich Getreide anbauen, wenn unser lieber Freund das schon tut? Wenn wir dies bei ihm ertauschen können und ihm dafür beim Bauen seines Zaunes helfen? Warum sollte meine Bekannte sich ein teures Gewächshaus kaufen, wenn sie einen Platz in unserem Gewächshaus haben kann, welches in wenigen Wochen aufgestellt wird?
Nur so kann es funktionieren: selber machen, was man gerne tut. Selber pflanzen, was eben auch Sinn macht und die anderen Dinge durch einen Austausch in der Nachbarschaft, im Freundeskreis oder Tauschkreis dazuerhalten.
So ist es dann auch kein Problem, wenn mal alle Babysitter ausfallen oder man krank ist. Es ist jemand da, der gerne einspringt, so wie wir es selber auch tun.
Gemeinschaft muss nicht heißen, auf einem Hof gemeinsam zu wohnen. Gemeinschaft kann auch über einige Kilometer verstreut sehr gut funktionieren – das haben wir nun das komplette letzte Jahr erfahren dürfen.
Diese Gemeinschaft hat uns sogar unser Gartenjahr gerettet, denn als uns durch mangelnde Urlaubsbetreuung gut 600 Pflanzen eingingen, hat diese Gemeinschaft zusammengehalten und uns eine große Vielfalt an Pflanzen vorbeigebracht. Das Ergebnis war nicht nur eine großartige Ernte, sondern weit mehr Arten im Garten, als wir sie vorher hatten.

Und dieses „unsichtbare Dorf“ wächst nun immer weiter. Der Tauschkreis bekommt wöchentlich Zuwachs, aber auch weitere Ideen entstehen. So entsteht auf unserem Hektar Grund nun schon ein kleiner Gemeinschafts-Garten. Ein befreundetes älteres Ehepaar wird ab sofort mit uns zusammen dort garteln und sich selber versorgen. Gemeinsam gehts einfach besser. Eine liebe Bekannte bekommt einen Platz im Gewächshaus und es wäre Platz für noch 2,3 Leute 😉
Kommendes Jahr 2016 wird das nächste Projekt dann ein Gemeinschaftsgarten mitten in Eggenfelden sein. Ein Garten für Tauschkreismitglieder, aber auch und vielleicht sogar vorallem für alle Städter, die keinen Garten besitzen….

Weiterhin finden sich gerade einige Menschen zusammen, die in der Region ein Repair-Cafe initiieren wollen. Das wird klasse, wenn man seine Geräte und Gegenstände reparieren lassen kann, anstatt sie wegzuwerfen.

Ihr sehr, dies alles funktioniert nur, weil wir in einer tollen Gemeinschaft leben. Wir als Familie unterstützen uns schon sehr intensiv, indem ich mich um das nötige Einkommen kümmere, nebenbei studiere und mein Mann dafür derzeit mit  Leib und Seele Hausmann ist, sich um die Kids kümmert und im Garten werkelt. Aber eben nicht allein, sondern mit vielen tollen Menschen……
nur so ist der Weg für viele weitere Ideen und Projekte geebnet, den wir alle dann mit viel Kraft gehen können!

weitere Infos über den Tauschkreis:
Beitrag im BR: http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/geld-und-leben/nachbarschaftshilfe-100.html
In der Lokal-Presse: http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/eggenfelden/1592911_Sieben-Umzuege-und-viel-Marmelade.html
Im Netz: http://www.wirgemeinsam.net

Die letzten Züge des Winters nutzen….

…manch einem kommt der Winter jetzt schon sehr lange vor.

Vor allem nachdem letztes Jahr, genau an diesem Tag, schon der Frühling Einzug erhalten hatte. Mitte Februar 2014 war der Schnee schon lange fort (oder er war erst gar nicht gekommen) und Wiesen und Felder waren schon voller Leben.

Doch es hat schon seinen Sinn, dass nicht jedes Jahr dem anderen gleicht und so hat es immer auch etwas Gutes, wenn die Ruhezeit der kalten Jahreszeit noch etwas länger andauert. Gönnen wir uns doch noch etwas mehr Pause, bevor im Frühling die Aktivität wieder in den Vordergrund rückt, gerade unser Körper wird es uns danken.

