Schnell, süß, lecker, vegan…

Das Kuchen backen ist mir das letzte halbe Jahr so gründlich vergangen.
Mit Großfamilie, ab und an Pflegekindern, einem eigenen 1-jährigen Racker unter den Kindern und dann der Arbeit rund um Haus, Garten, Selbermachen und Job – da blieb für Kuchen und Süßkram keine Zeit mehr. Zumal Kuchen im Speiseplan kein MUSS darstellt und bei gesunder Ernährung getrost weggelassen werden kann. Die Prioritäten lagen somit aus Zeit- und Lustgründen einfach woanders.
Dennoch: Da kündigt sich hier und da auch mal Besuch an und da fehlt er irgendwie der Kuchen. Klar, mal gabs Obst und „Fertigkekse“ oder uns wurde über den Tauschkreise ein Kuchen gebacken – aber das ist dennoch nicht das Selbe.

Also habe ich mal wieder herumprobiert und tatsächlich etwas gefunden, was schnell geht, süß, lecker, vegan UND natürlich güstig ist 😉
Etwas, was sich nach belieben variieren lässt und somit immer etwas anders schmeckt….
Das ganze nennt sich: CRUMBLE und kommt wie man unschwer erkennen kann aus dem englischsprachigen Raum. Berühmt ist der Apfelcrumble, aber natürlich lässt es sich mit wirklich jedem anderen Obst variieren.

Hier nun das Crumble Grundrezept:
Obst (kann auch gern gemischt sein und es ist egal ob süß oder säuerliches Obst!)
Vollkornmehl
Butter (Alsan)
Zucker

Mengenangaben gibt es hier nicht, denn man kann total frei nach Gefühl zusammen stellen und man kann dabei nix falsch machen.
Man nehme eine Auflaufform und befülle diese mit geschnittenen Obst, der Boden darf dabei gut bedeckt sein.
Aus dem frisch gemahlenen Mehl, der Butter (klein geschnitten) und dem Zucker knetet man mit den Händeln Streusel zusammen. Ideal ist es, wen das ganze etwas bröselig ist. Zucker dabei je nach Geschmack, über das Obst streuseln.
Dann kommt die Form für 25 Minuten bei 170 Grad in den Ofen: Fertig!

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Hört sich langweilig an, ist aber echt ein Geschmackserlebnis und natürlich kann man da noch einiges hinzufügen:
Zum Beispiel kann man in die Streusel noch gemahlene Nüsse oder Mandeln hineinkneten – oder man gibt leckere Gewürze wie Vanille, Zimt und Kakao hinzu.
Geschmacklich macht es dann natürlich einen Unterschied, welches Obst verwendet wird und so schmeckt Beerenobst natürlich anders als Äpfel, Birnen oder Rabarbar.
Oder man beträufelt das Obst noch mit selbstgemachten Sirup, bzw bei der Erwachsenenvariante mit Likör 😉 Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und die Zubereitung dauert (sofern nicht entkernt werden muss) nicht mehr als 5 Minuten!
Die Kostenbilanz

Die Kosten sind auch gering: wenn wir eine große! Auflaufform füllen (diese reicht für Kaffee und Kuchen bei 8 Personen!), benötigen wir 250 gr Alsan (1,20€), ca 400 gr Mehl (50 cent) und 150 gr Zucker (1 Euro): Die Ausgaben liegen hiermit bei nur 34  cent PRO Person!
Viel Spaß und guten Appetit!

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9 Kommentare zu “Schnell, süß, lecker, vegan…

  1. Crumble ist ein Standart-„Kuchen“ bei uns – kein Wunder, mein Mann ist Ami. Als Tipp: In den „Teig“ mische ich gerne auch noch Nüsse, Haferflocken, Ölsaaten, was halt so da ist. Und vielleicht noch ein paar Gewürze? Wie ich Lust habe – jedes Mal anders, jedes Mal lecker. 🙂

  2. Soso lecker. Yumm!! Crumble haben wir heuer auch fuer uns entdeckt und er ist auch so wunderbar zur Obstverwertung geeignet.
    Ich glaub morgen ist Crumbletag bei uns 🙂
    Gruss, Christina

  3. Also das Rezept ist toll aber „Crumble“ kennt man hierzulande schon seeeeeeeeehr lange und zwar als Streuselkuchen…

    Wieso immer diese Anglizismen?
    Bist du Engländer?

    • Liebe Katharina,

      wir verwenden Anglizismen wenn diese angebracht sind. In diesem Fall handelt es sich nicht um einen Streuselkuchen, da bei Crumble kein Teig als Unterlage bzw. Boden verwendet wird. Ergo, Crumble ist nicht gleich der typische Streuselkuchen.

      Liebe Grüße
      Andreas

  4. War bei uns der Nachtisch an Weihnachten. Ich mag drei Streusel gerne mit Haferflocken. Für mich ist es vor allem eine gute Möglichkeit unsere vielen Äpfel zu verwerten, da ich rohe Äpfel nicht so gut vertrage.

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