Unser Garten – Gartenupdate der Erste

Nachdem wir uns in den letzten Wochen hier ziemlich rar gemacht haben, wollen wir nun heute viele Bilder zeigen. Denn der Frühling ist da, der Garten blüht an allen Ecken und wir sind mit viel viel Arbeit rund ums Haus beschäftigt. Bei weitem damit auch noch nicht fertig, denn wir fangen in diesem Jahr nun ja erst so richtig an mit dem Anbau… da wir letztes Jahr schon zu spät dran waren.

Das Gewächshaus steht, die ersten Beete sind hergerichtet bzw. gebuddelt und die ersten Pflanzen wachsen…. sehr selbst ;)

Ja, wir müssen in diesem Jahr viel graben, da wir letztes Jahr nicht mit dem Mulchen der neuen Flächen begonnen haben. Da waren wir einfach noch nicht weit genug. Dieses Jahr gehen wir da mit mehr Planung und sicherlich auch reich an Erfahrung in die Vorbereitung für das kommende Jahr.

Es werden im unteren Bereich unseres Garten´s noch viele weitere Beete, Streuobstwiesen, Wildblumenbereiche, Teiche und mehr Folgen… doch das wird uns noch einige Jahre beschäftigen ;) Ich lasse die Bilder erst einmal unkommentiert so stehen – die sprechen denke ich für sich.

So… jetzt aber mal viele viele Bilder

Kräuter und mehr ;)

 

Wildsalat (Giersch und Co.)

Schnittlauch u. Liebstöckl....

Johannis- und Himbeeren ;)

Teil unterm Apfelbaum

Spielbereich

Salatpflanzen

Tomaten, Paprika, Chilli und Zwiebeln

GW Teil 3

Unsere Schneckenabwehr (2 von insgesamt 8 zukünftigen Laufis)

Tierbereich (weiteres Gehege wird gerade aufgebaut)

Sandkasten (2x3 Meter)

GW Teil 2

Jungpflanzen im GW

Teil d. Grundstücks

Blick in Richtung Haus v. Grundstücksende

Weidentipi u. Kinderbeet

Blick auf Weidentipi am Bach

Kinderbereich

Mein Gewächshaus (8qm für den Anfang)

Sicht auf andere Seite

Beete f. Tomaten u. Zwiebeln etc. weitere folgen

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Intensivbereich - Frühbeet

da geht´s zum großen Garten

Johannisbeeren

DSC_0060 Palettenbeet d. Terasse

 

Bärlauch in der Hecke

Anzuchtstation vorm Haus

Schnittlauch und mehr

Stechpalme

Die Kräuterabteilung im Vorgarten

 

Der Saatzieher – Altes Wissen, neue Landwirtschaft

Hin und wieder möchte ich auch mal interessante Videos auf unserem Blog veröffentlichen, die zu unserem Thema sehr gut passen und für mich persönlich einfach eine Bedeutung haben die ich weitergeben möchte. Bisher haben wir das noch nicht so oft getan. Warum weiß ich auch nicht ;)

Heute möchte ich Euch das Video “Der Saatzieher – Altes Wissen, neue Landwirtschaft” empfehlen. Es handelt sich hierbei um einen Landwirt in Südtirol der nach einer Reise nach Indien begonnen hat den eigenen Hof, dem er zuvor kaum Bedeutung beigemessen hat, nach seinem gut dünken bewirtschaftet. Aus Arbeit wurde Leben, Urlaub, Meditation – wie er selbst sagt.

Seht selbt:

Ein Jahr im Wandel

Nachdem wir nun die neue Saison schon förmlich riechen können und die Gartensaison 2014 vor der Tür steht, ist es an der Zeit die Erfahrungen des letzten Jahres noch einmal Revue passieren zu lassen. Vor etwa einem Jahr sind wir im Grunde um 180 Grad in unserer Laufrichtung gedreht worden und standen im ersten Moment ziemlich ratlos da.