Und wer so – wie ich 😉 – die Füße so gar nicht ruhig halten kann, kann sich ja Dingen widmen, die man zur warmen Zeit eher vernachlässigen würde.

Wir gehen daher in diesem Jahr verschiedene Projekte an. Zum Beispiel ziehen wir in 2 Wochen in unser Dachbodenzimmer eine zusätzliche Wand ein. So entstehen ein Jugendzimmer auf der einen und ein Studier- und Arbeitszimmer auf der anderen Seite. Denn im März beginnt für mich ein neuer Abschnitt mit einem Teilzeitstudium zur sozialen Arbeit, während Andi nun sein Permakultur Design Zertifikat machen wird und sich mit den Kindern komplett dem Garten bzw. dem Ausbau der Selbstversorgung widmet. Irre wie sich in den letzten zwei Jahren alles geändert hat und wir von Unternehmern nun zu Menschen wurden, die sich ganz einem „menschlichen“ und möglichst nachhaltigem Leben verschrieben haben, wo man füreinander da ist, Mitgefühl und Einsatz zeigt und das tut, was einen wirklich absolut erfüllt. Bei uns ist das die Verbundenheit mit der Natur, die Selbstversorgung und die Arbeit und das Leben mit Kindern. Jetzt fehlt nur noch für mich der passende Job im sozialen Bereich mit Kids. Und ich weiß es gibt ihn da draußen, diesen einen der perfekt zu mir passt und wo ich gebraucht werde und etwas bewirken kann.

Die ruhige Zeit kann man also zum einen wunderbar nutzen, um Dinge im Haus zu erledigen (wer mag im Frühling schon innen werken) und andererseits um zu sich zu finden. Sich bewusst zu werden, was man will und was man braucht. Sich neu ausrichten in allen Belangen, sei es in Familie, Beruf oder Freundschaft.

Und natürlich können wir die Zeit auch nutzen, um Pläne zu schmieden. Zum Beispiel für das neue Gartenjahr. Andi plant gerade, was er wann auf unserem Hektar großen Grundstück anbauen wird. Weitere Beete kommen dazu, Bäume und ein 100qm Gewächshaus. Vielleicht ein Rosengarten, ganz sicher aber ein Teichsystem und vieles mehr.

Ich dagegen plane, was ich dieses Jahr an neuen Heilkräutern kennenlernen werde. Wo ich sie finde, wie sie wirken und dann werde ich wieder das ganze Jahr über Tees, Tinkturen, Salben und Öle herstellen. Das ist mein großes Hobby und unsere Hausapotheke ist schon fast perfekt ausgestattet.

Wir freuen uns auf den Frühling und das ganze folgende Jahr – aber wir genießen auch noch die Ruhe der letzten Züge des Winters.

Und „raus“ in die Natur kann man ja trotzdem und buddeln geht auch schon, wie unser jüngster Spross heut wieder gezeigt hat 🙂

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Schnell, süß, lecker, vegan…

Das Kuchen backen ist mir das letzte halbe Jahr so gründlich vergangen.
Mit Großfamilie, ab und an Pflegekindern, einem eigenen 1-jährigen Racker unter den Kindern und dann der Arbeit rund um Haus, Garten, Selbermachen und Job – da blieb für Kuchen und Süßkram keine Zeit mehr. Zumal Kuchen im Speiseplan kein MUSS darstellt und bei gesunder Ernährung getrost weggelassen werden kann. Die Prioritäten lagen somit aus Zeit- und Lustgründen einfach woanders.
Dennoch: Da kündigt sich hier und da auch mal Besuch an und da fehlt er irgendwie der Kuchen. Klar, mal gabs Obst und „Fertigkekse“ oder uns wurde über den Tauschkreise ein Kuchen gebacken – aber das ist dennoch nicht das Selbe.

Also habe ich mal wieder herumprobiert und tatsächlich etwas gefunden, was schnell geht, süß, lecker, vegan UND natürlich güstig ist 😉
Etwas, was sich nach belieben variieren lässt und somit immer etwas anders schmeckt….
Das ganze nennt sich: CRUMBLE und kommt wie man unschwer erkennen kann aus dem englischsprachigen Raum. Berühmt ist der Apfelcrumble, aber natürlich lässt es sich mit wirklich jedem anderen Obst variieren.

