Die letzten Züge des Winters nutzen….

…manch einem kommt der Winter jetzt schon sehr lange vor.

Vor allem nachdem letztes Jahr, genau an diesem Tag, schon der Frühling Einzug erhalten hatte. Mitte Februar 2014 war der Schnee schon lange fort (oder er war erst gar nicht gekommen) und Wiesen und Felder waren schon voller Leben.

Doch es hat schon seinen Sinn, dass nicht jedes Jahr dem anderen gleicht und so hat es immer auch etwas Gutes, wenn die Ruhezeit der kalten Jahreszeit noch etwas länger andauert. Gönnen wir uns doch noch etwas mehr Pause, bevor im Frühling die Aktivität wieder in den Vordergrund rückt, gerade unser Körper wird es uns danken.

Und wer so – wie ich 😉 – die Füße so gar nicht ruhig halten kann, kann sich ja Dingen widmen, die man zur warmen Zeit eher vernachlässigen würde.

Wir gehen daher in diesem Jahr verschiedene Projekte an. Zum Beispiel ziehen wir in 2 Wochen in unser Dachbodenzimmer eine zusätzliche Wand ein. So entstehen ein Jugendzimmer auf der einen und ein Studier- und Arbeitszimmer auf der anderen Seite. Denn im März beginnt für mich ein neuer Abschnitt mit einem Teilzeitstudium zur sozialen Arbeit, während Andi nun sein Permakultur Design Zertifikat machen wird und sich mit den Kindern komplett dem Garten bzw. dem Ausbau der Selbstversorgung widmet. Irre wie sich in den letzten zwei Jahren alles geändert hat und wir von Unternehmern nun zu Menschen wurden, die sich ganz einem „menschlichen“ und möglichst nachhaltigem Leben verschrieben haben, wo man füreinander da ist, Mitgefühl und Einsatz zeigt und das tut, was einen wirklich absolut erfüllt. Bei uns ist das die Verbundenheit mit der Natur, die Selbstversorgung und die Arbeit und das Leben mit Kindern. Jetzt fehlt nur noch für mich der passende Job im sozialen Bereich mit Kids. Und ich weiß es gibt ihn da draußen, diesen einen der perfekt zu mir passt und wo ich gebraucht werde und etwas bewirken kann.

Die ruhige Zeit kann man also zum einen wunderbar nutzen, um Dinge im Haus zu erledigen (wer mag im Frühling schon innen werken) und andererseits um zu sich zu finden. Sich bewusst zu werden, was man will und was man braucht. Sich neu ausrichten in allen Belangen, sei es in Familie, Beruf oder Freundschaft.

Und natürlich können wir die Zeit auch nutzen, um Pläne zu schmieden. Zum Beispiel für das neue Gartenjahr. Andi plant gerade, was er wann auf unserem Hektar großen Grundstück anbauen wird. Weitere Beete kommen dazu, Bäume und ein 100qm Gewächshaus. Vielleicht ein Rosengarten, ganz sicher aber ein Teichsystem und vieles mehr.

Ich dagegen plane, was ich dieses Jahr an neuen Heilkräutern kennenlernen werde. Wo ich sie finde, wie sie wirken und dann werde ich wieder das ganze Jahr über Tees, Tinkturen, Salben und Öle herstellen. Das ist mein großes Hobby und unsere Hausapotheke ist schon fast perfekt ausgestattet.

Wir freuen uns auf den Frühling und das ganze folgende Jahr – aber wir genießen auch noch die Ruhe der letzten Züge des Winters.

Und „raus“ in die Natur kann man ja trotzdem und buddeln geht auch schon, wie unser jüngster Spross heut wieder gezeigt hat 🙂

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5 Kommentare zu “Die letzten Züge des Winters nutzen….

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