Alternativen mussten also her und das ziemlich schnell, da vieles auf einmal nicht mehr da war wie wir es gewohnt waren. Tja, nachdem wir allerdings uns schon seit Jahren mit Themen wie gesunder vegetarischer und veganer Ernährung, Selbstversorgung, Permakultur und vieles mehr, in vielen Fällen zumindest in der Theorie beschäftigen, stand uns nun der Praxis-Test und damit unsere persönliche Feuerprobe bevor.

Weg vom Konsum und so viel als möglich selbst machen. Von der Selbstversorgung sind wir noch Meilenweit entfernt, doch wir begreifen diesen Begriff nicht als Status sondern als Lebensweg. Für uns beginnt die Selbstversorgung bereits mit regelmäßigem Backen, Kresse auf dem Fensterbrett oder einem kleinen Balkongarten. Etwas herzustellen das zum täglichen Leben gebraucht wird. Natürlich ist das Ideal vorhanden sich mit möglichst vielen Lebensmitteln einen möglichst hohen Selbstversorgungsgrad sicher zu stellen. Hier schließt unser Bild nicht nur unseren Garten, sondern auch ein regionales Netzwerk von Selbermachern mit ein. Ohne Gemeinschaft ist es nicht nur viel schwerer, sondern auch viel langweiliger ;)

Die ersten Monate waren etwas ungewohnt und spannend. Voller Experimente und herumprobieren von Rezepten, um auszuprobieren was zu unserer Familie am besten für den täglichen Bedarf passt. Vorratshaltung durch einkochen, lagern und weiteren Verarbeitungsmethoden wurden ausprobiert und Netzwerke in der Region wurden geschaffen, die nicht nur uns ermöglichen selbstbestimmter mit der Ernährung umzugehen.

Auch haben wir die Erfahrung gemacht, dass wir auf diese Weise viel wirklich viel mehr Vielfalt in unser Leben bekommen haben. Wir haben noch nie zuvor so viele verschiedene Marmeladen, Brotsorten, Aufstriche oder sonstige vegetarische oder vegane Gerichte kennen gelernt. Dieses Leben macht neugierig und aus Hobbyköchen zu wahren Forschern in Garten und Küche.

Es wurden Salben, Tee´s, Tinkturen, Öle und vieles mehr hergestellt. Diese Produkte unterstützen die Familie in der Gesunderhaltung und bei kleinen weh-wehchen. (Wobei diese Dinge nicht den Gang zum Arzt…bla bla bla… Ihr wisst schon ;) )

Ein Tauschkreis bzw. Nachbarschaftsnetzwerk wurde in der Region ins Leben gerufen. Hier treffen sich interessierte Menschen die über diesen Weg zu einer zusammen wirkenden Gemeinschaft wachsen. Es wird geholfen, getauscht und zusammen gefeiert. Wir lernen hier fast jede Woche neue Menschen aus der Umgebung kennen, die sich zuvor – wie wir vor Jahren auch – mit Ihrem Lebensstil etwas allein gefühlt haben. Viele die daran teilnehmen machen sich durchaus Gedanken darüber, wie eine enkeltaugliche Welt auszusehen hat und was im Moment aus unserer Sicht falsch läuft.

Über die Monate ist dieser neue Lebensweg zu einem festen Bestandteil geworden der sich nicht mehr ungewohnt oder gar komisch anfühlt. Zu Beginn war es durchaus sehr ungewohnt immer daran zu denken das genügend Brot oder Hefe bzw. Getreide für Brot vorhanden ist, damit unsere Großfamilie was zu futtern hat.

Es geht alles, wenn man sich auf den Weg macht.