Hier nun das Crumble Grundrezept:
Obst (kann auch gern gemischt sein und es ist egal ob süß oder säuerliches Obst!)
Vollkornmehl
Butter (Alsan)
Zucker

Mengenangaben gibt es hier nicht, denn man kann total frei nach Gefühl zusammen stellen und man kann dabei nix falsch machen.
Man nehme eine Auflaufform und befülle diese mit geschnittenen Obst, der Boden darf dabei gut bedeckt sein.
Aus dem frisch gemahlenen Mehl, der Butter (klein geschnitten) und dem Zucker knetet man mit den Händeln Streusel zusammen. Ideal ist es, wen das ganze etwas bröselig ist. Zucker dabei je nach Geschmack, über das Obst streuseln.
Dann kommt die Form für 25 Minuten bei 170 Grad in den Ofen: Fertig!

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Hört sich langweilig an, ist aber echt ein Geschmackserlebnis und natürlich kann man da noch einiges hinzufügen:
Zum Beispiel kann man in die Streusel noch gemahlene Nüsse oder Mandeln hineinkneten – oder man gibt leckere Gewürze wie Vanille, Zimt und Kakao hinzu.
Geschmacklich macht es dann natürlich einen Unterschied, welches Obst verwendet wird und so schmeckt Beerenobst natürlich anders als Äpfel, Birnen oder Rabarbar.
Oder man beträufelt das Obst noch mit selbstgemachten Sirup, bzw bei der Erwachsenenvariante mit Likör 😉 Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und die Zubereitung dauert (sofern nicht entkernt werden muss) nicht mehr als 5 Minuten!
Die Kostenbilanz

Die Kosten sind auch gering: wenn wir eine große! Auflaufform füllen (diese reicht für Kaffee und Kuchen bei 8 Personen!), benötigen wir 250 gr Alsan (1,20€), ca 400 gr Mehl (50 cent) und 150 gr Zucker (1 Euro): Die Ausgaben liegen hiermit bei nur 34  cent PRO Person!
Viel Spaß und guten Appetit!

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SüßLupinen im Test Teil 1 – Lupinenkaffee selbst gemacht

Einen Sack SüßLupinen habe ich geschenkt bekommt – 25kg – Wahnsinn!

SüßLupinen sind ein sehr wertvoller Eiweißlieferant, weiterhin reich an Eisen und vielen anderen wertvollen Inhaltsstoffen. Hier ein Interessanter Artikel darüber:
http://www.ugb.de/lupinen-suesslupinen/suesslupinen-fleischersatz-aus-lupinen/

SüßLupinen können sehr einfach auch selber angebaut werden. Aber wie verarbeitet man die Bohnen dann? Darüber findet man im großen WWW kaum einen Hinweis.
Also habe ich es gewagt, den großen Selbstversuch.
Irgendwo gab es den Hinweis: ähnlich verarbeiten wie Sojabohnen….. also hab ich jetzt mal eine Runde Bohnen eingeweicht. Das Ergebnis dazu seht ihr dann die kommenden Tage. Ich möchte Lupinenmilch, Lupinenmehl, Lupinentofu usw. ausprobieren. Wir werden sehen ob es schmeckt und funktioniert.

Was aber heute bereits prima funktioniert hat, ist das Herstellen von LupinenKAFFEE!

Lupinenkaffee Rezept
Man nehme dazu eine Handvoll SüßLupinen (ich nehm an, frisch schmeckt es am Besten, daher stell ich nicht auf Vorrat her!), gebe diese in eine beschichtete Pfanne und röste diese ca. 3-4 Minuten gut an.
Schwarz werden sollten sie nicht, aber schön braun. Während dem Rösten springen die Bohnen ein wenig auf – dann sind sie auch schon so gut wie einsatzbereit.
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Danach ab in die Getreidemühle und mahlen. Je feiner es ist, desto intensiver wird dann der Kaffee. Es bietet sich hier vielleicht an, nochmal mit der Kaffeemühle zu mahlen.
Anschließend wird der Lupinenkaffee wie normaler Kaffee zubereitet – in der Maschine, per Hand, oder am leckersten_ Im Espressobereiter.
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Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es schmeckt natürlich nicht total nach Kaffee, aber schon stark in die Richtung. Das Röst-Aroma ist total lecker. Uns schmeckt es weit besser als der Getreidekaffee aus dem Handel!
Und hier die Kosten-Bilanz:
Bio-Lupinen-Kaffee aus dem Laden kosten 500 gr. ca. 5€!
Bio-Lupinen beim Bauern im Großpack liegt das Kilo je nach Region bei ca. 5 Euro oder gar günstiger.
Somit kostet die Herstellung von 500 gr. Lupinenkaffe gerade einmal 2,50€ – man spart also gut 50% und die Herstellung an sich geht wirklich schnell von statten.
Fazit: Lecker, schnell und günstig!

