SüßLupinen im Test Teil 1 – Lupinenkaffee selbst gemacht

Einen Sack SüßLupinen habe ich geschenkt bekommt – 25kg – Wahnsinn!

SüßLupinen sind ein sehr wertvoller Eiweißlieferant, weiterhin reich an Eisen und vielen anderen wertvollen Inhaltsstoffen. Hier ein Interessanter Artikel darüber:
http://www.ugb.de/lupinen-suesslupinen/suesslupinen-fleischersatz-aus-lupinen/

SüßLupinen können sehr einfach auch selber angebaut werden. Aber wie verarbeitet man die Bohnen dann? Darüber findet man im großen WWW kaum einen Hinweis.
Also habe ich es gewagt, den großen Selbstversuch.
Irgendwo gab es den Hinweis: ähnlich verarbeiten wie Sojabohnen….. also hab ich jetzt mal eine Runde Bohnen eingeweicht. Das Ergebnis dazu seht ihr dann die kommenden Tage. Ich möchte Lupinenmilch, Lupinenmehl, Lupinentofu usw. ausprobieren. Wir werden sehen ob es schmeckt und funktioniert.

Was aber heute bereits prima funktioniert hat, ist das Herstellen von LupinenKAFFEE!

Lupinenkaffee Rezept
Man nehme dazu eine Handvoll SüßLupinen (ich nehm an, frisch schmeckt es am Besten, daher stell ich nicht auf Vorrat her!), gebe diese in eine beschichtete Pfanne und röste diese ca. 3-4 Minuten gut an.
Schwarz werden sollten sie nicht, aber schön braun. Während dem Rösten springen die Bohnen ein wenig auf – dann sind sie auch schon so gut wie einsatzbereit.
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Danach ab in die Getreidemühle und mahlen. Je feiner es ist, desto intensiver wird dann der Kaffee. Es bietet sich hier vielleicht an, nochmal mit der Kaffeemühle zu mahlen.
Anschließend wird der Lupinenkaffee wie normaler Kaffee zubereitet – in der Maschine, per Hand, oder am leckersten_ Im Espressobereiter.
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Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es schmeckt natürlich nicht total nach Kaffee, aber schon stark in die Richtung. Das Röst-Aroma ist total lecker. Uns schmeckt es weit besser als der Getreidekaffee aus dem Handel!
Und hier die Kosten-Bilanz:
Bio-Lupinen-Kaffee aus dem Laden kosten 500 gr. ca. 5€!
Bio-Lupinen beim Bauern im Großpack liegt das Kilo je nach Region bei ca. 5 Euro oder gar günstiger.
Somit kostet die Herstellung von 500 gr. Lupinenkaffe gerade einmal 2,50€ – man spart also gut 50% und die Herstellung an sich geht wirklich schnell von statten.
Fazit: Lecker, schnell und günstig!

Und bitte beachtet, dass ihr nur die Süßlupinen hernehmt!

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Wir hoffen, dass unsere weitere Experimente mit der Lupine ähnlich ausfallen werden J

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6 Kommentare zu “SüßLupinen im Test Teil 1 – Lupinenkaffee selbst gemacht

  1. … danke sehr für diesen Beitrag ! Ich hatte es erstmals mit Lupresso und Lupinenkaffee in Fertigpackung probiert und war vom Geschmack angenehm überrascht (bestellt hatte ich ihn bei zentrum-der-gesundheit.de) … freue mich auf weiteres über den Lupinen-SelbstanBau … ganz liebe Grüße vontierherzuherz

  2. Hallo!

    Ich bin schon gespannt auf eure Experimente, weil wir auch mit Süßlupinien experimentieren. Ich finde ja soooooo viel findet man nicht im Internet, weil da immer mit Mehl gearbeitet wird. Und das finde ich ist garnicht so leicht zum Herstellen.

    Lupi-Milch habe ich schon gemacht, aber also Lupi-Reis.Milch. Im gegensatz zur Sojamilch muß nicht geschält werden. Ist leider nicht einfrierbar. Eine super schaumig leckere Creme mit Sonnenblumenkernen geht auch.

    Ansonsten verwende ichs gerne bei Käse-überbacken Erstatz rein und als Eiersatz.

    Der Anbau ist naja mau. Wir haben die Pflanzen vorgezogen und ausgesetzt. Viele sind eingegangen. Sie sind nun 20 cm hoch und blühen schon (ich dachte die werden viel viel größer…) mal sehen wie die Samen dann schmcken, da anscheinend die Bitterstoffe rasch wiederkommen….

    hab ich schon gesagt, dass ich gespannt bin?

    lG

    • Hallo Bettina,

      im Moment leider noch nicht. Im Garten ist derzeit so viel zu tun, dass wir für weitere Experimente noch keine Zeit hatten. Das wird aber auf jeden Fall kommen, da wir hier einen großen Sack Süßlupinen stehen haben der zum Einsatz kommen soll.

      Liebe Grüße
      Andreas

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