Natürlich sind durch diese Veränderung auch weitere Visionen und Pläne entstanden. In diesem Jahr widmen wir unsere Aufmerksamkeit noch mehr als letztes Jahr unserem Garten. Gerade in der Winterzeit – wenn dieser Winter als solche bezeichnet werden kann – haben wir Tagelang Literatur gewälzt und uns über all die verschiedenen Methoden einen Überblick verschafft. Daraus resultierte dann auch das Ergebnis, dass in diesem Jahr auch ein Permakultur Design Kurs gemacht wird, damit wir unseren Hektar hier nach diesem Konzept gestalten und zur essbaren Familienlandschaft umbauen können.

Es macht so viel Spass, alles zu Hinterfragen und festzustellen was man im Grunde eigentlich alles nicht braucht um ein erfülltes Leben zu führen. Jeden Monat fallen uns neue Dinge auf die wir noch besser machen oder einfach Weg lassen können. Gerade in diesem nun nahenden Frühling fällt vieles in unserem Haus demnächst dem Frühjahrsputz zum Opfer, da wir das Gefühl haben viel zu viele Gegenstände zu besitzen die wir im Grunde garnicht brauchen oder einfach nicht verwenden.

Auch beginnt nun wieder die Radlsaison. Letztes Jahr war ich leider zu spät dran uns mit der nötigen Ausrüstung zu versorgen, dass wir auch im Winter mit dem Rad alltägliche Besorgungsfahrten zu machen. Auch fehlt uns hier noch das Training. Da wir ja so gut wie nie allein unterwegs sind, sondern mit unseren Kindern im Anhänger, geht das hier natürlich vor…. unsere jüngste Tochter kann es schon garnicht mehr erwarten mit mir im Rad zum einkaufen oder in den Kindergarten zu fahren.

Ehrlich, im Grunde fühlt sich ein Leben weg von der unüberlegten Ressourcenverschwendung hin zu einem nachhaltigeren Lebensstil garnicht so komisch an ;) Wir machen vieles einfach nur anders und das Stück für Stück, Schritt für Schritt… mit vielen Versuchen, Experimenten und natürlich auch Rückschlägen.

Wir haben beispielsweise versucht in unseren Marmeladen oder Kompotts die wir eingemacht haben die Zuckermenge so weit als möglich zu reduzieren und festgestellt, das das bei manchem Obst sehr gut funktioniert und anders wiederum mehr braucht damit es während der Lagerung nicht kippt. Genaues können wir hier noch nicht berichten, werden dies aber sicher noch tun wenn wir sicher sind was wir bei manchen Dingen einfach falsch gemacht haben. Oder auch das Thema Milch. Wir haben aufgehört selbst Sojamilch herzustellen, da wir unseren Milchbedarf so weit reduziert haben das es sich nicht mehr lohnt dies selbst zu machen. Oft wurde diese einfach schlecht und da wir keine Lebensmittel wegwerfen wollen, haben wir uns entschlossen die ein bis zwei Liter die wir in der Wochen brauchen zu kaufen als sich dafür 1 Stunde in die Küche zu stellen. Auch das gibt es ;) Ob das so bleibt oder ob wir dies dann nach Bedarf doch wieder selbst herstellen oder einfach Getreidemilch machen, wenn nötig wird die Zeit zeigen.

Das erste Jahr unserer Reise ist nun bald vorrüber und wir wollen definitiv nicht mehr zurück zu unserem alten Lebensstil aus Supermarktprodukten, Restaurantbesuchen und Industriebäckereibrot uvm. …. Begleitet wurde dieser Prozess von vielen interessanten Inspirationsquellen, Büchern, lieben Menschen und Vorbildern die schon viel weiter auf dieser Reise sind.

Wir können es nur jedem empfehlen, denn nicht ist spannender als das Leben selbst und noch interessanter wird es wenn man dies unter Berücksichtigung einer Nachwelt tut der den Kindern und Enkelkindern auch noch Spass machen soll.

Der Tag des Dankes – was mal gesagt werden muss!