Und bitte beachtet, dass ihr nur die Süßlupinen hernehmt!

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Wir hoffen, dass unsere weitere Experimente mit der Lupine ähnlich ausfallen werden J

Der Status für den Monat Mai ;)

Derzeit könnten wir uns wirklich zerreissen und ich wünschte wirklich der Tag wäre doppelt so lag – natürlich mit doppelt so viel Energiehaushalt.
Ihr bemerkt es wohl daran, dass wir derzeit wahnsinnig selten Blogeinträge schreiben.
Das tut mir leid, wird sich aber sicherlich irgendwann mal wieder ändern. Aber nicht im Moment – es wird wohl beim seltenen Schreiben bleiben. Aufhören werden wir aber sicher nicht – keine Sorge!

Wir sind ja nun derzeit in unserem ersten richtigen Gartenjahr – in Richtung Selbstversorgung. Der ein Hektar große Garten bestand bis zum Februar aus einem Beet, einem kleinen Kastenbeet, einem Kleintiergehege und Wiese – nichts als Wiese.
Die letzten 3 Monate verbrachten wir also viele Stunden täglich draußen, um die Wiese nach und nach urbar zu machen. Noch sind wir WEIT davon entfernt damit fertig zu sein, oder gar in die Nähe der Selbstversorgung zu kommen – aber wir sind auf einem guten Weg.
Das Kleintiergehege wurde zu einem Gewächshaus umgebaut.

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Es kamen bisher ein großes Frühbeet und 4 sehr große weitere Beete dazu.

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Außerdem wurde der Spielbereich für die Kinder gebaut mit großem Sandkasten, Bettlaken-Tippi, Weidentippi, einem Spielhaus aus Recycling Material, Schaukel usw.2014-05-24 15.29.15_Bildgröße ändern

 

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Auch gibt es bei uns wieder Tiere: Es sind Laufenten eingezogen, die woanders nicht mehr erwünscht waren. Bei uns dürfen Sie derzeit gut einen halben Hektar Wiese Schneckenfrei halten und sie sind wirklich tolle Tiere. Und dankbar. Sie springen einem sogar auf den Schoss …..
Die Eier werden bei uns verwertet, auch wenn wir fast vegan leben, da wir keinen Nachwuchs und somit weiteres Leid erzeugen wollen.
Auch haben wir wieder ein großes Gehege gebaut- für Kaninchen. Ab Herbst werden hier Notfalltiere aufgenommen, aufgepäppelt und dann in artgerechte Haltung weiter vermittelt. Wir wollen und können nicht ohne Tiere leben und haben somit unseren Kompromiss geschlossen eben die Tiere auzunehmen, die woanders unerwünscht waren, denen es nicht gut ging.

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Ein Bienenhotel haben wir auch gebaut und tatsächlich sind schon die ersten Bewohner anzutreffen. Das freut uns natürlich riesig, ebenso, wie Eidechsen und Blindschleichen die zu HAUF in den Totholzhaufen und der neuen Benjes Hecke hausen.