Schon lange möchte ich einmal einen “Brief” an meine Freunde schreiben, an meine Bekannten und Wegbegleiter. Einen Brief, der ihnen sagt, wie froh wir sind sie getroffen zu haben, wie froh wir sind, dass sie Teil unseres Lebens sind, wie toll es ist, dass sie da sind – einfach mal ein DANKE. Denn wir finden, dass sagt man viel zu selten, man teilt seinen Mitmenschen zu selten mit, was toll ist, worum man dankbar ist. Das sollte doch genauso dazugehören, wie zu sagen, wenn mal etwas nicht passt.
Natürlich sprechen wir auch direkt mit unseren Freunden und teilen ihnen mit, was wir empfinden.
Allerdings sind sie ein so großer Teil unseres Wandels und wirklich auf wunderbarste Weise für uns da gewesen, dass es nun an der Zeit ist, es mal in alle Welt hinauszuschreien!
DANKE dass ihr so für uns da seid.

(Die Reihenfolge der Namen hat keine Wertigkeit, sondern wurde beliebig herunter geschrieben!).

Danke an Hanne und Anton für Euer offenes Ohr, nach unserer großen Krise letztes Jahr, danke für den tollen Zuspruch und Eure tiefe Freundschaft, die uns bei Euch immer heimisch fühlen lässt.
Danke an Mary, die Du eine zweite Oma für unsere Kinder geworden bist und danke für Deine ehrliche offene Art und Deine bedingungslose Hilfe, die keine Gegenhilfe erwartet.
Danke an Heike, die Du uns eine große mentale Stütze warst, uns positiv nach vorne hast blicken lassen und immer ein offenes Ohr für uns hast. Wir lieben es, Zeit mit Dir zu verbringen!
Danke an Guido, dass Du in unser Leben getreten bist, für Deine lockere Art und für die Freundschaft, die sich gerade mit Andi entwickelt, das tut ihm sooo gut.
Danke an Michael und Lisa, dass wir eine so tiefe Freundschaft führen. Ihr ward einer der größten Antriebe für unser ökologisch, selbstbestimmtes Leben. Wir lieben die Diskurse mit Euch und freuen uns auf unsere vierteljährlichen Treffen! Ihr seid Familie für uns!
Danke an Lara, dass Du so stark bist und die Vergangenheit hinter Dir lassen konntest, danke dafür dass Du ein großes Herz hast und verzeihen kannst und danke für die unkomplizierte enge Freundschaft, die wir nun haben.
Danke Siegi für Deine offene und direkte Art, für die tollen stundenlangen Gespräche – nicht jeder kann sagen was er denkt und das wertschätzen wir unendlich!
Danke an Andi und Anja für unsere tolle gemeinsame Entwicklung in der Region, für die ehrliche Freundschaft mit Power und Rückgrat, wir freuen uns auf das was da noch kommt!
Danke an Bettina für das jahrelange Engagement in unsere Freundschaft, Du hast uns so wahnsinnig intensiv unterstützt, dass Dir eigentlich schon ein solcher Artikel allein gebührt. Was Du für unsere Familie geleistet hast, ist nicht in Worte zu fassen. Toll dass es Dich gibt!
Danke an Maria und Richard für Eure Geduld und dafür dass ihr mit unserem Lebenswandel kein Problem habt. Wir fühlen uns hier mittlerweile so tief verbunden mit Haus und Garten, dass wir uns vorstellen können, hier alt zu werden….
Danke Franka für den tollen Kontakt und unsere bereichernde Treffen – es hat uns als Familie enorm geholfen und den Horizont erweitert, Euch als tolle Familie zu sehen. Wir haben viel von Euch gelernt.
Danke Erna und Georg für die tollen Einsätze und Tauschmöglichkeiten, die wir im Sommer und Herbst bei Euch haben durften. Wir sind sicher, dass ihr mehr gegeben habt, als von uns erhalten und das hat uns in dieser Zeit sehr geholfen.
Danke an Gerhard und Manfred für Euer gemeinsames Engagement bei unseren mittlerweile mindestens 2 wöchentlichen Spieletreffen. Dieses Hobby ist uns sehr wichtig und es klappt nur mit Menschen um uns herum wie Euch! Wir haben viel Spaß mit Euch allen!
Danke an Kerstin für Deine regelmäßigen Gaben. Wir wertschätzen das enorm und hoffen, dass wir auch Dir etwas Gutes tun können.
Danke an Marion dass Du in unser Leben getreten bist. Wir lieben Deine lebendige lockere und ehrliche Art und genießen es, sehr so oft mit Dir zusammen zu sein. Danke für Deine Freundschaft.
Danke Nicole für Dein Engagement auch über diese vielen Kilometer hinweg. Wir kennen uns nun schon so viele Jahre, das ist echt toll.
Danke an Pamela für die tiefe Verbundenheit und Freundschaft sogar über die Weltkugel hinweg. Wir hoffen sehr, dass wir uns dieses Jahr wieder in die Arme schließen dürfen. Du bist Teil unserer Familie!
Danke an Tobias für Deine Grandiose Idee. Sie ist ein Teil unseres Lebens geworden und hilft so vielen die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Danke an Marie und Andreas, dass wir nach so vielen Jahren noch beisammen sind. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit tollen Gesprächen.
Danke an unsere Eltern und Papa, dass ihr für uns da seid und uns nicht nur nehmt, wie wir sind, sondern uns sogar mit Worten und Taten toll unterstützt. Familie ist soooo wichtig!