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Vieles weiteres ist geplant, wie Hecken, Sträucher und Bäume pflanzen. Platz genug ist ja. Aber alles nach und nach- genauso wie 2 Teiche (einer für uns und einer für die Enten) oder der gewünschte Lehmbackofen braucht alles seine Zeit …
Neben diesem riesigen Projekt gehe ich nun auch halbtags arbeiten. Ich habe den perfekten Job in einem Laden mit regionaler und Bioware gefunden. Ein toller ausgleich zum trubeligen Leben mit meinen tollen 5 Kindern daheim. Und die Miete will ja auch trotz Selbstversorgung bezahlt werden.
Und die Kinder? Ja die sind mitten drinnen. Der Große etwas weniger. Mit fast 14 hat man gerade andere Interessen. Die anderen vier Kinder aber dafür umso mehr und vorallem der Kleinste ist bei Papa immer mit dabei. Meistens im Tragesack auf dem Rücken, denn so kann man wunderbar im Garten arbeiten, Sensen und Pflanzen. Ein richter Naturbursche eben 😉 Am liebsten isst er Sand und Erde *g*

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Und zu Guter letzt ist da dann auch noch der Tauschkreis, die Nachbarschaftshilfe, die wir in der Region aufgebaut haben…innerhalb von nur 3 Monaten fast 50 Mitglieder – das braucht auch Betreuungszeit. Aber ich mache das gern. Das ist für mich ein total erfüllender Lebensinhalt geworden. Mit vielen wunderbaren Menschen, wo sich Freundschaften entwickeln und man mittlerweile bei vielen schon ganz ohne Tauschscheine füreinander da ist.
Da haben wir auch gerade Besuchvom BR gehabt, wer mal schauen mag:
http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/nachbarn/geld-und-leben-nachbarschaftshilfe-100.html

 

Ihr sehr, wirklich viel zu tun. Ja oft frag ich mich, wo der Tag hin ist, ich wollte doch noch soooo viel machen.
Aber überfordert oder zu viel? Nein das ist es auf keinen Fall. Wir haben uns unser Leben ja so hingebastelt, weil wir es so wollen und wir sind überglücklich damit. Wir würden es immer wieder so machen und so lange ich mehrmals am Tag sagen kann: DANKE dass es uns so gut geht, ist ja auch wirklich alles bestens 🙂 Wir haben uns unser Glück nun selber geschmiedet sagt meine Freundin immer zu mir und sie hat Recht, denn was wir gerade tun, ob mit mal mehr oder weniger Stress ist Lebensfreude pur und genau das was wir wollen!
Das Leben in und mit der NAtur und all diesen wunderbaren Menschen um uns herum gefällt uns und daher werden wir sicher einiges davon in Zukunft wieder mit Euch teilen.

Vielleicht lässt sich der ein oder andere ja inspirieren…..

Der Tag des Dankes – was mal gesagt werden muss!

Schon lange möchte ich einmal einen „Brief“ an meine Freunde schreiben, an meine Bekannten und Wegbegleiter. Einen Brief, der ihnen sagt, wie froh wir sind sie getroffen zu haben, wie froh wir sind, dass sie Teil unseres Lebens sind, wie toll es ist, dass sie da sind – einfach mal ein DANKE. Denn wir finden, dass sagt man viel zu selten, man teilt seinen Mitmenschen zu selten mit, was toll ist, worum man dankbar ist. Das sollte doch genauso dazugehören, wie zu sagen, wenn mal etwas nicht passt.
Natürlich sprechen wir auch direkt mit unseren Freunden und teilen ihnen mit, was wir empfinden.
Allerdings sind sie ein so großer Teil unseres Wandels und wirklich auf wunderbarste Weise für uns da gewesen, dass es nun an der Zeit ist, es mal in alle Welt hinauszuschreien!
DANKE dass ihr so für uns da seid.

(Die Reihenfolge der Namen hat keine Wertigkeit, sondern wurde beliebig herunter geschrieben!).

Danke an Hanne und Anton für Euer offenes Ohr, nach unserer großen Krise letztes Jahr, danke für den tollen Zuspruch und Eure tiefe Freundschaft, die uns bei Euch immer heimisch fühlen lässt.
Danke an Mary, die Du eine zweite Oma für unsere Kinder geworden bist und danke für Deine ehrliche offene Art und Deine bedingungslose Hilfe, die keine Gegenhilfe erwartet.
Danke an Heike, die Du uns eine große mentale Stütze warst, uns positiv nach vorne hast blicken lassen und immer ein offenes Ohr für uns hast. Wir lieben es, Zeit mit Dir zu verbringen!
Danke an Guido, dass Du in unser Leben getreten bist, für Deine lockere Art und für die Freundschaft, die sich gerade mit Andi entwickelt, das tut ihm sooo gut.
Danke an Michael und Lisa, dass wir eine so tiefe Freundschaft führen. Ihr ward einer der größten Antriebe für unser ökologisch, selbstbestimmtes Leben. Wir lieben die Diskurse mit Euch und freuen uns auf unsere vierteljährlichen Treffen! Ihr seid Familie für uns!
Danke an Lara, dass Du so stark bist und die Vergangenheit hinter Dir lassen konntest, danke dafür dass Du ein großes Herz hast und verzeihen kannst und danke für die unkomplizierte enge Freundschaft, die wir nun haben.
Danke Siegi für Deine offene und direkte Art, für die tollen stundenlangen Gespräche – nicht jeder kann sagen was er denkt und das wertschätzen wir unendlich!
Danke an Andi und Anja für unsere tolle gemeinsame Entwicklung in der Region, für die ehrliche Freundschaft mit Power und Rückgrat, wir freuen uns auf das was da noch kommt!
Danke an Bettina für das jahrelange Engagement in unsere Freundschaft, Du hast uns so wahnsinnig intensiv unterstützt, dass Dir eigentlich schon ein solcher Artikel allein gebührt. Was Du für unsere Familie geleistet hast, ist nicht in Worte zu fassen. Toll dass es Dich gibt!
Danke an Maria und Richard für Eure Geduld und dafür dass ihr mit unserem Lebenswandel kein Problem habt. Wir fühlen uns hier mittlerweile so tief verbunden mit Haus und Garten, dass wir uns vorstellen können, hier alt zu werden….
Danke Franka für den tollen Kontakt und unsere bereichernde Treffen – es hat uns als Familie enorm geholfen und den Horizont erweitert, Euch als tolle Familie zu sehen. Wir haben viel von Euch gelernt.
Danke Erna und Georg für die tollen Einsätze und Tauschmöglichkeiten, die wir im Sommer und Herbst bei Euch haben durften. Wir sind sicher, dass ihr mehr gegeben habt, als von uns erhalten und das hat uns in dieser Zeit sehr geholfen.
Danke an Gerhard und Manfred für Euer gemeinsames Engagement bei unseren mittlerweile mindestens 2 wöchentlichen Spieletreffen. Dieses Hobby ist uns sehr wichtig und es klappt nur mit Menschen um uns herum wie Euch! Wir haben viel Spaß mit Euch allen!
Danke an Kerstin für Deine regelmäßigen Gaben. Wir wertschätzen das enorm und hoffen, dass wir auch Dir etwas Gutes tun können.
Danke an Marion dass Du in unser Leben getreten bist. Wir lieben Deine lebendige lockere und ehrliche Art und genießen es, sehr so oft mit Dir zusammen zu sein. Danke für Deine Freundschaft.
Danke Nicole für Dein Engagement auch über diese vielen Kilometer hinweg. Wir kennen uns nun schon so viele Jahre, das ist echt toll.
Danke an Pamela für die tiefe Verbundenheit und Freundschaft sogar über die Weltkugel hinweg. Wir hoffen sehr, dass wir uns dieses Jahr wieder in die Arme schließen dürfen. Du bist Teil unserer Familie!
Danke an Tobias für Deine Grandiose Idee. Sie ist ein Teil unseres Lebens geworden und hilft so vielen die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Danke an Marie und Andreas, dass wir nach so vielen Jahren noch beisammen sind. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit tollen Gesprächen.
Danke an unsere Eltern und Papa, dass ihr für uns da seid und uns nicht nur nehmt, wie wir sind, sondern uns sogar mit Worten und Taten toll unterstützt. Familie ist soooo wichtig!

Danke an Euch alle, dass ihr über all die Jahre immer für uns da gewesen seid, unsere Veränderungen immer wohlwollend begleitet habt und uns tolle Zuhörer ward. Eure Hilfe gerade im letzten Jahr schätzen wir unendlich und sie war ein Grund dafür, dass es uns so schnell nun so gut geht. Ihr habt dazu beigetragen, dass wir uns nicht vergraben haben, sondern unser Leben in die Hand genommen haben und nun endlich das tun, was wir immer tun wollten. Das Leben ist wunderbar, macht Spaß, wir sind unendlich glücklich und IHR habt alle dazu beigetragen.
DANKE

(und danke an jeden, den wir vielleicht vergessen haben …)