Danke an Euch alle, dass ihr über all die Jahre immer für uns da gewesen seid, unsere Veränderungen immer wohlwollend begleitet habt und uns tolle Zuhörer ward. Eure Hilfe gerade im letzten Jahr schätzen wir unendlich und sie war ein Grund dafür, dass es uns so schnell nun so gut geht. Ihr habt dazu beigetragen, dass wir uns nicht vergraben haben, sondern unser Leben in die Hand genommen haben und nun endlich das tun, was wir immer tun wollten. Das Leben ist wunderbar, macht Spaß, wir sind unendlich glücklich und IHR habt alle dazu beigetragen.
DANKE

(und danke an jeden, den wir vielleicht vergessen haben …)

Die WildKräutersaison ist eröffnet – raus mit Euch!

Endlich scheint es so weit zu sein, der Frühling steht der Tür. Konnte man im Winter überwiegend nur Wurzeln sammeln, so sind nun seit wenigen Tagen die ersten Frühlingskräuter auf den Wiesen und an den Waldrändern zu finden. Wir finden jetzt schon so viel, dass wir jeden Tag eine riesige Schüssel Wildkräutersalat für die ganze Familie zusammen bekommen.

Zu finden sind unter anderen junge Löwenzahnblätter, Spitzwegerich, Gundermann, Gänseblümchen und vor allem so richtig viel leckere Vogelmiere.
Vogelmiere ist mein absoluter Lieblingssalat, schmeckt nach einer Mischung aus Kopfsalat und Feldsalat, nur etwas aromatischer. Von meinen Freunden und Bekannten würde Vogelmiere kaum jemand kennen, was sehr schade ist. Nicht nur, dass Vogelmiere wächst wie Sand am Meer und wirklich prima schmeckt, er ist auch noch ein idealer Vitalstofflieferant.
Wusstet ihr dass Vogelmiere doppelt so viel Calcium, 3x so viel Magnesium und Kalium, 7x so viel Eisen und  bis zu 8x so wie Vitamin A und C enthält wie Kopfsalat? Medizinisch wird Vogelmiere auch gerne eingesetzt zur Reinigung des Körpers und zur Kräftigung, außerdem soll sie entzündungshemmend, schmerzlindernde Wirkung.

Vogelmiere ist eine krautähnliche Pflanze, die den Boden bedeckt und mit Blättern, Stengeln und Blüten komplett verzerrt wird. Wenn man sie erntet, hält man gleich viele Pflanzen in der Hand, da diese miteinander verwoben sind. Bei uns wächst sie vor allem auf der Wiese am Waldrand. Sie breitet sich relativ weit aus und vor allem wächst sie schnell nach. Wenn man nie eine Stelle komplett aberntet, sondern überall nur ein wenig wegnimmt, hat man nach einigen Tagen dort schon wieder die volle Fülle vor Augen.
Wir lieben Vogelmiere so sehr, dass es sie fast täglich gibt. Im Salat, im Smoothie, gedünstet und püriert als Spinat, als Beilage im Gemüse und Auflauf.

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So gesund, so vielfältig, so lecker und vor allem gratis – daher mein absoluter Favorit!
Hier ein Link mit Details:

http://www.kraeuterschule.com/Kr%C3%A4uterschule-Lexikon_Vogelmiere.html

Am liebsten schmeckt uns Vogelmiere in Salaten entweder mit Tomaten, Zwiebeln, anderen Wildkräutern und mit Zitrone, Leinöl und Kräutersalz gewürzt – oder mit gleichem Dressing aber dafür mit geraspelter Karotte und viel gehackten Knoblauch und Nüssen ;) Probiert einfach aus, was euch am besten schmeckt.
Wir freuen uns auf jeden Fall total über den Frühling. Nicht nur viel im Garten ist geplant, sondern auch das Wissen um Wildkräuter wird dieses Jahr intensiv erweitert werden. Frische Luft tut nicht nur uns gut, auch die Kinder sind begeistert bei der Sache und freuen sich sehr wieder neue „Lebensmittel“ in der Natur kennenzulernen.

Heute erst haben wir uns gefragt, warum man überhaupt noch etwas „kauft“, es ist irre, was an Essbaren da draußen wächst – schade dass wir das nur nicht mehr wissen. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass man auch komplett ohne Kulturpflanzen „überleben“ könnte (wenn man muss natürlich …), sofern man sich das Wissen darum aneignet.

Wir berichten weiter, was sich vor unserer Haustüre so leckeres finden lässt ;)

Dörren und ein bißchen mehr Rohkost bitte …

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Hin und her habe ich überlegt, brauch ich ein Dörrgerät – oder brauche ich keines? Kaum zu glauben, aber meine Überlegungen haben tatsächlich fast 5 Jahre lang gedauert.
Abschreckend war für mich zum einen immer der Preis oder bei den günstigeren Alternativen dann die Größe. Denn mal ehrlich, was sollen wir als Großfamilie mit einem Dörrgerät, wo gerade mal 2 Handvoll Obst hineinpasst?

Bisher kamen wir ohne Dörrgerät aus – allerdings lag dies wohl eher zum einen daran, dass wir bis Mai letzten Jahres kaum etwas selber machten und somit nichts haltbar machen mussten und zum anderen auch an unseren Ernährungsgewohnheiten – ach ja und auch daran, dass eine Gefriertruhe sehr gemütlich sein kann ;)

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Da wir derzeit einen großen Gefrierschrank und zwei kleine Schränke in Betrieb haben, kam der Gedanke auf, dass das Trocknen von Obst, Gemüse usw. evtl. trotz Stromverbrauch beim Dörrgerät günstiger sein würde, als eine oder gar drei Gefrierschränke zu betreiben. Kurz ausgerechnet: und siehe da: Gefrierschränke und Truhen sind wohl die größten Energiemonster im ganzen Haushalt und kommen noch kurz vorm Stromschlucker Backofen – der damit als Dörrgerät auch ausfällt.
Nach bereits einem Jahr haben wir rechnerisch die Ausgaben des Dörrgeräts wieder drinnen, wenn wir dafür zwei unserer kleinen Gefrierschränke abschalten, den Ofen fürs Trocknen nicht mehr benutzen und natürlich weniger Gemüse und Obst im Winter kaufen müssen (da man ja seine Sachen aus dem Garten damit haltbar macht).
Also habe ich mich nun vor einer Woche endlich zur Anschaffung eines großes Dörrgerätes entschieden und stelle fest: ich bin süchtig!
Es ist so toll und spannend, was man alles an Leckereien damit kredenzen kann, dass man wirklich Lust hat jeden 2. Tag etwas Neues auszuprobieren.
Klar im Vordergrund steht das Haltbar machen und so verarbeite ich derzeit alle Lageräpfel, die es wohl nicht mehr lange machen, nun zu leckeren Apfelchips. Auch Gemüse (derzeit Kohl), der noch übrig ist wird mit einer prima Marinade getrocknet und somit haltbar gemacht.

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Hier mein Rezept dazu:

Marinade für Kohlblätter / Gemüse:
(Mengenangaben folgen des nächste mal!):
Sonnenblumenkerne malen, mit Hefeflocken, Salz, Paprikapulver  und Pfeffer mischen. Danach Wasser und Zitronensaft dazugeben- es sollte eine cremige Kontinenz haben. Damit das Gemüse bestreichen und ab in den Dörrer.

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Den Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Tomaten, rote Beete, Sellerie, alles lässt sich trocknen, sogar getrocknete Gemüsebrühe herstellen, Kürbiskerne trocknen, Hefe gehen lassen und mehr.

Noch einen Vorteil hat das Gerät: man kann so schonend dörren, dass es immer noch als Rohkost gilt (bis 40 Grad ist es Rohkost)und somit werden wertvolle Inhaltsstoffe nicht durch übermäßige Hitze vernichtet.
Rohkost ist ein weiteres Thema, weshalb ich um den Dörrautomat froh bin. Wir haben festgestellt, dass trotz Vollwerternährung viel zu viel Getreide in unseren Gerichten vorkam. Zieht doch mal Bilanz bei Euch selber: Morgens Semmeln oder Müsli zum Frühstück, mittags oft Getreide in einem Gericht in Form von Nudeln und abends Getreide in Form von Brot. … ausgewogen ist etwas anderes.
Und da es mir körperlich nicht gut ging, haben wir nun alle umgestellt: 70-80% der Nahrung sind Gemüse und Obst und der Rest eben Anderes. Und der Dörrautomat hilft da eine gewisse Vielfalt im Geschmack aufrecht zu erhalten, ohne nur noch an Karotten knabbern zu müssen. Z.B. kann man GESUNDE und leckere Müsliriegel dörren, hier mein liebstes Rezept:

Müsliriegel
500 Gramm reife Bananen klein schnippeln und mit 500 Gramm geschälten und geraspelten Äpfeln, sowie 100 Gramm Sonnenblumenkerne und 50 Gramm Mandeln (oder Nüsse) klein gehackt vermischen. Separat im Mixer 150 Gramm Datteln mit 90ml Wasser zum Püree mixen. Das Ganze nun gut mischen auf das Gitter vom Dörrautomat 1cm dick schmieren (da hab ich so ne Paraflexfolie für nasse Sachen) oder auf einem Blech in der Sonne trocknen lassen. Vorher mit einem Messer die Riegel einschneiden. Den Dörrer stellt man auf ca. 8 Stunden ein. Fertig!

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Und anstatt Chips am Abend vorm Fernseher (haha), kann man sich super leckere Leinsamenkräcker selber herstellen, hier mein bisher liebstes Rezept:
http://www.dasein.at/essenerbrot-co/leinsamen-cracker
Diese lassen sich auch noch kunterbunt variieren!

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Und dann habe ich noch eine wunderbare Seite für leckere Rohkostrezepte gefunden, unter anderem ist da auch ein Hammer Schokoladenkuchen beschrieben – den probier ich morgen mal aus ;)
http://www.rohkost-rezepte.com/schokoladentorte.html

Mit dem Dörrer kann man seine Fantasie voll ausleben. Welches Gemüse schmeckt getrocknet gut? Mit Marinade aus Öl und Salz oder ohne? Welche leckeren Knabbereien kann man herstellen, die einen davon abhalten teure und / oder ungesunde Schokolade zu kaufen?

Und da wir das Gerät ab und zu schonen wollen und Strom sparen möchten, werden wir im Frühling für die Sonnenmonate ein Solar-Dörrgerät selber bauen- dann geht unser Strom-Dörrer in den Sommerschlaf. Wir werden berichten, wie es sich dann damit arbeiten lässt!
Habt ihr auch tolle Rezepte? Dann her damit!

Gründung einer Tauschkreisgruppe

Logo WIR GEMEINSAM mit Text 1280x0500

Wir haben ja bereits in den letzten Monaten immer wieder über unsere Erfahrungen in Tauschkreisen berichtet. Nun haben wir uns vor einiger Zeit dazu entschlossen, hier bei uns eine weitere Regionalgruppe unseres Vereins zu gründen. WIR GEMEINSAM  – Nachbarschaftshilfe ist ein Verein, der sich überwiegend um die Bedürfnisse der Menschen die sich daran beteiligen, kümmert. Netzwerke entstehen und es kommt wieder dazu, das sich Menschen in der umliegenden Umgebung gegenseitig helfen und mit selbsterzeugten Produkten bereichern. Es wird sich getroffen, getauscht, gearbeitet und natürlich auch gefeiert.

Bei unserem Konzept wird mit der Währung “Zeit” getauscht. Einer Währung die JEDER in gleicher Menge zur Verfügung hat, die nicht verzinst werden kann und auch nicht an Wert verliert. Eine Stunde Lebenszeit eines Menschen, bleibt eine Stunde Lebenszeit. Genau dieses Prinzip gilt in der Nacharschaftshilfe. Eine Stunde Rasen mähen ist genauso viel Wert, wie eine Stunde Reifenwechseln, Kinder betreuen oder Geschichten vorlesen. Es geht um das Miteinander und das Erfüllen von Bedürfnissen und nicht um die Tätigkeit die jeder ausübt. Jeder hat Fähigkeiten und jeder kann was brauchen…. jeder der aktiv mitwirkt hilft der Gemeinschaft und damit wiederum sich selbst und das macht riesigen Spass.

Unsere Gruppe beginnt am 7.2.2014 mit einer Startveranstaltung in der Montessorischule Eggenfelden, ab 17.30 Uhr.

Hier haben wir bereits das Interesse der Medien geweckt und dürfen Euch ein Radiointerview und einen Fernsehbeitrag präsentieren. Na… ratet mal wer wir wohl sind in dem Fernsehbeitrag ;)

Link zum Fernsehbeitrag:

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau-der-sueden/nachbarschaftshilfe-wir-gemeinsam-100.html

Link zum Radio Interview:
https://soundcloud.com/zumursprung-zurueck/interview-auf-radio-isw
Schaut Euch in Eurer Nähe um, welche Tauschkreise es evtl. schon gibt. Gibt es keine? Dann nehmt es selber in die Hand und eröffnet eine Regionalgruppe eines bereits bestehenden Tauschkreises.

Hier ein paar Links von WIR GEMEINSAM:

Hauptseite: http://www.wirgemeinsam.net ( auf der Startseite seht ihr, ob es bereits eine Gruppe in Eurer Nähe gibt)
WIR GEMEINSAM auf Facebook: https://www.facebook.com/WIR.Gemeinsam?fref=ts

WIR GEMEINSAM Eggenfelden auf Facebook: https://www.facebook.com/wirgemeinsam.eggenfelden (wir freuen uns über jedes LIKE )